parrhesia

straightforward simplicity


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Donnerstag, 20. April 2006

Retrospektive

Heute habe ich mich seit langem wieder mal in meinem alten Zuhause hier eingeloggt (man muß ja mal nach dem rechten sehen). Und war ganz überrascht, das hier tatsächlich noch gelesen wird, immerhin 306 Hits seit Monatsanfang. Seit ich hier sozusagen in die blogtechnische Grundschule ging, hat sich die Klasse ganz schön verändert. Viele Mitschüler sind umgezogen, auf weiterführende Schulen abgewandert, haben sich spezialisiert oder gar selbständig gemacht. Manche sind ganz abgegangen und jobben jetzt als Taxifahrer. Es gibt auch ein paar treue Seelen, die sich hier so wohl fühlen, daß sie freiwillig die Klasse wiederholen. Viele neue Gesichter bereichern (oder auch nicht) die Klassengemeinschaft. Auf jeden Fall herrscht Leben, das ist das wichtigste.

Das Leben ist Veränderung und Bloggen ist die Freiheit, zu schreiben, was und wo man will.

Also weiter so, Dr. Jekyll

in: Erlebtes

Donnerstag, 9. Februar 2006

Moving on

 - moving out, moving on -

Parrhesia geht ... ich komme wieder, keine Frage ...

als Dr. Jekyll oder Mr. Hyde ... je nach Laune :-)

Come and visit Dr. Jekyll and Mr Hyde !

Mittwoch, 8. Februar 2006

Krieg der Welten

Seit Tagen rege ich mich über diesen Stress auf.

Die muslimische Welt fühlt sich ans Bein gepisst aufgrund Karikaturen Ihres guten Mohammed. Grundsätzlich ist Religion kein Thema, über das man viel zu lachen hat, und Andersdenkende zu respektieren ist natürlich angesagt. Daß es Religionen gibt, die etwas empfindlicher reagieren, kann ich ja auch verstehen.

Aber sehr geehrte Koranleser, man kann alles übertreiben. Jetzt den Generalstreik zu proben finde ich nicht in Ordnung.

Die Flaggen anderer Länder zu verbrennen, die Botschaften anzuzünden, halllooooo!!

Und wir sind ja einfallsreich....

Aus der FAZ:

07. Februar 2006 Irans größte Zeitung hat mit einem Karikaturenwettbewerb zur Judenvernichtung im zweiten Weltkrieg auf die Darstellungen des muslimischen Religionsstifters Mohammed in der europäischen Press reagiert. Die Zeitung „Hamschahri” rief am Dienstag einen solchen Wettbewerb aus.

Ich bin zwar nicht gerade der Gläubigste, aber finde es doch sehr in Ordnung, daß wir zum Beispiel über unseren Papst lachen können, wenn uns danach ist. Und ihn karrikieren? Kein Problem!

Ha! Könnt Ihr nämlich nicht, so!

in: Erlebtes

Dienstag, 7. Februar 2006

Snowboardkurs Tag IV+V

So, ich habs überlebt!

Das ganze Wochenende in den Bergen verbracht, und gestern vorausschauenderweise Urlaub genommen, um die müden Knochen in der Sauna zu verwöhnen.

Bin jetzt also skiclub-geprüfter Snowboarder, hmmm....  fahr etwas so gut wie ein Fahrschüler nach der dritten Führerscheinprüfung, aber auch der kommt ja meistens an.... Wenn ich jedoch die Stürze in Blechschäden umrechnen würde, wäre Konkurs angesagt!

Am Sonntag morgen bei der ersten Abfahrt habe ich einen filmreifen Salto vorwärts hingelegt. Sieht etwa so aus, wenn man mit der Schnauze im Schnee liegt:

Um dies zu verkraften, wurde sofort die Schneebar aufgesucht. Nach zwei weiteren Abfahrten für den Rest des Tages fest dort eingenistet, im Laufe des Nachmittags bei diversen Erwachsenen-Getränken mit einem Snowboardhaserl zum Bretteln verabredet, und mit einem Skihaserl aus der Heimat zum Bierchen trinken.

Resumee: Es lebe Après-Ski :-)

Freitag, 3. Februar 2006

Malzbier! I like it!

Ich muß jetzt mal ein Loblied singen/schreiben.

Auf Malzbier!

Ist nämlich das beste Katergetränk überhaupt. Vergesst Cola und Kaffee. Malzbier macht fit und munter, versorgt euch wieder mit Vitaminchen und anderen Nährstöffchen, tut einfach gut.

Hab ich schon (vor Urzeiten) in meiner Lehrzeit aus dem Automat gelassen, heute morgen an der Tanke war ich auch froh eins im Regal zu finden (aua, mein Kopf!)

Also trinkt ruhig ein Bier mehr heute abend, stellt aber schon mal ein Karamalz in den Kühlschrank!

in: Erlebtes

Montag, 30. Januar 2006

Rothaus Cup

Gestern war ich zum ersten mal bei einem Schlittenhunderennen

Interessant was so los ist, wenn 1000 hochmotivierte Hunde auf einem Quadratkilometer logieren. 

Besonders bemerkenswert fand ich die Information, wie bei einem Achtergespann aufgestellt wird. Da laufen nämlich vorne zwei Hündinnen (die Leaddogs), und sechs Rüden rennen hinterher! Meine Herrn, ganz schön diskriminierend. Der Grund ist wohl, daß die männliche Seite der Hundeschöpfung grundsätzlich dem Weibchen nachrennt, und ansonsten einfach der Nase nachginge, statt dem Trail. (Ich will jetzt aber bitte keinen Kommentare lesen, welche dies irgendwie mit Menschen in Verbindung bringen :-) )

Die Leaddogs bekommen vom Musher (der Schlittenführer heißt wirklich so) Kommandos für die Richtung, und die Sache läuft.

Was ich mir merken konnte:

Gee lenkt Rechts,

Haw Links,

Go heißt loslegen (hätte ich sogar als Männchen kapiert)

Ich hab auch einige Fotos mitgebracht! Leider ist mein Speicher hier voll, also hab ich die mal vorläufig ausgelagert.

in: Erlebtes

Snowboardkurs Tag III

Langsam krieg ich richtig die Kurve!

Vor allem Linkskurven, rechts ist noch etwas schwierig... Ich hab dem Snowboardlehrer vorgeschlagen, ich würde zukünftig halt dreimal links fahren, wenn ich nach rechts wolle, er hat es nicht verstanden.

Ansonsten haben wir viel gelacht, es war strahlender Sonnenschein und hat echt Spaß gemacht. Mein rechter Ellbogen ist etwas lädiert, und das linke Schienbein hatte Kontakt mit einem anderen Snowboard, aua!! Man gewöhnt sich aber langsam an das sonntägliche Gefühl, ist etwa wie von einem Türsteher vermöbelt worden zu sein...

Resumee: Was nicht tötet....

 

Donnerstag, 26. Januar 2006

Bewerbung I

Sehr geehrter Herr parrhesia,

wir danke Ihnen für Ihr Interesse... blabla... leider haben wir uns bereits für einen Mitbewerber entschieden.. blabla.... zur Entlastung senden wir Ihnen Ihre Unterlagen ...blabla....

Mit freundlichen Grüßen

Personalabteilung

FUCK OFF AG

Mittwoch, 25. Januar 2006

Holundersekt

Freund Ralf P. von der #-Versicherung schickte mir folgendes Highlight:

Ich sollte mir eine Stelle als Gutachter bei der Versicherung suchen

Dienstag, 24. Januar 2006

Umsonst und Draussen

Heute morgen in der Badewanne habe ich den Entschluss gefasst, meinen gestrigen Geburtstag in sechs Monaten nachzufeiern. Momantan würden mir vermutlich die Hälfte der Leutchen erfrieren, drinnen feiern ist nicht so prickelnd... also im Sommer, am See.

Eigentlich gibt es ja in meinem Alter eher was zu trauern, aber es wird wieder mal Zeit für ein richtiges Fest mit vielen Gästen.

Draussen!  Feuer!  Spanferkel!  Musik!  Bier!

Hacke gerade die potentiellen Gäste ins Excel und freu mich jetzt schon drauf!

 

in: Erlebtes
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