Entr'acte Gedanken, Erlebnisse, Zitate, komischer Humor... und der Rest von mir.

Einträge "September 2006":

Freitag, 29. September 2006

die Quereinsteigerinnen

Hier einen Link zu setzen ist ein größerer Aufwand, als dem geneigten Leser zu erklären, nach welchem Wort er doch bitte googlen und auf den wievielten Treffer er klicken möge. Mensch!

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Aber egal. Filmkritik! Ich habe die Quereinsteigerinnen gesehen und am besten beschreibe ich ihn wohl mit den Worten meines Freundes, der da meinte, er hätte noch nie einen so genialen Film gesehen, der sein Geld nicht wert sei, ohne sich zu ärgern, dafür Eintritt bezahlt zu haben. Oder so. Ich finde, er war sein Geld wert, aber dieses Zitat trifft es einfach. Dieser Film ist Trash. Freunde von uns, mir ihrer Hobbyvideokamera und dem obligatorischen Pensum an studentischer Freizeit hätten ihn qualitativ genausogut hinbekommen, und zwar mit Schauspielern, die man für ihre Arbeit nicht bezahlt. Wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob nicht vielleicht das schlechte Spiel auch nur gespielt war. Dann war es genial.
Genial waren ohne Frage die Dialoge, allerdings hält Google gerade keine für mich bereit und vollständig und wiedergebbar habe ich mir keinen gemerkt. Also selber gucken gehen. Handeln tut er übrigens von zwei Freundinnen die den Telekomchef entführen um - wer will das nicht - eine Rückkehr der gelben Telefonzellen zu erzwingen. Und dabei so unprofessionell und rührend zur Sache gehen, dass man auf der Stelle selber jemanden entführen möchte.

Ich beginne langsam, beeinflusst durch mein Umfeld, ein Faible für schlechte Filme zu entwickeln. Eines für geniale , gute und ungewöhnliche Filme habe ich schon lange; sprich, dieser Abend war ein gefundenes Fressen für mich.

in: Kultur

love story

So. Irgendwann muss ich ja mal weiterbloggen. Ich habe mich nicht wirklich davor gedrückt, ich war in den letzten Tagen kaum zu Hause und wenn, dann nur für wenige Stunden. Oder eben nicht alleine.
Gedrückt hab ich mich doch. Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Wie viel. 

Phae ist jetzt mit dem Tenor zusammen. Die Freundschaft, die uns eh keiner abgenommen hat, ist zu Ende. Ist eine Beziehung geworden. Der Versuch einer Beziehung? Obwohl das ja eigentlich für jede zutrifft, streng genommen.

Der Tenor war auch derjenige, der - ohne es zu wissen, damals fast mein Blog entdeckt hat. Was heißt fast, er wußte nur nicht was er da vor sich hat. Das ist mir übrigens mittlerweile ein zweites Mal passiert, mit ihm. Wer ahnt denn aber auch, dass, wenn man bei Google "Kurt Halsey" eingibt, die ersten beiden Einträge Entr'Acte sind man die Webseite dieses Herren dafür auf direktem Wege gar nicht findet`? Scheiß Google.
Eine Frage der Zeit also, bis er mich findet. Das wird ein Spaß. Egal, ich sollte wohl eh nicht zu viel über uns schreiben, das ist pfui. Weiß noch nicht. Mal gucken. 

Wir sind ein Paar. Ein neues Kapitel, eine neue Geschichte. Ich bin ein dreiviertel Jahr Single gewesen und damit ist jetzt Schluss. Phae und der Tenor. Mittlerweile haben wir es auch publik gemacht und führen eine Liste der Leute, die sagen, dass das aber auch Zeit wurde und sie es immer geahnt haben. Sie ist lang.  

Freitag, 22. September 2006

die Netze der lächelnden Göttin

Tja was soll ich sagen. Eins zu Null gegen die Vernunft. Aber so was von. Und schon muss ich wieder los. Das Päärchen das keins ist, ist keine Freundschaft mehr. Sondern? Man wird sehen. Die Countdownzähler haben Recht behalten. Aber wir sagen es ihnen noch nicht.

Dienstag, 19. September 2006

phae and her city

Ich mag meinen Job, ich liebe Stadtführungen. Aber irgendwie ist es uneffektiv, wenn ich immer durch die gesamte Fußgängerzone zurück zu meinem Fahrrad gehen muss und dabei mehr Geld ausgebe, als ich soeben verdient habe. Dafür hab ich neue Winterstiefel! Grüne!

 

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Montag, 18. September 2006

pattern

Ich habe gerade angefangen, mich das erste Mal seit ich denken kann seitdem ich annähernd auf die Art denke, wie ich das heute tue (was bitte soll das denn heißen?) mich ein ganz kleines bisschen ernsthaft für einen Menschen von einer Communityseite zu interessieren.
Einen, der aus meiner Stadt gerade in eine andere gezogen ist.

Zufall? Oder ist das das lange gehütete, verzweifelt umkämpfte Geheimnis, wie die kleine Phae tickt? So nach dem Motto: in dieses Bild (Foto-von-Phae) haben sich 5 Fehler Bindungsängste eingeschlichen  - findest Du sie?

Nach der Wahl

Überrascht? Nö.
Angepisst? Aber hallo.

Sonntag, 17. September 2006

You'd have managed better if you haaaaad it planed

Wenn ich jetzt auf der Stelle einen Wunsch freihätte? Dann wäre das nur eins und zwar (Nicht die Nazis!!) na gut, aber mit dem zweiten Wunsch würde ich mir eine Musical Edition von Sing Star wünschen. Bitte bitte?

"Heaven on their minds", das erste Lied aus "Jesus Christ Superstar" ist übrigens das allerallerbeste zum Zu Hause bei der Hausarbeit singen und total abgehen, das geht nur wenn man alleine im ganzen Haus ist, auch wenn man sich sonst nicht scheut.
Gezeichnet: Die geschulte Testerin Ihres Vertrauens.

please

Wahl in MV, heute. Ich hoffe, Ihr seid alle hingegangen. Und habt das richtige gewählt. Ist ja nicht so schwer, in der heutigen Zeit, das richtige ist ja einzig und allein Nicht die Nazis, so schwer kann das doch nicht sein.
Currently playing: Das Phantom der Oper - Entr'Acte (Hihihi)

die Neue

Ich bin Entracte. Entre les actes. Mal wieder.

Es ist soweit. Am Mittwoch ist L. ausgezogen und heute kam dann D. Die Neue. Ich wohne ab heute mit einem fremden Menschen zusammen, auf engstem Raum. Ich frage mich manchmal, wer all diese Entscheidungen getroffen hat, im letzten Jahr. Soziologie studieren. Ausziehen. Mit L. zusammenziehen. Wohnungsvertrag unterschreiben. Kater kaufen. War ich das? Solche Entscheidungen? Ein Leben lang wußte ich nicht, was ich nach der Schule machen sollte, konnte es mir nicht vorstellen. Und dann entscheide ich mich für einen Studiengang, 10 Minuten nachdem ich das erste Mal davon gelesen habe. Wer macht so was? Wo kommen diese Entscheidungen her? Der Mut dazu? Wo kommt also dieses Leben her, das ich jetzt lebe?

An die unerträgliche Leichtigkeit muss ich dabei denken. Aber den Zusammenhang krieg ich jetzt nicht mehr hin.

Jetzt also D., die Neue. Die ich unter mehreren Berwerberinnen ausgewählt habe und der ich gesagt habe, sie kann das Zimmer haben. Obwohl ich sie gar nicht kenne, nichts von ihr weiß. Was sollte ich tun, ich brauchte eine Nachmieterin.

Sie kommt mit der Katze klar, das ist wichtig. Die ist toll, aber nicht immer einfach, die Katze. Und sie ist nett. Sie mag Indien. Aus ihrem Zimmer kommt Indische Musik (Oh je) und sie hat Unmengen indischer Gewürze in die Küche geräumt (Jippieh). Und alles andere... wir werden sehen.

Aber die Katze (ist krank und) hat heute schon in ihr Bett gepinkelt. Was ja so ziemlich das BEschissenste (ha) ist, was passieren kann. Und sie hat es wunderbar gelassen aufgenommen. Was so ziemlich das großartigste ist, was einen Menshcen qualifizieren kann, der hier wohnen möchte. Ihr kennt diese Wohnung nicht. 

Samstag, 16. September 2006

Earthdawn

Das war überfällig. Ich habe endlich zum ersten Mal bei einem Pen&Paper Rollenspiel mitgespielt.

Aber verständlich. So was ist nicht leicht zu organinisieren, man braucht Leute die mitspielen, Leute, die sich auskennen und einen Spielleiter, der weiß, was er da tut. Und das ist nicht einfach, denn man muss dieses unheimlich komplexe Regelwerk beherrschen und furchtbar viel durchsehen und die Übersicht behalten und die Handlung steuern. Und für das alles seine Zeit opfern, damit ein paar Idioten ihren Spaß haben. 

Die braucht man nämlich auch. Zu einem Rollenspiel setzt man sich zusammen in einen großen Raum mit einem großen Tisch und einer optimalerweise gemütlichen Couch. Mit einer Hand voll Freaks, die sind obligatorisch. Den Raum darf man dann ein paar Stunden nicht mehr verlassen, denn diese Spiele dauern lange. Verdammt lange.

Meine PPR Jungs waren die gleichen wie von der LAN Party, neulich, mit Ausnahme des Spielleiters, der war neu. Wobei ja eigentlich ich die Neue war. Alles Freaks, natürlich. Mit viel Geduld wurde mir ein Charakter gebastelt (das dauert! Meine Fresse... all diese Werte auszurechnen und auf das Papier zu tragen... Wahnsinn.) und dann ging es los. Der Spielleiter erzählt, die Umgebung, die Randfiguren, was so passiert, was wir sehen. Den Rest machen wir selbst. Was wir sagen, was wir tun. Wir bestehen Abenteuer, suchen Schätze und unseren plötzlich eintführten Kumpanen, durchstöbern Minen und kämpfen gegen Monster. Das dauert übrigens übelst lange, weil jede Handlung in Runden ausgewürfelt werden muss. Würfel sind das Instrument gegen die Willkür gegen das, was unsere Rollenspiele in der Kindheit immer wieder gesprengt hat. Wenn sich das kleine Gör von Nebenan auf einmal Superkräfte gegeben hat und "unbesiegbar" und "unsichtbar" und "durchsichtig" gleichzeitig sein wollte und deswegen keiner mehr Lust hatte, weiterzuspielen. Nee nee, so nicht, alles was auf Zufall beruht wird ausgewürfelt, wie stark die Willenskraft ist, wenn man am Lagerfeuer Wache halten und nicht einschlafen will und wie stark die Schläge die Monster treffen.  

Jaja, so geht das. Dazwischen bricht man ständig aus der Story aus, hätten wir wirklich eine Sprüchekasse eingeführt, wären wir jetzt alle arm, es war wunderbar lustig und schön und , hach, ich liebe Fantasy. Und nebenbei hab ich gezeichnet, die ganze Zeit, unsere Caraktere gemalt und mit Buntstiften ausgemalt. Und geträumt. Und dann wieder gelacht. Rollenspiele sind toll. ^^ 

 

in: Kultur

Druck S-Abf

Ich liebe es, heimlich Bilder von meinen Freunden zu machen, während ich im Internet mit ihnen telefoniere und ihre Gesichter in Webcamfarben auf dem Bildschirm vor mir habe. 

wow

Man muss eben eine ganze Zeit lang mit sich zusammenleben, um Sachen über sich rauszufinden. Kürzlich wurde mir klar, dass ich Lakritz mag und das Lemongras fast mein Lieblingsduft ist. 

Sonntag, 10. September 2006

dans ma cuisine

Das ist mal wieder so typisch für mich. Ich hatte T. einladen wollen, damals, in dem italienischen Cafe. Sie hatte kein Geld gehabt und es nicht annehmen wollen, ihre Zwillingsschwester S. und ich mussten lange auf sie einreden, bis sie sich endlich den Apfelstrudel bestellte, den wir bezahlen wollten, zusammen. Und dann hatte ich nicht genug Geld dabei. Typisch.
Aber mit so was kann ich umgehen, wir haben alle über mich gelacht und ich habe die zwei einfach zu mir zum Essen eingeladen. Hübsch habe ich mir das vorgestellt, ich koche was, wir sitzen in meiner Küche und es wird ein schöner Abend. Und ich - immer noch ganz Kind, innendrin - kann Gastgeberin spielen, was ich viel zu selten bin. Das wird toll.

Der Tenor kam dazu und die beiden Schwestern viel zu spät. Ich find an zu kochen, als alle in der Küche standen, um mich herum und mir über die Schulter sahen. Und ehe ich mich versah, hatte ich schon den ersten kulinarischen Fehler gemacht: Hackfleisch würzt man sofort und nicht zum Schluss. Phae! *lautesseufz* Und in Nullkommanichts fand ich mich an der Spühle wieder, vom Herd verdrängt von zwei Menschen, die sich ganze 10 Minuten zuvor kennengelernt hatten, den Kochlöffel hatte man mir entrissen und meine Würde gleich dazu, in der eigenen Küche. Immer das gleiche, ich weiß schon, warum ich alleine koche, so macht das doch wirklich keinen Spaß.

Das nächste Mal sind die um acht hier, bestimme ich und dann bin ich mit dem Essen fertig und gegessen wird, was auf den Tisch kommt! Verdammt!

flusch

Jetzt, eben gerade hätte diese Musik fast geschafft, dass ich beim Lesen von diesem meinem eigenen Eintrag
1.) fast geweint und
2.) einen winzigen Moment lang mich einfach nur an dieses blaue (ja, es ist blau) Leuchten erinnert haben und es vielleicht das erste Mal geschafft habe, ohne Groll zurückzudenken, es noch mal zu fühlen, es als Vergangenheit anzunehmen, als gute Vergangenheit, als "Schön dass es da war" und als nur das und nichts anderes, unreines dazu zu fühlen, nicht nur zu wissen, eigentlich. Für eine Sekunde, höchstens.

so sind wir

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Daran musste ich denken, heute Abend. Wir sind nicht eingeschlafen, nicht heute, und wie immer haben wir uns nicht berührt, natürlich. Aber L. kam irgendwann nach Hause und fand uns drei auf dem Bett, fernsehend und sehr harmonisch. So sind wir, der kratzende Kater und das Päarchen, das keins ist, sondern eine Freundschaft, auch wenn sie sich selten so benehmen und alle anderen nur noch warten und den Countdoun zählen. Bis sie schwarz werden.

Currently playing: Pandora

feels me like july

So sollte das immer sein. Wenn ein Abend zu Ende geht und die Freunde nach Hause, dass der PC dann an ist - dafür hat man schließlich den ganzen Nachmittag in den Strom investiert - und man sich sofort daran setzen kann, das Gefühl festzubloggen. Kein Nachhauseweg auf dem Rad, kein Mitsichringen, ob man gleich ins Bett geht wie man sollte, oder doch noch bloggt, kein stimmungsvermiesendes PC-Hochfahren. Gleich ran. Ich sollte mehr Abende bei mir zu Hause veranstalten. 

Dieser war toll. Wir haben (Ich würde so gerne über dieses Wir schreiben und trau mich nicht. Immer noch nicht. Obwohl ich mir fast sicher bin, dass der Tenor [aka "wir"] nicht mitliest, ganz bestimmt nicht) zuerst Hörbücher gehört, "der Fönig" (toll!) und "Barry Trotter und die schamlose Parodie" (blöd.) und lachend nebeneinander auf dem Bett gelegen und den Kater beobachtet. Dann kamen Freunde, Freundinnen von mir, die ältesten, die ich habe und wir haben gekocht. Meine Nachbarn haben auch gefeiert und eine gemeinsame Bekannte kam ab und an mal bei uns vorbei, zweimal klopfte sie gut gelaunt und fröhlich an der Tür und einmal an dem Dachfenster unserer Küche, strahlte sie von oben rein und sprühte gute Laune in den Raum. Gott, ich will auch auf unser Dach! Was man sich alles vom Leben ausreden lässt, nur weil man keine Leiter besitzt... 

Nach dem Essen sind die Mädchen wieder gegangen, übrig blieben wir, wir zwei. Und der Kater, der mit uns auf dem Bett lag und den wir ab und zu sogar schreiben durften. Wir haben Srubs geguckt, die erste Dvd der ersten Staffel. Großartige Serie, wirklich. Ich bin begeistert.  

Jetzt bin ich alleine zurück geblieben. Er wäre auch geblieben, aber morgen zieht L. aus und sie fängt schon um 7 damit an. Ich hätte mit ihm mitgehen können, aber ich bin geblieben. Es ist nach halb vier und ich sitze hier und höre Dashboard Confessional, "July", das einzige Lied, das ich von dieser Band habe und blogge und gehe nicht ins Bett und fühle mich... gut. Schön. Glücklich.

Gestern hat dieses Gefühl gefehlt. Da haben wir eine Fahrradtour gemacht, zu dritt, mit dem Tenor und dem Engelmädchen. Es war windig, es war am Meer, es war auf Rädern, wie fliegen manchmal. Aber es war nicht glücklich, es war kein "Vielleicht-wird's-nie-wieder-so-schön"Moment, ich weiß nicht warum. Dieser Moment ist jetzt

Currently playing: Dashboard Confessional - July

Freitag, 8. September 2006

sit intra te...

Stadtführungen sind toll. Ein paar von meinen Freunden finden das peinlich, ich liebe es. Auch wenn es nicht wirklich viel einbringt.

Heute lag lümmelte ich im Bett und bereitete mich mit einem Buch auf die nächste vor, da kam mir ein schöner Gedanke. Um Sagen und Legenden soll es gehen, Sagen aus meiner Stadt. "Ich bin das Gedächtnis der Stadt", dachte ich. "Ihr Gedächtnis und ihre Geschichtenerzählerin." Na, wenn das nichts ist.

Donnerstag, 7. September 2006

Busy im Nachthemd

Toll kam ich mir vor, wie ich da im Schlaft-Shirt auf meinem Bett hockte, den Terminkalender vor mir und souverän und charismatisch den Termin bestätigt habe für meinen nächsten Auftrag. Work to do!! Yipipie! 

Mittwoch, 6. September 2006

bless you

So viele Jungs und alles nur Freunde, nichts ernstes zur Zeit. (Das bedeutet nur chatten, lachen, reden, was unternehmen. Freundschaft. So Sex and the City dass "nichts ernstes" küssen oder mehr nur ohne Gefühl heißt, bin ich noch nicht. Gerne wüßte ich, ob ich es je werde.)

Ein bisschen schwierig manchmal. War da wieder eine Grenze, will er mehr, muss ich aufpassen, was ich sage? Es ist nur ein Abend mit Chats, aber ich finde es unglaublich schön, dass Menschen sich mit "schlaf schön" von mir verabschieden. Unglaublich schön.  

Montag, 4. September 2006

I ♥ Huckabees

S. (Spitzname!! Jetzt!!) mag merkwürdige Filme, das steht fest. Die, die er am liebsten mag, hat er auf Dvd, richtig gekauft und alles und bringt sie gerne mit. Wenn wir bei mir Pizza backen, zum Beispiel, weil S. keinen eigenen Backofen hat.

So gab es gestern, außer dem Simpsonsmarathon, den wir von Anfang bis Ende durchgezogen haben (wer noch?) I ♥ Huckabees zur Pizza dazu... komischer Film. 

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Es geht um... eine Hauptperson, deren Name ich vergessen habe. Der Typ auf den blauen Marken. Der ist in einem Komitee gegen Urbanisierung und macht sich Gedanken über den Sinn des Lebens. Aber nicht alleine, auf dem Klo und vor dem Einschlafen, so wie der Rest der Welt, das wäre ja blöd, da müsste man ja keinen Film drüber drehen, nein, er angagiert dazu zwei existenzialistische Dedektive, die ihm nachspionieren sollen um etwas über einen Zufall in seinem Leben herauszufinden, der ihn beschäftigt... weil. Naja, ich sagte ja schon mehrmals, was ich von Inhaltsangaben von Filmen halte. Dazu kommt, dass ich diesen nicht mal ansatzweise verstanden habe. Er ist... cool. Man kann lachen, mehrmals. Ich mag Philosophie, auch wenn sie sich in meinem Leben ganz anders manifestiert, als da, aber das ist auch gut so. Wenn ich Deutschlehrerin wäre und einen Leistungskurs hätte, ich glaube, ich würde ihn auf diesen Film hetzen und interpretieren lassen und gucken, was bei rauskommt.

Er macht Spaß, vor allem, wenn man so wie S. und ich merkwürdige Filme mag. Das sie alle durcheinanderreden, fand ich anstrengend. Dafür ist Jude Law drin.  

in: Kultur

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"Wir sehen uns wieder. Im nächsten Leben. Wenn wir beide Katzen sind".

Ist wahrscheinlich nicht wichtig, aber mir ist der Satz irgendwann eingefallen und seitdem denke ich von Zeit zu Zeit darüber nach, wo der eigentlich herkommt.  

--*

S. (ein neuer S., der bald einen Spitznamen kriegt) bei der Erklärung, warum er gerne rauchen würde, wenn es nicht so ungesund wäre:

man darf einfach was machen ohne was zu machen finde ich immer das tolle daran. wenn man 4 minuten rumsteht mit den händen in den hosentaschen muss man sich schon immer ne ausrede einfallen lassen. aber rauchen darf man ungefragt. ne ich kann nicht ich rauch gerade : )

Freitag, 1. September 2006

belauscht

Kostprobe:
Verkäuferin: Kann ich ihnen helfen?
Frau: Ich hätte gerne ein halbes Dutzend Brezeln.
Verkäuferin: Die verkaufen wir nur einzeln.
Frau zu Freundin: Meint die das ernst?
Freundin: Wir hätten gerne sechs.

Belauscht.de - Mitgehörtes aus Deutschland. Sehr geil.

 

leer

Es ist September. Ich bin frei, zumindest mathematisch gesehen.
Laut Sex and the City beträgt die Zeit, die man braucht, um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzukommen und offen und bereit für neues zu werden, die Hälfte der Zeit, die die Beziehung gedauert hat. Das war's, ich bin durch. Rechnerisch ist Schluss mit Leerwerden, also auch mit Dran-dneen, Hinterhertrauern, traurig sein. Haha, damit ist natürlich lange schon Schluss. Ein bisschen zumindest.

Bin ich leer? Nö. Aber da drauf zu warten, das ist Zeitverschwendung und genau die wird den letzten Rest auch noch erledigen. Das letzte bisschen Melancholie, die letzte Bitterkeit beim Zurückdenken. Wenn ich im nächsten Jahr Badminton belege, so wie ich das vor habe, werde ich ihn vielleicht sehen, von Zeit zu Zeit, in der Sporthalle. Ein Gedanke, der mich - wenn ich ganz ehrlich bin - freut. Was wiederrum seinerseits ein Gedanke ist, der mich in den Wahnsinn treibt. Warum bin ich so, was soll das? 

Egal, ich habe andere Probleme, ich habe anderes zum Drüber Nachdenken und es geht mir gut großartig. Es ging mir sogar gut, als sie unser Lied im Lieblingsclub gespielt haben. Merkwürdig, aber nicht schlecht. Alles super und ich bin frei. 

der Sommer geht

Noch so ein Gedanke. Es wird Herbst, dachte ich gestern früh, nach der durchquatschten Nacht, als ich vor das Haus trat und es windig war und grau. Aber wenn man solche Menschen hat, wenn man Nächte durchquatscht und Abendeversingt, dann braucht man vor dem Winter keine Angst mehr zu haben.