Entr'acte Gedanken, Erlebnisse, Zitate, komischer Humor... und der Rest von mir.

Einträge "November 2006":

Donnerstag, 30. November 2006

plauderherz

Der schöne Plan, dem Tenor vom Weihnachtsmarkt ein Lebkuchenherz mitzubringen ist total verhagelt worden, und das nur wegen der drei Worte. Die drei Worte nämlich, die noch nicht gefallen sind, was die Auswahl auf einmal sehr kompliziert macht. "Ich liebe Dich", zum ersten Mal auf einem Lebkuchenherz? Ich denke nicht, das ist nicht mein Stil. Also was anderes? Ich hab dich lieb? Schatzi? Heißer Feger? Verdammt... Alles andere außer "Ich liebe Dich" ist eben nicht "ich liebe Dich" sondern einfach nur weniger als das und deshalb irgendwie mangelhaft. Zumindest würde doch jede Frau das so sehen, die sowas geschenkt kriegt, oder?

Männer sind schlicht, Phae, sagte ich streng zu mir, und Interpretationsmarathons und Goldwaagen-Orgien gehören nicht zu ihren Hobbies, mach nicht so ein Drama draus und bring ihm ein verdammtes Herz mit. Irgendeins! Los jetzt! 

Ich habs nicht getan. Ich Trottel. Aber Weihnachtsmarkt ist ja noch ein paar Wochen... 

.~.

Heutzutage muss man ja, wenn man die Leute fragt, wie es ihnen geht, Angst haben, dass sie beleidigt sind, weil man ihr Blog nicht gelesen hat. 

Mittwoch, 29. November 2006

fahrradfreuden

Wäre das hier ein Disneyfilm, wäre ich die Bösewichtin. Über mein Auge zieht sich nämlich gerade ein Kratzer, ich finde, er macht mich irgendwie verwegen. Ansonsten habe ich aber die Opferrolle. Als sie mir mein Fahrrad geklaut haben, haben sie mir das erste Rad genommen, dass funktionierte. Licht ging, Schaltung ging, Kette war und blieb immer da, wo sie sein sollte. Mein jetziges Übergangsrad ist da etwas anders. Und als es mich gestern mal wieder mitten im Stress im Stich ließ und sich trotz aller Reparaturversuche von mir und einem hilfreichen Komilitonen nicht erweichen ließ, weiterzufahren, übermannte mich die Wut und ich schlug auf eines der Pedale. Welches wiederrum von den Gesetzen der Physik übermann wurde und mich promt im Gesicht traf. Daher der Kratzer. Hat mich nicht besänftigt, in dem Moment. 

Also hab ich es am Bahnhof stehen lassen, bin schniefend durch die Straßen geschlurft und habe mich, kaum dass ich dem hilfsbereiten Komilitonen den Rücken gekehrt habe, dem Selbstmitleid ergeben und mir ein bisschen weinen erlaubt. Ein bisschen nur, immerhin war ich auf dem Weg zum Tenor, der sollte natürlich nichts mitkriegen. Ich hasse sie, diese Hilflosigkeit gegen die Tücke des Objekts. Wenn Matheaufgaben einfach nicht zu lösen sind, obwohl man alles richtig gemacht hat oder wenn Fahrräder einfach kaputt gehen und man nichts dagegen tun kann, egal wie oft man sich damit stresst, sich die Hände und Klamotten damit einsaut, Freunden und Vätern damit auf den Sack geht, man steht doch immer wieder nachts an irgendeinem Straßenrand und versucht fluchend, eine Kette an ihren Platz zurückzubewegen ohne sich die Hände einzusauen. 

Gestern Abend, da war der Entschluss leicht, dass ich diesmal alles selbst machen würde. Und endlich lernen, mit meinem Rad klarzukommen. Heute, nach einer großen Orgie mit Plastikahndschuhen (Kettenöl!) und Schraubenschlüsseln bin ich mir da nicht mehr so sicher. Die Kette ist wieder drauf, aber die Gangschaltung total am Ende, die Kette ist locker und ich hab es noch nicht mal mehr geschafft, den Ständer wieder anzubauen. Komplett versagt, also. Ich werde doch um Hilfe bitten müssen. Mal wieder. Und Bahn fahren. Bis dahin.

 

Montag, 27. November 2006

en cherchant

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Ich liebe diese Sprache. Aber manchmal macht sie mich fertig.

Sonntag, 26. November 2006

lieber liegen bleiben

Gothika, zweite Werbung.Guter Film. Aber kennt Ihr diesen Moment in Horrorfilmen, wenn man sich das erste Mal ernsthaft überlegt, ob man sich heute nochmal ins Bad traut?  

Night and Day


Night and day, you are the one
Only you beneath the moon or under the sun

"Stellt euch mal bitte so hin, dass Ihr euch angucken könnt", sagte der Chorleiter, "zwei Gruppen, Männer und Frauen."

Whether near to me, or far
Its no matter darling where you are
I think of you

Wir gehorchen. Schließlich sollen wir uns ansehen und lernen, mit Aussage singen. Was für ein Spaß. Der Tenor steht mir nicht zufällig gegenüber.

Day and night, night and day, why is it so
That this longing for you follows wherever I go

Tiiief in die Augen gucken...

In the roaring traffics boom
In the silence of my lonely room

I think of you
Day and night, night and day

Ein Lächeln...

Under the hide of me
Theres an oh such a hungry yearning burning inside of me
And this torment wont be through
Until you let me spend my life making love to you

Es war, als wären wir ein Musical, als würden wir auf einer Bühne leben und uns allen Ernstes etwas sagen wollen, singend und gereimt. Sehr kitschig und ich will lieber gar nicht daran denken, wie sehr wir den anderen heute auf den Sack gegangen sind. Aber sehr geil.

Day and night, night and daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaay

Currently playing: Frank Sinatra - Night and Day (guckt mal bei Blogmusik.net)

Freitag, 24. November 2006

nutzen und freundschaft

Meine allerliebste M., ihres Zeichens "besten Freundin" (Ich würd ja lieber sagen, ich hab so was nicht. Klischees sind doof, Superlative auch, aber ich kann nichts dafür. Sie isses einfach. Wir sind an der Seele zusammengewachsen.), ja also, diese M. ist weit weg. Wir sind mal jeden Morgen zusammen zur Schule geradelt, haben jeden Fitzel unseres Lebens ausgetauscht und bequatscht und jetzt ist sie weit weg. 

Aber wir haben ICQ und uns lieb, wir haben uns noch. Ich wollte nur kurz erzählen, dass ich mich ihr besonders nahe fühle, wenn wir uns unsere Texte für die Uni mailen, zum Durchlesen und Korrigieren lassen, zum Meckern und Loben. Und uns dann die Sätze schicken, wo noch Kommas fehlen oder Formulierungen nicht stimmen und dann chattend zusammen überlegen und basteln, das ist toll. Von endlosen, nächtlichen Frauengesprächen und detailgenauen Analysen unserer Männer und deren Macken natürlich ganz zu schweigen. Hehe.  

Currently playing: Pandora, Jacques Brel Radio

eingesperrtes arbeitstier

Ich muss schnell machen, jede Sekunde kommt mein Tenor und kocht. Heute kocht er hier, denn ich habe keine Zeit für uns (hihi, das klingt jetzt so, als würde ich das sonst machen. Weit gefehlt), ich muss arbeiten. Deshalb kommt er her, damit ich die Zeit, die ich zum Arbeiten habe, nicht mit selber-essen-besorgen verschwenden muss. In Wirklichkeit will er natürlich kontrollieren, dass ich wirklich arbeite und mich nicht wieder ablenken lasse, vom Internet, von Computer, von Foren, Blogs und Communities. Er traut mir nicht. Also wirklich. Muss ich eben jetzt bloggen, schnell, bevor er kommt. 

PS: Meine Alt-Taste klemmt. Ich sollte aufhören, kontinuirlich Flüssigkeiten, Speisereste und Krümel in meine Tastatur zu schütten. 

Currently playing: Billy Joel - "She's always a woman" Schönes Lied, danke Pandora!
Current mood: völlig okay

Dienstag, 21. November 2006

erkannt

Grey's Anatomy geguckt. Oh mein Gott, das bin ich, das sind wir. Ich muss das jetzt öfter gucken... lernen.
Current mood: grins

studentisch-dekadent

Wir hatten Maronen, aus der Mirkowelle, Guacamole (für die, die es besser wissen: nein, ich habe keine Ahnung, wie man das schreibt. Für die, die es nicht wissen: das ist Aocadocreme),  gerocknete Feigen, Banane und Sharon-Frucht. Und wir haben es in der Badewanne gegessen.

Keine Panik

Douglas Adams war lange mein Lieblingsautor, aufgrund der einfachen Tatsache, dass der Anhalter mein Lieblingsbuch war. Was daran lag, dass es unheimlich witzig war, voller Ideen und schöner Gedanken und außerdem mich und S. den Farbenfreund miteinander verband. Seit dem bin ich von Douglas Adams nicht mehr weggekommen, den Anhalter hab ich als Englische Gesamtausgabe hier liegen, ich liebe die beiden Dirk Gently Bücher und sollte ich je wieder ohne Lesestoff hier sein, landet "die Letzen ihrer Art" auf der Stelle im Re-Read. Ich hab nämlich vergessen, mir alle guten Stellen rauszuschreiben. 

 

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Deshalb also auch dieses Buch, es lag für 3 Euro in der Thalia Grabbelkiste und ich habe nicht lange überlegt. "Keine Panik" handelt von der Entstehungsgeschichte des Anhalters, ist also im Prinzip eine Biographie von Douglas Adams, auch wenn es das nicht als Primärziel auf den Fahnen stehen hat. Es geht mal wieder hinter die Kulissen. Und dort bin ich gerne, gerade wenn es um Schriftsteller geht. Vor allem aus dem Grund, dass dort meistens zum Vorschein kommt, dass es denen sehr oft ganz elend geht, dass sie an ihrem Talent zweifeln und nichts gebacken bekommen, oder das glauben, permanent Angst haben und denken, dass sie nicht genug schreiben. Das ist furchtbar traurig und macht mir Angst, aber es hilft auch irgendwie, dass es scheinbar normal ist, sich so zu fühlen, dass es auch denen so geht, wegen denen man - wenn überhaupt - mit dem Schreiben anfangen würde. Und das Douglas niemals Abgabefristen einhalten konnte, macht zuerst ihn sympathisch und dann auch ein kleines bisschen mich selbst, in meinen Augen:

 

Überall verteilte er kleine Zettel mit Botschaften an sich selbst, auf denen etwa geschrieben stand:

„Sollte dir irgendjemand einen ordentlichen Beruf anbieten… greif sofort zu!“

„Das ist wirklich keine Beschäftigung für einen gesunden, aufstrebenden, jungen Mann“; und unter den Mittelungen standen weitere Mitteilungen, die keinen Zweifel aufkommen ließen:

„Das wurde nicht nach einem furchtbaren Tag niedergeschrieben, sondern nach einem ganz normalen, durchschnittlichen Tag.“

Neben diesen interessanten Seiten und einigen netten Anekdoten (die man ja auch erwartet, bittschön, es geht um Douglas Adams), wird die Auflistung der verschiedenen Produktionen und Ausgaben, kleinerer Projekte und irgendwelcher Produzenten dann aber doch etwas langweilig, typischer Fall von "so genau wollte ich es gar nicht wissen". Dazu kommt, dass bei der Veranschaulichung, wie oft der Anhalter eigentlich aufgewärmt wurde, der Eindruck wächst, dass man gerade eines von diesen Trittbrettfahrprojekten in Händen hält und man eigentlich doch was sinnvolleres hätte lesen können, als die Entstehungsgeschichte witziger Science Fiction Abenteuer.     

in: Kultur

Montag, 20. November 2006

herbstwind

Waaah! Alles weg! Mein ganzer Eintrag! *schnüff* Gemein.

Ich schreib das jetzt nicht nochmal. Ideen, die zu Worten werden kann man nicht wiederbeleben. Man hat dann immer das Gefühl, sie sind nur ein billiger Abklatsch.

Ich hatte von diesem Herbstgefühl schreiben wollen. Dass Gefühl, wenn man raus muss und friert und wieder rein will... und gar nicht merkt, dass einem irgendwann nicht mehr kalt ist und dass man es schön draußen findet und sich über den Herbst freut und auf die Mittagspause und die Zukunft, sogar auf den Winter. Das ist schön. 

 

 

Freitag, 17. November 2006

freu

Es ist schon ganz spät, aber er ist jetzt fertig, mit dem, was er gemacht hat. Hach. Kurz umgucken, ist alles okay hier? Und dann zurücklehnen und freuen. Auf ihn.

Donnerstag, 16. November 2006

merci

Woa, die Linkfunktion geht wieder! Das ist toll, vielen lieben Dank!

the wise guys

Also also. Die Wise Guys. Sind toll. Findet auf einmal jeder, was ein bisschen komisch ist. Nicht dass sie nicht Recht hätten, die Wise Guys sind toll, aber aus meiner Perspektive so ziemlich aus dem Nichts aufgetaucht. Ich hatte nie davon gehört und auf einmal mag sie jeder, wo man auch hinguckt. Es handelt sich um eine Hand voll Kölner Jungs, soweit ich weiß, die Acapella Musik machen, sich dabei gut anhören und auch noch verdammt gute Texte zu haben. Ab und zu geht zwar mal ein Reim danneben und wirklich schwere Kost ist auch was anderes, aber das ist dann auch schon das Einzige, was man an Einschränkungen anmerken muss, bevor man sie der Welt ans Herz legt. Was ja eh überflüssig ist, eigentlich, ich war ja die Allerletzte, die sie nicht kennt.

Es gibt da ein Lied von den Guys, das ist ganz besonders toll. Man kann nämlich hören und mitsingen und alles, es ist aber auch gleichzeitig ein Rezept. Es heißt Chocolate Chip Cookies und kürzlich habe ich es mit einem Freund mal nachgebacken. Geht tatsächlich. Wir haben uns ganz fest an das Rezept gehalten, was zur Folge hatte, dass wir jedes Mal beim Backen, besagter Kumpel T. auch schon vorher beim Einkaufen leise den Text vor uns hersingen mussten, um zu wissen, was wir als nächstes brauchen oder tun müssen. Klar, wir sind auch auf die Idee gekommen, ihn uns auszudrucken: kurz bevor die Kekse dann fertig waren. Wenn es hart auf hart kommt, sind übrigens selbst die eindeutigsten Textstellen etwas schwierig zu interpretieren. Wer kann denn aber auch ahnen, dass "Abstand halten! Denn die Dinger gehen auf" so ernst gemeint ist? Es sind auch Fotos dazu entstanden, die sind aber noch nicht bei mir angekommen. Vielleicht füge ich ja noch das eine oder andere hinzu irgendwann... 

Currently playing: The Verve - Bitter Sweet Symphonie
in: Kultur

extreme ablenking

Ich muss eine Rede schreiben. Mein Großvater wird alt und rund (also in Zahlen, eine Null ist dran, ansonsten ist er gertenschlank. Naja, gertenschlank mit dem obligatorischen Alte-Männer-Bauch.) Ich hasse ja sowas. Lopreisede Geburtstagsreden. Also lenke ich mich mit dem Internet ab und viola, hier bin ich. Grins. Um der Welt mitzuteilen, dass es mir wieder gut geht und zwar sowas von. Ich schwebe auf dem Wölkchen, das ich mir schon lange herbei gewünscht habe, ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, ob seiner Abwesenheit und da isses nun. Nach einem Krach. Wer hätte das gedacht, ich bestimmt nicht. Aber ich hab ja auch nicht gedacht, dass es in Beziehungen mit mir mal krachen kann. Ich hab sowas bis jetzt sehr effektiv vermieden...

Was soll das? Ich wollte da gar nicht drüber schreiben. Ich wollte über Cookies schreiben.

Kennt Ihr die Wise Guys? Die Wise Guys sind toll. Oh, prima Planänderung, anstatt nur über Chocolate Chip Cookies zu schreiben, schreibe ich auch gleich über die Wise Guys und dazu muss ich die natürlich verlinken und mir also gleich selbst mal ihre Homepage angucken und kann mich noch ein bisschen länger vor der Rede drücken. Die ist ja auch erst am Samstag gefordert, also... Auf geht's.

 

Currently playing: Farin Urlaub auf youTube
Current mood: happy

Dienstag, 14. November 2006

nachts

Versöhnen muss man auch lernen. Ein Telefonat später. Eben wußte ich noch, was ich schreiben wollte.

Frauen müssen immer übertreiben. Vielleicht, so eine neue Theorie, werden Prophezeiungen unwahr, wenn man sie nach dem Wahrnehmen in der Öffentlichkeit breittritt. Das Jahr hat noch ein bisschen Zeit, aber noch bin ich nicht zum zweiten Mal verlassen worden. Und werde auf der Stelle wieder damit aufhören, damit zu rechnen.

Tja... so viel Schweigen heute. Schweigen über der Stadt, Schweigen am Telefon und jetzt auch noch in meinem Webblog. In vier-einhalb Stunden muss ich aufstehen (Ich glaub auch. Das werden wir ja sehen.) und ich sitze hier und schweige mein Webblog an, weil ich mich nicht mehr konzentrieren muss. Weil ich eben, nachts um halb 2, J. im Chat getroffen habe, eine meiner liebsten Freundinnen, und ihr gleich die Neuigkeit erzählen konnte und mit ihr reden und ein bisschen so tun, als wäre sie hier und nicht weit fort. Was sie irgendwie auch ist, ICQ ist toll. Nachts um halb zwei.

Ist das Glück? Es ist nicht alles-wieder-gut, aber wir sind rausgekommen, zusammen, irgendwie. Vor dem Schlaf an den PC, ein kleiner Eintrag dazu, unglaubliche Kommentare (vielen, vielen Dank!) und eine gute Freundin. "Le voyage de Hector", das Buch über Glück ist neu und liegt auf meinem Nachtisch, ich bin sicher, das ist Glück. Auch wenn nicht alles wieder gut ist. 

Und nur um ihn zu ärgern, stell ich mir jetzt vor, wie S. der Farbenfreund lächelt.  

 

Montag, 13. November 2006

Meine Lunge kann hellsehen

Als dieses Jahr noch ganz klein war, gerade mal drei Tage alt, hat der Fka mich verlassen. Das war schon ein bisschen komisch, denn als dieses Jahr noch viel kleiner war, gerade mal ein paar Stunden alt, habe ich weinend auf einer Toitette gesessen und konnte gar nicht mehr aufhören. Das war der Moment gewesen, an dem ich mir selbst eingestehen musste, dass ich gehen muss, wenn nicht bald etwas geschieht, wenn sich nichts ändert. Davor hatte ich schreckliche Angst. Dass wirklich etwas geschehen würde, dass ich nicht gehen musste, dass ich dazu nicht mehr kommen würde, dass er gehen könnte, darauf bin ich nicht gekommen. Davor hatte ich keine Angst. Dass das passieren könnte, daran habe ich nicht gedacht. 

Deswegen habe ich nicht gewußt, was los war, als ich an diesem Tag, an dem das Jahr gerade mal drei Tage war. Als ich auf einmal nicht mehr atmen konnte. Frauen müssen immer so übertreiben. Natürlich konnte ich atmen. Nur nicht gut. Nur nicht von alleine. Ich saß gekrümmt in irgendeinem Seminar und war damit beschäftigt, zu atmen. Fragte mich, was los war. Schob es auf die Angst, vor dem kommenden Gespräch, davor, dass ich ihm sagen musste, wie wütend ich auf ihn war.
Zu diesem Gespräch ist es natürlich nie gekommen. Er hat Schluss gemacht, bevor ich mir überlegen konnte, wie ich jetzt anfange. 

Drei Tage später kam mir der Gedanke, dass ich das gespürt habe. Ich hatte keine Ahnung, ich hatte keine Angst dass das passiert, ich habe nicht damit gerechnet. Nur gespürt, ich konnte nicht mehr atmen. Frauen müssen immer alles dramtisieren.

Heute, auf dem Weg zur Uni und dann, in der Vorlesung, unentrinnbar eingekeilt zwischen engen Hörsaalbänken hab ich nicht atmen können. Zwei Stunden lang. Ich wills ja nur gesagt haben...  

 

Currently playing: Dresden Dolls - Slide

memento morti

Was darf man mit den Toten alles anstellen?

Ich stehe mitten und über der Stadt und sehe auf sie hinab. Gebe bestimmt ein wunderbares Bild ab, mit dem wehenden Rock und den Tränen im leeren Blick. Ich hätte meine Haare aufmachen sollen. S. der Farbenfreund hat mir diesen Ort gezeigt, an einem besonderen Tag. Ein Ort, zu dem man gehen kann, an einem grauen, verzweifelten Tag, einem von vielen, eine Perlenkette von grauen, verzweifelten Tagen.

Den Farbenfreund habe ich gar nicht so gut gekannt. Als er starb, habe ich keinen Menschen verloren, der mir besonders nahe stand. Anstatt eine Lücke in mein Leben zu reißen, hat er streng genommen eine gefüllt. Die, des geliebten Menschen, der gestorben ist. An den man oft denken kann, der der namenlosen Melancholie, die mich immer wieder aufsucht ein Gesicht geben kann und den grundlosen Tränen einen Sinn. Wenn das seine Mutter wüßte. Ich wette, sowas gilt als Leichenfledderei, gewisserweise.
S. der Farbenfreund stand mir nicht besonders nahe. Zum Ende kannten wir uns nicht mehr besonders gut. Doch ich habe ihn, das kann ich guten Gewissens schwören, sehr gemocht. So sehr, dass lange Zeit alle glaubten, wir wären ein Paar.
Mit meinem Leben hatte er schon lange nichts mehr zu tun, ich habe mit ihm nie über meine Probleme geredet. Dass wir uns auf unsere Weise nahe standen ist sogar so lange her, dass ich heute glaube, dass ich damals überhaupt keine Probleme hatte. In Momenten wie diesen einen Ort aufzusuchen, der mich mit ihm verbindet, ist also ziemlich unangemessen, auch nur der Gedanke an so etwas Lächerliches, wie ein Zwiegespräch, ist absurd. Und doch stehe ich hier oben und denke an den Farbenfreund, denke an den Tenor, ein bisschen an den Fka und die Stadt, die unter mir liegt. Und tue mir sehr leid. Einen filmreifen inneren Monolog bekomme ich nicht hin, auch keinen erhellenden Gedankengang, der in einer Lösung, einer Idee, irgendeinem Sinn darin, dass ich hier hergekommen bin, mündet. Wie immer in solchen Momenten denke ich alles und nichts gleichzeitig, kreise um das selbe, um das Eine Thema, bin ganz woanders, unstrukturiert, ungeordnet. 

Die Tränen kommen wegen dem Farbenfreund, nicht wegen dem Tenor, aber das ist mir egal, ich bin froh, dass sie endlich da sind, für jedes kleine bisschen bin ich dankbar und mehr ist es auch nicht. Dazu sind die Toten also gut, denke ich bitter und ohne schlechtes Gewissen, denn ich weiß, dass er mir das nicht übel nehmen würde. Nicht so übel, wie allen Ernstes zu glauben, dass er sich echt stundenlang meine Liebesprobleme anhören würde. Und dazu könnte ich ihn zwingen, in Gedanken, er kann sich nicht wehren, er ist tot.  

Sonntag, 12. November 2006

phae lernt Überleben, Stück für Stück

Wenn man schon versucht, trotz Liebeskummer produktive Sachen zu schreiben, sollte man dabei keine traurige Musik hören. Auch keine französische.
Nicht, dass ich jetzt, nur weil ich das weiß, damit aufhören würde. Das wäre nicht sehr menschen-like, hm? 
Currently playing: Cabin Fever by Casey Dienel

gleich noch eins

I'm so tired of all, we're going through

I don't want to live like that

I'm so tired of all, we're going through

I don't want to love like that

Aus Elton John's "Aida"

begleitmusik

Love is not a victory march

It's a cold and it's a broken Hallelujah

[...]

Its not a cry you can hear at night

Its not somebody who's seen the light

It's a cold and it's a broken Hallelujah

                            Rufus Wainwright, "Hallelujah"

 

[Aus der Reihe: man kann ja auch passende Songstellen posten, wenn man sich nicht traut, zu erzählen...]

vertan

Wie viele Jahre ihres Lebens verbringen Frauen damit, auf Anrufe von Männern zu warten? Die Frage wurde ja schon ausführlich diskutiert. Weniger die Frage, wie viele Jahre Studenten damit verbringen, ihre Hausaufgaben nicht zu machen und trotzdem Zeit am Schreibtisch zu vergammeln. Wie ausgesprochen clever, dass ich zumindest beides verbunden habe. Und so ist heute Sonntag und ich habe nichts geschafft und muss auch diesen Tag am Schreibtisch verbringen. Ich sollte an den Samstagen hemmungslos Spaß haben. Das wäre wenigstens konsequent. 

 

allein

Scheiß Tag. Aber dasgehört nicht hierher. Einfach ein beschissener Scheißtag. Und dann fühlt man sich mehr denn je allein, wenn alle aus dem ICQ-Chat gegangen sind und man der einzige ist, der noch am Computer sitzt. Ganz alleine.

Ich habe keine Angst mehr, entdeckt zu werden. Wenn er mich auch findet, mit dem meisten kann er bestimmt nichts anfangen. Er fehlt mir. Er wird mir fehlen. Das war jetzt aber schon mehr, als ich schreiben wollte.  

Samstag, 11. November 2006

Danke für dieses Lied

Und einfach so, ohne Metapher, ohne lyrischen Anspruch an sich selbst,
erdreiste ich mich, über den Witz zu lachen, den du fürs Leben hälst

The Wohlstandskinder, "Mach die Tür zu"

Freitag, 10. November 2006

Musik für frei

Ich bin begeistert, also freut Euch, dass ihr auch was davon habt. :)

Ich hab nicht gewußt, dass so was erlaubt ist, irgendwie denke ich da ja immer "schnell nutzen und viel Spaß damit haben, bevor es jemand verbietet". Es geht um Internetradio.

Recht bekannt, und ziemlich genial ist ja schon das Projekt Pandora. Das Prnzip geht so: Sag ihm einen Song oder Künstler, den Du magst und Pandora analysiert diese Musik und sucht Dir daraufhin Lieder raus, die diesem entsprechen, dir also vielleicht auch gefallen. Bei jedem Lied kann man angeben, ob es gefällt oder nicht, was die weitere Auswahl des Programms präzisiert. Klingt nicht wie etwas, was man mit guter Musik guten Gewissens machen sollte, aber es funktioniert.

Das Problem bei Pandora ist, dass sie aus Lizenzrechtlichen Gründen genau den Song, den man eingibt nicht spielen. Man kann also nicht wählen, was man hört, sondern nur die Musikrichtung und eventuell die Band. Das kann man dafür bei Blogmusik. Keine Ahnung, wie das ist, mit der Lizens. Egal. Hier funktioniert das Prinzip: Song oder Künstler eingeben und anhören. Wahnsinn. Nachteil: Man hat einen Song, keine Playlist. Außerdem findet er nicht immer viel, auch zu bekannten Künstlern und nicht alle gefundenen Songs kann er spielen. 

in: Kultur

Mittwoch, 8. November 2006

das brauch ich!

Auf der Suche nach Geschenken bin ich im Internet gelandet und davon sollt Ihr auch was haben. Was es da alles gibt... Das hier zum Beispiel, gesehen hier.

 

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Dienstag, 7. November 2006

überrascht

Kennst Du das, wenn jemand ganz unverhofft netter zu Dir ist, als Du erwartet hast, ein ganz kleines bisschen zu nett, anscheinend, und Du blinzelst und wunderst Dich, warum Du auf einmal das Bedürfnis hast, zu weinen? 

Montag, 6. November 2006

ein frauengespräch

(Es gibt nichts Schwereres als das Mitgefühl. Selbst der eigene Schmerz ist nicht so schwer wie der Schmerz, den man mit einem anderen, für einen anderen, an Stelle eines anderen fühlt, der sich durch Vorstellungskraft vervielfältigt, sich in hundertfachem Echo verlängert.)

Ein Sternenkind, sagte sie und die Abwesenheit erdrückender Trauer klang gar nicht unglaubwürdig. Sondern fast so echt wie das leichte Lächeln das dazu mitkam. Und ich war bemüht, ihren Blick zu halten, nicht so bestürzt auszusehen, wie das behütete Kind in mir war, sondern so gefasst, ruhig und voller Mitleid, wie die junge Frau in mir sein wollte. 

Sonntag, 5. November 2006

xxx

Ein Roman ist nicht die Beichte eines Autors, sondern die Erforschung dessen, was das menschliche Leben bedeutet in der Falle, zu der die Welt geworden ist.

 (Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins)

xxx

Immer noch auf der Suche nach dem schönsten Satz, der je geschrieben wurde, Zitate aus Büchern, zum Sammeln und Liebhaben. 

Damals war Tomas noch nicht klar, dass Metaphern gefährlich sind. Mit Metaphern spielt man nicht. Die Liebe kann aus einer einzigen Metapher geboren werden. 

(Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins)  

 

Samstag, 4. November 2006

VS-geheim

Es macht ja grad die Runde, aber ich möchte mich auch mal anschließen und dieses Blog empfehlen. Ein Poilzist über seinen Dienst an der Notrufleitung und wer ihn da alles anruft. Herrlich! Zum Probieren, einer meiner Favorits:

"Polizeinotruf.
Eine weibliche Stimme. Aufgeregt. "Ich hatte eben schon angerufen wegen (habe ich vergessen). Ich habe mit einer Kollegin gesprochen. Kommt denn jemand?"

"Ja, meine Kollegin hat einen Streifenwagen entsandt"
"Hm, hm...Sagen Sie mal - sind Sie wirklich Polizist?"
Verdattert. "Ja, klar. Wieso?"
Misstrauisch. "Sie sind aber so komisch."
"Wieso denn komisch?"
Unwirsch. "Ja, ich weiss nicht. Sie sind so ruhig."
"Aber ich habe ja auch gar keinen Grund aufgeregt zu sein, nicht wahr!?"
"Hm, hm. Ja. Gut, dann tschüss."

Fünf Minuten später.

"Polizeinotruf."
Eine weibliche Stimme. "Ja, ich bin es nochmal."
"Aha. Und wer sind Sie."
Brüskiert. "Ja, wie? Ich habe doch eben schon mal angerufen!!!"
Genervt. "Ja, und 50 andere Leute auch. Und ich kenne keinen davon."
Hartnäckig. "Ja, aber ich habe auch mit Ihnen gesprochen."
Ironisch. "Das ist ja ganz wunderbar."
"Äh...ja. Ich möchte gerne Ihre Kollegin sprechen."
Kurz. "Die ist jetzt aber nicht im Raum."
Enttäuscht, ratlos."Oh."
"Kann ich Ihnen helfen?"
Drucksend. "Hm...tja...also...Ich wollte eigentlich mal überprüfen, ob Sie wirklich Polizist sind!"
Seufz. "Wenn Sie 110 wählen, haben Sie immer einen Polizisten dran."
Zweifelnd. "Ja?"
Bestimmt. "JA."
Trotzig. "Sie sind aber SEHR ruhig."
Müde. "Ja, ich bin ein sehr ruhiger Polizist."
Hoffnungsvoll. "Aber Sie sind ein netter - kein böser, oder?"
Im selben Tonfall wie mit psychisch Kranken. "Ganz genau. Ein ganz netter, aber ganz ruhiger. Ist gut jetzt?"
"Ja, ist gut. Danke."

in: Kultur

Freitag, 3. November 2006

Vorlesungskunst, leider verwischt

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Wenn es richtig langweilig wird, kann ich nur zuhören, wenn ich nebenbei zeichne.

Donnerstag, 2. November 2006

aufgeladen

Dein Haus ist dein Tempel. Wenn Du es wie einen solchen behandelst. Sagt Buddah.

Nach Abenden wie diesem, die auf Tagen wie diesem folgen, merke ich wieder, wie recht er doch hat. Die Kopfschmerzen sind noch da, doch ich bin irgendwie wieder ich selbst, bin auf den Füßen gelandet, weiß wieder, wie es weitergeht. Oder habe eine ungefähre Ahnung... naja, zumindest die Zuversicht, dass ich es versuchen könnte. Und es klappen könnte. Nach nur einem Abend zu Hause, einmal Batterien aufladen. Alles wird gut. Ich mach das schon.

paris an der Wand

Hab was vergessen. Als ich auf dem gestreiften Kissen lag. 

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Ihr Blick fiel auf die Wand, an der ein gewelltes Bild hing, Le Chat Noir. Beim ersten Mal in Paris hatte sie es nicht gekauft und sich lange geärgert, es also beim zweiten Mal erworben. In einem kleinen Stand neben der Seine, wie sich das gehört. Die lange Reise im studentischen Wanderrucksack, der ich Wirklichkeit eine Reisetasche ist, die sie auf dem Rücken trug, obwohl sie dafür nicht gemacht worden war, hatte das Bild schlecht überstanden und hing nun wellig und geknickt an der Wand, lieblos von zwei viel zu teuren Posterstrpis gehalten. Dabei hatte es doch Paris in ihre Wohnung holen sollen. Doch so was, so schien es ihr, konnte man sowieso nicht erzwingen. Man brauchte Glück dazu.

Mit dem Bild, beschloss sie, musste etwas geschehen. Und vielleicht brauchte sie auch ein neues Bild, das Paris in ihre Wohnung holten würde.  

Berufen

"Teresa, Berufung ist Blödsinn. Ich habe keine Berufung. Niemand hat eine Berufung. Und es ist eine ungeheure Erleichterung festzustellen, dass man frei ist und keine Berufung hat." 

Ich habe beschlossen, dass mir dieser Satz hilft. Zum besseren Verständnis. Ich - die Soziologiestudentin, die beim besten Willen weder ihren Eltern, noch irgendjemandem sonst erklären kann, was man mit ihrem Studium eigentlich anfängt, weil sie selbst absolut keine Ahnung hat, und die sich regelmäßig fragt, was zur Hölle sie hier eigentlich gerade tut, und was das für ein Leben ist, was sie da lebt und wo das herkommt, die lacht und sagt "Ehefrau", wenn sie gefragt wird, was man denn damit mal macht und dann auf eine Prognose verweist, dass 2012 die Arbeistkräfte in Deutschland knapp werden und sie 2010 mit dem Studium fertig ist und die beiden restlichen Jahre wohl auch noch irgendwie rumkriegt - das meine ich mit Ich. Ich habe beschlossen, dass dieser Satz mir hilft. Gegen die Angst. Die ständige.  

Er: Ich hab lustige Blogs gefunden und gelesen.

Sie: Was denn für welche?

Und denkend: Oh Gott, hoffentlich nicht meins.  

 

Gedanken, am Ende eines Buches

Von unten erklangen gedämpft die Melodien von Geige und Klavier.

Der letzte Satz. Ich schloss das Buch und lies mich auf das große, gestreifte Kissen sinken. 

Kopfschmerzen lähmen das moderne Leben. Ich kann nicht lesen, nicht fernsehen, das Flimmern des Computers ist ebenso tabu. Klavierspielen mag ich nicht, aufräumen und putzen ist doof. Was bleibt da noch?

Ich will auch schreiben. Schon immer, schon lange. Doch ich habe kein Konzept, keine ganze Idee und wenn ich die nicht habe, dann ist es mein Schicksal, dass ich etwas anfange, was ich irgendwann nicht zuende bringen kann, weil es unterwegs gestorben ist. Die Menschen, die schreiben (anstatt nur darüber zu schreiben, zu schreiben.), die richtig schreiben, Geschichten. Wie? Wie macht ihr das? Ich will auch. Es brennt in mir und es tut weh und es will raus und wenn ich es nicht tue, dann verschwende ich etwas, was ich doch dringend brauche. Aber ich kann nicht.

Und dann - die Kopfschmerzen sind noch da - fühle ich mich wieder lebendig. Ich werde schreiben. Und es veröffentlichen, in kleinen Häppchen und es wird was werden. Vielleicht veröffentliche ich es hier, vielleicht schaffe ich etwas Neues, eine neue Seite, ein neues Projekt. Vielleicht finde ich eines, das es schon gibt, das gut für mich ist, als Leser oder als Schöpferin, im Internet. Auf einmal will ich das Netz durchsuchen und wundervolle Dinge finden, auf einmal habe ich wieder Energie.  

Was mir noch aufgefallen ist, eigentlich erfährt man fast nichts über Tomas und Teresa. Da will man das Buch zu seiner Bibel der Liebe küren und dann kann man gar nichts damit anfangen. So lange begleitet man die beiden, man glaubt sie so gut zu kennen, dabei sind es nur winzige Details, die wir von beiden wissen. Die dafür ganz genau, aber wie die beiden miteinander umgehen, wie sie zusammen leben, das erfährt man nicht. Nur, dass er ihre Hände in die Seinen nimmt.