Einträge "September 2005":
Dienstag, 27. September 2005
Kleines Geheimnis...
Kommt er dir mal doof, irgendwo.
Hält nicht dich, sondern 'ne and're warm.
Steck ihr 'ne Nadel in den Po.
Steck ihr eine Nadel in den Arm.
Lass sie hüpfen, lass sie springen!
Er wird genau das gleiche machen.
Du musst glauben, du musst singen.
Dann kannt du wieder fröhlich lachen.
Ganz sicher wollt ihr alle wissen,
heimlich, still, was ich da tu.
Was liegt da unter meinem Kissen?
Einfach ist's, hört mir nur zu:
Maltretiere indirekt.
Hab keine Schuld, nicht mal ein bisschen.
Meine Rache ist versteckt.
Es ist mein kleines Voodoopüppchen!
Sie ist da, wenn ich traurig bin.
Hilft mir in so vielen Dingen.
Der ganze Ärger ist dahin,
kann ich meine Nadeln schwingen.
Samstag, 24. September 2005
Durchhänger...
Wie sehr man doch in zwei Monaten Nichts-Tun abbauen kann. Übel.
Da werden den Menschen in USA und Asien die Dächer über den Köpfen weggepustet und unsereins weiß nichts mit sich anzufangen.
Aber wenigstens konnte ich diese Semesterferien nutzen, um mal wieder ein paar Freundschaften zu pflegen. Was könnte wichtiger sein...
Trotzdem alles bescheuert. Ich möchte jetzt alles mal Mist finden, weil Kerle doof sind ("Boys are stupid, throw rocks at them!") und weil ich noch mehr "chokora posshu" haben will, aber nicht kriegen kann.
Donnerstag, 22. September 2005
"osukimimikkusu"
...ist eine ziehmlich eklige Knabberei aus Japan. Schmeckt zwar vortrefflich, aber nur, solange man nicht hinschaut. Zwischen all den Nüssen und Soja-Chips kommt einem nämlich gelegentlich ein kleiner getrockneter Fisch (!) zwischen die Finger. Da ich Allesfresser bin, wurde vor dem Verzehr darüber nicht lange sinniert, aber ich war schon etwas verstört, als ich neben dem 10-Tage-Fisch-Geschmack auch noch bemerken musste, dass man ihn - den kleine, vertrockneten Fisch - wohl mit etwas Süßem angereichert haben musste.
Im nachhinein ein wiederlicher Gedanke: Stinkefisch süß-sauer.
Trotzdem empfehlenswert!
Montag, 19. September 2005
Warten auf's Sandmännchen...
...ist manchmal wie Warten auf Godot.
Heute mal ein nächtlicher Eintrag, da ich nicht schlafen kann. Oder sagen wir besser, da ich heute den Tag über geschlafen habe.
Nein, natürlich habe ich mein Recht/Pflicht als vollwertiger Bürger, dieses Staates (laber laber, würg würg) wahrgenommen und bin wählen gegangen. Hat aber offensichtlich eh nichts genützt. Jetzt stehen die da und sind auch keinen Schritt weiter.
Aber da mich Politik nicht die Bohne interessiert, breche ich diese Selbstdisskussion hier ab.
An alle Nachtschwärmer:
Heiße Milch trinken und Kekse essen. (Ja, auch Nachtstund hat Keks im Mund!) Zur Not tut's auch ein wenig Rotwein. Dann aber ab ins Bett, was schönes träumen und den nächsten Tag heil überstehen!
oyasuminasai! - Gute Nacht!
Samstag, 17. September 2005
Ach ja. Wie schön. Seufz...
Melancholischer Samstag-Nachmittag mit Ekel-Wetter, Beziehungsstress und einem schmalzigen Bollywood-Streifen im TV. Was kann es schöneres geben?!
Da merkt man doch erst wieder richtig, wie sehr man am Ende der Existenz-Begünstigung lebt. Immer schön im Schatten, vom Glück nicht beachtet.
Ein Leben im Jammertal. Seuftz...
Zumindest ein triftiger Grund dafür, einen Glimmstängel zu rauchen und sich ein wenig voll laufen zu lassen.
In diesem Sinne: Kanpai!
Donnerstag, 15. September 2005
Morgenstund hat Keks im Mund.
...wird Zeit, dass die Vorlesungen wieder losgehen. Hätte nie gedacht, dass ich es mal vermissen würde, zu Büffeln, bis die Birne qualmt.
Mittwoch, 14. September 2005
Samstag, 10. September 2005
Es ist schon wieder viel zu heiß. Ich hasse die Sommer in Deutschland. Leider sind die Winter auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Da hilft nur Auswandern.
Atlantis? Hm, kühler wäre es allemal, aber ich mag es nicht so feucht. Lieber gleich Sibirien. Dafür dürfte mein Russisch noch reichen.
Natürlich lasse ich mir durchs Wetter nicht meine Laune verderben. Aber Lust darauf, mich zu bewegen, habe ich trotzdem nicht!
Schönen Gruß an die Sonne!
P.S.: Ich hab's: Ich ziehe in ein Haus aus Eiscreme. Immer schön kühl und super lecker.
P.S.: Ich hab's: Ich ziehe in ein Haus aus Eiscreme. Immer schön kühl und super lecker.
Donnerstag, 8. September 2005
Über das Schreiben
Der Stift erweckt das Wort zum Leben, muss meiner Phrase Lippen geben. Er gibt ihr Hände, Füße auch; Augen, Nase und einen Bauch. Nur Ohren bleiben ihr versagt, weil sie mich nicht erhören mag. Ich forme sie, wie mir's gefällt. Verstehe nicht, dass sie nicht hält. Darum bleibt die Phras' hier ewig leer. Umsonst gelesen, sie gibt nichts her!
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