Entr'acte Gedanken, Erlebnisse, Zitate, komischer Humor... und der Rest von mir.

Einträge "Mai 2006":

Montag, 29. Mai 2006

Voll falsch

Hach, alle halten mich für so einen hochmoralischen Menschen und jetzt steck ich in der Gewissenszwickmühle.

Wenn man in unserer Uni in die Bib will, dann muss man sein Zeug in ein Schließfach sperren. Dafür braucht man einen Euro. Den hatte ich nicht. Also bin ich in das nächste Cafe spaziert und wollte mir einen 5er wechseln lassen. "Klar, mach ich", sagt die freundilche Dame an der Theke und zieht den Schein routinemäßig durch den Blaulichtkasten. Einmal. Zweimal. Stutzt. Nochmal. "Nee, mach ich doch nicht", meint sie. "Den kann ich nicht nehmen, der ist nicht echt." Die Hühnen, links und rechts neben mir gröhlen begeistert und sie zeigt mir meinen verschmähten Fünfer. Zeigt den silbernden Glitzerstreifen (ich denk: "Wieso, der ist doch dran") und dann den Glitzerstreifen von einem echten Schein. Da gibt es nämlich einen Unterschied, der echte ist viel glatter, schöner. Und er glitzert viel mehr. Verdammt.

Ich nehme meinen verschähten Falschein und halte ihn gegen das Sonnenlicht. Das ist Geld. Ich sehe und fühle keinen Unterschied. Ein Wasserzeichen hat er auch. Zur Polizei soll ich ihn bringen, sagt sie.

Verdammt, denke ich, als ich das Lokal verlasse. Fünf Euro weg. Meine fünf Euro, die jetzt irgendein blöder Falschgelddrucker hat und ich muss sie weggeben. Wenn ich sie nicht ausgerechnet da drin gewechselt hätte, hätte ich es nie bemerkt. So wie es keiner bemerken würde, wenn ich sie das nächste Mal im Supermarkt versehentlich doch ausgeben würde. Dann würde ich zwei Mittagessen und was Süßes dafür kriegen...  Ich mag Süßes...

Der falsche Fünfer steckt jetzt in meiner Hosentasche. Noch vor Tagen habe ich gedacht, dass alle mich für so toll halten, dabei hab ich meistens nur Angst, erwischt zu werden. Hier kann mir fast nichts passieren. Ansonsten spiel ich einfach so überrascht, wie ich eben im Lokal wirklich war. Aber es ist unmoralisch und illegal. Naja, eigentlich eher andersrum, seien wir ehrlich. Zwei Mittagessen und was zu Naschen... Was würdet Ihr tun?

Sonntag, 28. Mai 2006

plastic trouble

Oha, Ärger im Paradies. Es ist gemein, aber die Wände sind hier so dünn, ich kann nicht anders, als sie hören, während sie telefoniert. Nichts ist perfekt, auch nicht die perfekte Beziehung von Barbie und Ken, hier neben mir. *zuhör* Oha...
Ich und meine Sucht nach Geschichten. Vielleicht, habe ich gerade allen Ernstes gedacht, vielleicht sollte ich doch mit ihr in Kontakt bleiben, nachdem sie ausgezogen ist. Einfach, weil ich wissen will, wie es mit den beiden irgendwann ausgeht. Also, die Geschichte. Vielleicht geht es ja auch aus, ohne dass es dann aus ist. Spannend ist es allemal...

Parkspaziergang

Liebes Fischlein...

Ich hab viel gelernt. Ich hab es nicht mehr ausgehalten, mit diesem Arschlochtag und bin rausgegangen. Raus, in seinen Wind und Regen bin ich gegangen, weg von meinem Schreibtisch und dem Aufsatz, von dem noch keine Zeile existiert.

In meiner Stadt ist viel grün. Wegen den Kriegen. Wir haben eine riesige Wallanlage, wie ein Märchenwalt, die die Stadt im 30jährigen Krieg schützen sollte und wir haben unzählige Grünanlagen, in den Löchern, die im Zweiten Weltkrieg zwischen die Häuser gebombt wurden. Da war ich heute. Es gibt einen Brunnen, einen richtig schönen, dort bin ich heute vor einem Jahr gewesen. Damals hat die Sonne geschienen und es war richtig warm, nicht so wie heute. Der Brunnen kennt mich schon, ich bin schon im Winter und im Sommer in ihm herumgetobt, habe mich und Freunde nassgespritzt und, als er zugefroren war, auf ihm herumgeschlittert. Und an seinem Rand gesessen, vor einem Jahr, mit tiefen Bilcken in noch tiefere blaue Augen, zu zweit, mit Liebesworten. "Ich hoffe, du weiß, dass ich Dich über alles liebe" hat er gesagt und mir die Kette um den Hals gelegt, dann hat er mich geküsst. Solche Momente gab es nicht so oft, aber dafür hat dieser mördermäßig reingehaun und ich wußte genau, dass alle anderen im Park nahezu angewiedert sein mussten, von unserem Glück und ich war begeistert.
Wenn der Brunnen mich heute erkannt hat, war er bestimmt erstaunt. Traurig hatte er mich noch nie gesehen.

Dann bin ich durch die Wallanlagen gegangen, ich bin in einem Klostergarten gelandet und habe eine genialen Spielplatz gefunden. Wiedergefunden. Und dann habe ich Tagebuch geschrieben.

Deswegen, Fischlein, habe ich diesen Eintrag an Dich gerichtet. Ich habe wohl etwas gelernt. Ich habe so viel verkackt, aber das habe ich richtig gemacht. Ich habe immer alles aufgeschrieben. Ich war zwei Stunden alleine, mit mir, dem Wind und dem Park. Ich habe Tagebuch geschrieben und dann habe ich alles gelesen, was drin stand. Alles. Das war nicht das erste Mal, aber es war unglaublich heilsam...

Dabei sind mir außerdem zwei Gedanken gekommen...

Vielleicht ist alles so schlimm, weil er mir außer Liebe/Beziehung/Scheißmist was ganz anderes geklaut hat. Meine Geschichte. Das mit uns war meine Geschichte, und das war eine verdammt schöne Geschichte. Und er hat sie einfach kaputt gemacht, hat gesagt "nun ist Schluss" und ich, die ich mir den Mund fusselig erzählt habe, damals, konnte dann gucken, wohin mit mir. Das muss einen ja aufwühlen.

Zweitens. Ich bin echt drauf reingefallen. Das Leben hat mich eiskalt erwischt, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich weiß noch, wie ich als Kind Disneyfilme gesehen hab und dachte, dass das Liebe ist. Vom Bösen entführt werden, ne Menge durchmachen und sich zum Schluss erleichtert in die Arme zu sinken. Und dass es schade sei, dass mir sowas wohl nicht passieren würde, so aufregend würde Liebe in meinem Leben nicht sein. Nur in die Arme sinken, keine Abenteuer vorher.
Später dachte ich, dass mein Liebesleben aus unzähligen Beziehungen bestehen würde, bis irgendwann mal was richtig festes dabei wäre.

Mit so was wie ihm hab ich nicht gerechnet. Und sämtliche Fassungen verloren, als er einfach aufgetaucht ist. Wenn sich das so anfühlt, dachte ich, muss das Liebe sein. Richtige. Die Liebe. Die große. War es auch. Die erste große nämlich. Nicht die einige. Naja, das ist die heute-Interpretation, die andere kann ja nicht mehr stimmen.

Ich hab viel falsch gemacht. Ich kann noch viel lernen. Hab ich heute auch nochmal in meinem Tagebuch gesehen... Es macht also Sinn. Ich kann noch viel lernen und das war jetzt erst mal nur Training für das ganz große Glück, das bald kommt. Wannauchimmer.


Das ungeborene Zweijährige

2 Jahre. Heute. Heute vor zwei Jahren... an der gelben Mauer eines kleinen, siffigen Nachtclubs... Ach ja, ich und meine Jahrestage. Der Plan war gewesen, heute einen großartigen Tag und ganz viel Spaß zu haben. Oder zumindest spazieren zu gehen und ein bisschen andächtig zu sein. Und wonach sieht es jetzt aus? Uni. Hausaufgaben. Und Kopfschmerzen hab ich auch schon wieder. So ein Tag ist das also. Ein leck-mich-am-Arsch-Tag.

1000 Gründe, warum ich die "Anleitung zum Entlieben" liebe

"Aber vielleicht ist es ja ein kleiner Trost zu wissen, dass die Frauen, die wir hassen, sich nachts an aus dem Müll gezogene Teddys lehnen."

Samstag, 27. Mai 2006

chier

Stunden (?) später. Ich zittere immer noch. Ob ich in Ohnmacht fallen würde, würde er mal das Wort an mich richten? So gesehen ist es gut, dass das nie passiert. Auch, dass wir keines von den Paaren sind, die dannach noch Kontakt haben, reden, gleiche Freunde gleizeitig treffen, versuchen (ha!) Freunde zu sein oder (Höm!) miteinander reden.

Oder ist es das, was mich fait chier, zum kotzen bringt, dieser ganze Müll, der passiert ist, zwischen uns steht, dieser Müll, zu dem er mich gemacht und als der er mich weggeworfen hat? Sollte ich zu ihm gehen, ihn aus seinem Loch klingeln und ein Gespräch aufzwingen, ohne Rücksicht auf seine und vor allem meine Gefühle alles fragen, alles sagen, was mir auf der Seele liegt? Mich von ihm verabschieden, weinen, schreien und vielleicht (höm! Höm!!!) Frieden mit ihm schließen, nebeneinander auf seiner Couch enden, endlich zivilisiert, sich kein Stück näher, aber endlich nicht mehr verfeindet und in giftigen Stolz ertrinkend, beide?
Reicht vielleicht ein Brief, vielleicht sogar einer, der dann einfach mit den anderen hier liegen bleibt, weggesperrt?

Der Brief ist auf der Liste, auch wenn ich ihn wohl nie schreiben werde. Der Rest... vergiss es. Oder kommt jemand des Weges, dem genau das gleiche passiert ist und genau das gleiche geholfen hat?

Die kleine Hand, die alles besser weiß

Ich könnte kotzen. Ich will damit nicht sagen, dass ich sehr angepisst von etwas bin (sehr körperbezogener Wortschatz heute), sondern dass ich jetzt mit nur ganz wenig Anstrengung meinen Mageninhalt von mir geben könnte, wenn ich nur wollte. Einfach so. Und meine Hände zittern.
Was ich gemacht habe? Was ich aufregendes gemacht habe?
Ich habe ein Mail geschrieben. An eine Freundin. Eine gemeinsame. Von ihm und mir. Ich habe sie um etwas gebeten, worum mich jemand anderes gebetet hat, um einen Gefallen, der von ihm abhängt. Ich habe eine Bitte weitergeleitet. Ich habe ihr etwas geschrieben mit der Bitte, ihm Bescheid zu sagen.
Und jetzt treffe ich nur mit Mühe die Tasten ich fühle mich schwach und an die Arbeit, von der ich mich eh schon den ganzen Tag ablenke, ist jetzt nicht mehr zu denken. Und kotzen könnte ich.
Nicht weil es mich aufwühlt und traurig macht, dass ich diesen Umweg gehen muss, ihn nicht direkt ansprechen kann. Einfach weil ich mit jemandem in Kontakt getreten bin, der mit ihm in Kontakt steht. Was geschrieben habe, was ihm weitergetragen wird. Das macht mich körperlich fertig.

Ich sitze hier und starre meine Hände an. Und verstehe es nicht. Warum? Warum reagiere ich so? Was soll denn das, warum so viel Aufwand wegen einem Menschen? Die laufen zu hunderten in der Fußgängerzone rum, die gehen mir zu Tausenden am Arsch vorbei. Fast alle die ich kenne waren besser zu mir und besser für mich, fast jeder den ich kenne verdiehnt uneingeschränkte Liebe. Also so what? Warum? Warum reagiere ich so?

Leer werden

Wie arbeitest du denn eigentlich daran, "leer" zu werden? Ich will das auch...

Das hab ich jetzt von meinem Rumgetöne. Wie werde ich denn leer?

Ich glaube, ich habe es da noch relativ einfach. Wir reden kein Wort mehr miteinander. Gehen wortlos aneinander vorbei. Er hat es mir einfach gemacht. Hat sich zielstrebig ins moralische Abseits gekickt, hat mir die Möglichkeit gegeben, wütend zu werden, wenn ich nicht mehr traurig sein konnte und alle meine Freunde dazu gebracht, ganz klar auf meiner Seite zu stehen, weil er einfach unmöglich war. Er hat mir eine ganze Liste hinterlassen, mit guten Gründen, warum ich ihn los bin, ich musste sie nur noch aufschreiben und mich nicht mal anstrengen.

Das ist sein Part.

Mein Part ist das Leben. Ich hab beschlossen, dass die Zeit alle Wunden heilt, und da einfach dran geglaubt. Das fühlt sich jetzt nicht so an, aber das geht vorbei, sonst würde nicht jeder diesen Mist behaupten. Einfach weitermachen, mit Zwang und dadrauf warten, dass es wieder einfacher geht. So weit ich das jetzt beurteilen kann, stimmt das auch.

Und dann... leben. Das macht es mir auch ziemlich einfach. Hier ist viel los. Man geht zwar Abends alleine nach Hause, aber vorher ist viel los. Viel Arbeit und Angst und ne Menge Scheiß, wegen dem man verzweifeln und durchdrehen kann, aber auch viel schönes, Freunde, Sommer und eine schöne Zeit. Und Leute, denen es viel schlechter geht. Die gibt es immer. Man muss nur die Augen aufmachen.

Ja, super, ne? Phaes Überlebenstips. Goldwert. Wäre sonst keiner drauf gekommen. Hmpf.

Lapared hat es verdammt gut getroffen, mit der Tages- und Nachtbin- ähh, dingens. Wenn einer fragt wie es geht, sage ich "Prima" und meine es sogar ehrlich, es geht mir gut. Und dann komme ich von einem großartigen Abend nach Hause und breche beim Zähneputzen in Tränen aus, ohne im Treppenhaus etwas davon geahnt zu haben, trage ihn überall mit mir rum, wo ich hingehe, werfe an Orten, an denen ich ihm begegnen könnte, seine Maske über alle Menschen und fahre zusammen, wenn sie eine Sekunde lang auf einen von ihnen passt. Neulich habe ich in der Vorlesung daran gedacht, dass ich ihn in der letzen Woche im Treppenhaus gesehen habe, ihm also gleich wieder begegnen könne. Ich bin dann, nicht ganz ohne Hintergedanken mit einem Komilitonen lachend und quasselnd hinuntergegangen, ohne ihn zu sehen und hab eine halbe Stunde später auf einer Treppe gemerkt, dass meine Beine zittern. Und ich habe diesen Artikel unterbrochen, um in sein Blog zu sehen. Vielleicht sollten wir jemand anderen finden, der uns sagt, wie man leer wird...

Currently playing: Track 7 aus dem Gilmore Girls Soundtrack

Freitag, 26. Mai 2006

Sommer vorm Balkon

"Warum sind Frauen nur so blöd? Warum immer solche Typen?" Ich glaube, darum ging es in Wirklichkeit. Ich glaube, dass das Drehbuch bzw. der Roman vorher von einem Mann geschrieben worden ist, der genau das nicht versteht. Warum solche Typen? Tja, beantwortet hat er die Frage auch nicht, sehr schön darfgestellt aber nicht beantwortet. Wir sind mit ihr rausgegangen. Warum solche Typen?
Außerdem ging es natürlich um Menschen und das Leben, das Leben in ganz schön Scheiße, meistens, aber gelacht haben wir trotzdem viel. Passt zum Leben.
Und genau das habe ich noch nie so eingefangen gesehen, das Leben, das sah so echt aus, dass man erst mal wieder merkt, wie unecht das sonst doch ist in Filmen, so redet doch keiner. Und sich fragt, was eigentlich schwieriger zu spielen und zu schreiben ist. Oh, falsche Reihenfolge.

Schöner Film, schön Sommer, schön Leben, schön Elend. Aber hallo.

in: Kultur

Donnerstag, 25. Mai 2006

Autsch

Ich hasse es, wenn Tage mit Kopfschmerzen schon anfangen. Seufz. 

Mittwoch, 24. Mai 2006

Glaubt mir ja doch keiner

Verwirrt.

"Jedesmal, wenn ich jemaden gerne mag, bin ich ein bisschen verliebt." Das wird es sein. Oder? Ich habe keinen Plan, was los ist, was ich wirklich denke und fühle, was nur von den Erwartungen der anderen und meinen halbherzigen verzweifelten Widerständen in mich hineingetragen ist, was ich aus Ängsten nicht zulassen will und vielleicht trotzdem erzwinge und herbei interpretiere, was gar nicht da ist, weil mensch ja nun mal doch immer verliebt sein will. Und wie soll denn ich bitte wissen, ob es nicht ist, was es gar nicht sein soll, nur weil es nicht ist wie beim letzten Mal? Oder ist es nie gleich und das was ich hatte, werde ich nie zurückbekommen, also ist es sinnlos, genau das und nichts anderes zu suchen?

Nein. Nein, nein, es ist nicht richtig. Und es ist Quatsch. Außerdem ist der Zeitpunkt schlecht. Und leer bin ich auch noch nicht. Außerdem ist da nichts. Die Träume und wirren Gedanken sind nun mal ich und mein jetziger Zustand das hat nichts mit...

Außerdem ist es lächerlich, sich in so was hineinzusteigern, nur weil einer mal nicht ein kompletter Idiot ist und man gerne mal wieder auch jemanden hätte, der... Verdammt. Genau das habe ich mir damals gesagt, als ich den Fka kennengelernt habe. Und dann gings aber ab. Lieber in eine andere Richtung denken.

Er ist mit Einkaufen gekommen, mehr zufällig. Ich weiß nicht warum ich aufgeregt war, ich glaube das war mir ein bisschen unangenehm privat, klein Phae, wie sie wöchentlich ratlos und verplant vor den Regalen steht, ewig braucht, rumtrödelt. Sich nicht sicher ist. Bei so was wäre ich lieber allein, ich will niemanden mit meiner Langsamkeit nerven und mich deswegen unter Druck setzen. Es war nicht wie ein Paar... aber es war trotzdem zu zweit Einkaufen. Wir haben einen alten Bekannten getroffen, einen Familienfreund, der sich bestimmt seinen Teil gedacht hat, ganz ohne Zweifel. Soll er.

Bei allem was ich hier schreibe, rechne ich damit, dass man mich hier findet. Es ist unwahrscheinlich, aber ich rechne damit, dass jemand sich hierherverirrt und mich erkennt. Heute bringt mich dieser Gedanke fast dazu, das alles wieder zu löschen. Wie seltsam man doch mit Gefühlen umgeht, auch mit denen, deren Existenz man fast überzeugend anzweifelt. Was weiß ich denn.

Phae fehlt entschuldigt

... aber klar komme ich trotzdem gut. Eine Phase, eine Freundschaft oder wasauchimmer. Ich gebe mir und allem Zeit und mache weiter, wie es die Situation hergibt und schaffe es, mit dem Grübeln aufzuhören. Wer sagt denn, dass ich bestimmen muss, wie es weiter geht? Krieg ich hier Erzählerhonorar? Ist die Leserspannung mein Job? Eben. Soll das Schicksal das mal alleine machen, ich kümmer mich solange um mein Studium, meine Freunde, Grillabende.

Ich lebe einfach umher und ziehe mich zurück, wenn die Probleme kommen. Liebe? Ist jetzt nicht dran. Ich bin noch kein verzweifelter Single auf der Suche, ich denke nicht, dass es jetzt langsam reicht und heute Abend doch bitte der süße Unbekannte drin sein könnte. Diese Sorte Probleme ist nicht meine. Noch nicht. Entlieben ist anfangs nicht schön, dann ist es unheimlich entspannend. Ich bin von der Liebe krankgeschrieben. Der Satz kam gestern kurz vor dem Einschlafen und ich musste damit herumspielen, war ganz stolz, wollte ihn sofort aufschreiben.
Ich bin von der Liebe krankgeschrieben. Ich muss noch nicht, ich darf mich ausruhen. Singles, Dates, Komplexe? Die Mitbewohnerin um diesen Traumtyp beneiden, den sie sich mitlerweile beeindruckend abgerichtet hat? Sich Abends einsam fühlen? Päarchen hassen? Nö... wenn ich will, hat der Arzt gesagt, darf ich schon, aber eigentlich soll ich mir noch Zeit lassen, eigentlich bin ich noch nicht so weit. Also, wenn ein Prinz kommt und sich als Prinz vorstellt, kann ich mir das ja nochmal überlegen, aber ansonsten bin ich krank geschrieben, lümmel im Bett herum, mache Kreuzworträtsel und gucke Fernsehn... und stehe über den Dingen.

Dienstag, 23. Mai 2006

Erster

Morgens, ich meine richtig Morgens, wenn die Sonne schon scheint, aber jeder Student, der was auf sich hält, noch ein paar Stunden schläft, mit dem Fahrrad über die Fußgängerzone zu fahren, ist ein bisschen wie in einem Pauschalurlaub die erste auf dem Hotelgelände zu sein. Wenn alles noch ganz leer ist und die gepflasterten Plätze zu glänzen scheinen, die Kulisse steht schon, das Licht stimmt, nur die Statisten sind noch nicht da. fehlt nur noch der blaugekleidete Mann, der den Pool mit einer langen Stange sauber macht. Da ist es wieder, das Urlaubgefühl. Schön, wenn man mit dem Kaffee in der Hand die Uni betritt...

Mittwoch, 17. Mai 2006

Ich bin Jacks plötzliches Verständins

Ich habe sie immer verachtet, die Leute, die so gut wie nie lesen und wenn, dann Bestseller, bestenfalls. Und die sich selbst ausgeliehene Bücher nach dem Ausgelesen haben kaufen, und sie in den Schrank stellen, damit da überhaupt irgendwas drin steht, was Seiten hat. Und die nicht müde werden, zu behaupten, sie wollen nun mal gute Bücher, die sie gelesen haben, auch zu Hause stehen haben. Sind ja auch nur drei. Das man überhaupt lesen kann, sollten die Leute dann schon wissen...

Gestern habe ich endlich Fight Club gesehen. Ich will ihn auch im Schrank stehen haben.
in: Kultur

Montag, 15. Mai 2006

Alltagswow

Mein Orangentee ist rot und riecht nach frischen Brötchen.  

aufgeblitzt

Ob es vielleicht diese ganzen Liebeslieder und -geschichten gibt, weil Liebe in Wahrheit einfach nur scheiße ist, und es gar nicht gut für das Fortbestehen der Menschheit wäre, wenn diese das mitkriegen würde? 

Sexy in the City

"Jetzt könnte er gerne mal des Weges kommen und mich sehen", denke ich, als ich da stehe. Sommerlich in bunten Farben und fröhlichen FlipFlops bekleidet, es ist einer der Tage, an denen mein Haar gut aussieht und der Rest von dem gestrigen Sauna-Verwöhntag sowieso noch nachstrahlt. Ich selbst strahle auch, denn ich stehe mitten in der Fußgängerzone und rede mit diesem gutaussehenden Komilitonen, angeregt und lächelnd, eine Freundin kommt von hinten vorbei, begrüßt mich mit einem Küsschen und eil weiter - hach, mein Leben ist so sozialintensiv. So könnte er mich gerne sehen, angeregt, fröhlich und sozial interaktiv. Und habe ich schon erwähnt, dass dieser Komilitone gut aussah?
So hätte er mich sehen können, denke ich, als wir uns verabschieden und ich alleine zur Uni gehe. Und sehe ihn die Fußgängerzone entlangkommen. Zwei Minuten zu spät! Verdammt! Als sich unsere Wege kreuzen, kriege ich selbiges mit den Blicken nicht hin, wie die aufeinandergestellten Gläser bei Coupling bricht das Lachen aus mir heraus, wird ein Grinsen und ein paar komische Geräusche, ich senke den Kopf und starre bemüht auf den Boden. Zwei Minuten! Zwei verdammte Minuten!

Erst als ich um die Kurve bin, stelle ich fest, dass mein Atem schneller geht und meine Hände zittern. Ach, ich...
Currently playing: Wise Guys

Sonntag, 14. Mai 2006

Lazzara

Elle va, court, s'arrête, et vole, et les oiseaux

Sie geht, läuft, hält ein, und fliegt. Und die Vögel

Pour ses pieds donneraient leurs ailes.

geben ihr Flügel für ihre Füße.

Freitag, 12. Mai 2006

Das Elbenmädchen

Eigentlich gibt es zwei bei uns. Sie sind hübsch und haben blonde glatte Haare und ein etwas entrückten Gesichtsausdruck. Aber die eine, das erste Elbenmädchen, das mir aufgefallen ist, trägt auch immer diese romanischen langen, schmalen Röcke und neulich... neulich ist sie vor mir gegangen, durch das ehrwürdige alte Universitätsgebäude, mit seinen Statuen, Säulen und Arkaden. Und hatte nackte Füße. Mit denen ist sie über den Mamorboden gehuscht. Mit dreckigen Sohlen.

mon soir

Da schlepp ich mich durch den Abend, mit meiner kreisenden Traurigkeit und stehe alles alleine durch und finde das gut, das auch mal mit mir selbst ausmache und mich nicht zu sehr an das ständige Selbstmitleid und Jammern bei ihm gewöhne und dann will ich endlich ins Bett und wer kommt ins ICQ gestolpert? Hmpf.

Und Jenseits der Stille klingt auch nicht mehr so traurig, wie es sollte, wenn man es so oft gehört hat, wie ich in den letzten Jahren. Dass gute Musik aber auch immer ein Verfallsdatum haben muss...

Donnerstag, 11. Mai 2006

Die Kreise der Traurigkeit




Hab ich nicht heute Nachmittag noch davon geschrieben? Jetzt ist sie wieder da, die zyklische Traurigkeit. Und Schuld ist, das ist peinlich, ein JLo Film.
Ich würd ja gerne sagen, dass ich diesem Hollywoodquatsch nichts abgewinnen kann, aber... Eigentlich möchte ich das gar nicht. Ich hab es nicht nötig, so intellektuel zu tun, als könnte ich nichts mit Trivialunterhaltung anfangen, das ist lächerlich. Für Fernsehabende, in denen man seine vollgeschriebenen Uniblöcke in Hefter sortiert, sind diese Filme genau richtig. Und dass ich mittlerweile so anfällig geworden bin, dass ich bestimmt bald auch bei Werbespots weinen werde, hat nichts mit Hollywood zu tun, das liegt an mir.
Nicht dass es mir schlecht ginge. Nicht, dass es mir wirklich schlecht ginge und ich das nur überspiele und was vom Frühling und Glück erzähle, weil es einfach langsam Zeit ist, wieder glücklich zu sein und zu leben. Das ist es nicht.
Es ist einfach... Traurigkeit. Man ist eben manchmal traurig. Das muss sein und manchmal ist man es ohne Grund, das gehört dazu. Und wenn diese Traurigkeit, die Dich auch kriegt, wenn Du gar keinen Grund hast zu Dir kommt und irgendwas findet in deinem Leben, was dich traurig macht, dann nimmt sie eben das und dann bist du deswegen traurig. So macht sie das und das kann sie ganz oft machen, so lange bis sie einen Grund aufgebraucht hat und nichts mehr da ist, wovon sie zerren kann.  Aber das ist nicht schlimm, so was dauert und bis dahin ist dem Leben dann schon ganz viel neues für die Traurigkeit eingefallen und wenn nicht, dann kommt sie eben einfach grundlos, das geht ja auch.

Ein Film, etwas traurige Musik und die Trümmer meines geordneten Lebens. Trümmer. Quatsch. Hier liegen Sachen rum und Papiere und Noten und... Zeugs. Und Staub und Katzenhaare. Das und ein JLo Film und der Abend ist gegessen und endet mit komischen Zeichnungen und trauriger Musik. So eine bin ich also. Wer hätte das gedacht.

In Wahrheit endet der Abend übrigens mit einem Protokoll, das ich bis Mitternacht abgeschickt haben muss und die ganze Zeit vor mir herschiebe. Dass ich so bin, ist für mich nicht ganz so überraschend.

reingeschaut

Schade, dass man dem argh so schlecht sagen kann, wenn man ihn toll findet. Du bist toll.

Morgens, hell und fast noch Nacht

Es war warm, die Sonne schien durch das Fenster, es war ein großartiger Tag. Es war scheiße früh. Das Mädchen saß mit trübem Blick auf ihrem ungemachten Bett, schlürfte gelegendlich apathisch von ihrem Kaffee, den sie in der Hand hielt und starrte ins Leere. Scheiße Früh. Sie konnte an nichts anderes denken, als daran, wie gerne sie weiterschlafen würde, etwas in ihrem Magen schien sich ständig zusammenzuziehen und an sie den Impuls zu senden, genau das gleiche zu tun. Zusammenrollen und  schlafen.
Würde das gehen, würde sie natürlich nicht dort sitzen. Kaffee, schlüf. Ihr Blick fiel auf das Zimmer, in dem sie saß, ihr Zimmer. Es war in einem erbärmlichen Zustand. Es sollte ihre Seele spiegeln, ihre Welt sein und es sah furchtbar aus. Sah es immer. Es sollte so gemütlich sein, man sollte sich dort behaglich fühlen, genau wie Menschen sich in ihrer Nähe behaglich fühlen sollten, doch noch nicht einmal sie fühlte sich hier mehr wohl.
Wie soll ich hier nur jemals Ordung reinkriegen? In dieses Zimmer? In mein Leben? Und einen anderen Menschen? Wie soll ich denn mein Leben nur so hinkriegen, dass ich es mit einem anderen Menschen teilen kann?
Kaffee, schlürf. Draußen schien die Sonne.  
Currently playing: Jenseits der Stille Musik
Current mood: zyklisch depri

Platonische Probleme

Und, wie sieht es so aus, mit... der Liebe?
- Naja, Liebe gibt es nicht zur Zeit, aber ne ganze Menge Jungs.

Ich werde besser.  Mein Umfeld hat sich noch nicht ganz darauf eingestellt, dass man bei Phae jetzt mit den männlichen Vornamen durcheinanderkommt, wenn sie von ihrem Leben erzählt, aber ich kann mitlerweile damit umgehen. Ist ja auch nicht viel, nur das anscheindend alltägliche Treiben des offenen Marktes. Singlemarktes. Ich bin jetzt Stufe 2, Fortgeschritten, das heißt, ich habe gelernt, mir nicht mehr den ganzen Streß mit ungewollten Dates und falschen Hoffnungen anzutun, und trotzdem nicht darauf zu verzichten, neue Leute kennenzulernen. Und so erfinde ich falsche Freunde, mit denen falsche Kuschelabende geplant sind, weise vor Verabredungen darauf hin, dass es sich nicht um Dates handelt und sage einfach mal meine Meinung und gegebenenfalls Nein.

Und dann... dann gibt es da doch einen, an den ich ein bisschen öfter denke. Doch wieder Grübelleien und Streß, die nicht sein müßten, eigentlich. "Da ist nichts", sage ich, wenn jemand fragt. Dass wir nur Freunde sind, sage ich lieber nicht, denn es ist genau dieser Satz, der für die ganzen Hobbypsychologen, die da draußen rumlaufen natürlich DER Indikator ist, dass wir nur nicht wahrhaben wollen oder sogar noch nicht wissen, dass wir uns nacheinander verzehren, und zwar alle beide. Ob Männer und Frauen tatsächlich unter irgendwelchen Umständen befreundet sein können, ist noch umstritten, dass sie es definitiv nicht sind, wenn sie aussprechen, sie seien es, hingegen, ist bewiesene Tatsache. Wer das nicht glaubt kann ja mal versuchen, viel Zeit mit einer geeigneten, der sexuellen Vorliebe zugehörigen Person verbringen, herumzulaufen und jedem  zu erzählen, dass man nur befreundet sei und sich dann die Gesicher der jeweiligen Gesprächspartner mal genau angucken. Sie nicken und lächeln. Breit. Spöttisch. Und das "Natürlich" wird immer ein bisschen weiter langgezogen. Dabei sind nicht wir es, die immer damit anfangen, sondern sie...

Was hier gerade los ist, kann man sich sicherlich denken. Und es treibt mich in den Wah- naja, zumindest nervt es. Und, das ist der Hohn, es verunsichert. Was, wenn sie Recht haben? Was wenn... Ich glaube, jedesmal, wenn ich jemanden mag, bin ich ein kleines bisschen verliebt. Egal, wer. Ich freue mich ja schon über Sonnenstrahlen und Schmetterlinge wie ein kleines Kind, möge sich der geneigte Leser doch mal vorstellen, was in mir los ist, wenn mein Leben die Bereicherung eines großartigen Menschen erfährt, mit dem man lachen, reden und Dinge unternehmen kann, die man früher nie gemacht hat? Na Bitte. Und der Rest ist auch nicht weniger verwirrend. Ich will mich aus Zeit- und aktualitätsgründen jetzt nicht verlieben und aus Bequemlichkeitsgründen nicht in ihn und mein Verletzter Stolz und die dämliche Glück=Liebe Maxime wollen unbedingt und eigentlich find ich ja immer Gründe, warum das grad nicht geht und meine Gefühle sollte man eh nicht mir anvertrauen, ich mach ja doch immer alles kaputt und.... Warum sollte also gerade ich das entscheiden können, hä?

Außerdem bin ich gar nicht verliebt, außerdem muss ich leer werden und wie sich echte Liebe anfühlt, da bin ich mir sicher, das weiß ich mittlerweile und es ist anders. Und unter echter Liebe geht doch nichts, dadrunter ist doch eh nichts mehr drin, oder...? Oder?

Aber ich mag ihn, ich mag ihn sehr und ich mag unsere Freundschaft. Bitte bitte, macht mir das nicht mit Euren Anspielungen kaputt.

Bergfahrt

Habs ja eben schon mal geschrieben, aber eigentlich verdient es einen eigenen Eintrag. Ich hab es ja immer gewußt und mich dran festgeklammert, aber jetzt erlebe ich es auch und kann die frohe Botschaft weiterverkünden. Die Zeit macht das schon.

Bleibt zu hoffen, dass S. der Farbenfreund nicht wirklich wegen der Liebe gesprungen ist, das wäre nämlich blöd, weil solche Gefühle nämlich eine noch kürzere Lebenserwartung haben, als der deprimierte Durchschnittskiffer, aber das war ja schon vorher allgemein bekannt...

Ich bin glücklich. Es ist warm und kitschig schön draußen und die Bäume stehen in voller Blüte... Und ja, das kann reichen, um glücklich zu sein. Was ich dazu brauche, darf ich nämlich im Moment selbst bestimmen, keine Abhängigkeit, die mir gebietet, mir da von anderen reinmuffeln zu lassen, die mir den Tag versaut, nur weil mir jemand viel bedeutet, dessen schlechte Laune ihm mehr bedeutet als Sonnenlicht auf Kirschblüten, was mir wiederum meine Kirschblüten verleidet... nix da!

Vor zwei Jahren habe ich mich gefreut, so passend zur Jahreszeit so verliebt zu sein, jetzt freue ich mich, dass ich es nicht bin, dass ich die Kirschblüten und das goldene Sonnenlicht für mich habe, anstatt sie mit jemandem zu verbinden, mit dem ich sie ja doch nicht teilen kann, weil sie ihn gar nicht interessieren.

Ich bin nicht über ihn hinweg, er begleitet mich oft, an eine neue Beziehung ist nicht zu denken (Gut dass sowieso keine in Sicht ist) und wenn die Traurigkeit kommt, die jeden Menschen zyklisch heimsucht, da bin ich mir sicher, trägt sie fast immer noch seinen Namen.
Und doch, als ich ihn neulich sah, hatte ich den Mut, seinen Blick zu suchen und ich weiß, ich hätte ihm standgehalten. Wenn er sich auch getraut hätte. Und dass ihn endlich die Konsequenzen von dem einholen, was man schon nicht mehr soziales Verhalten nennen kann, hebt mich nur noch weiter herauf, noch nie hatte ich so wenig Mitleid. Wenn er schon nicht mich vermisst, dann doch zumindest mein Leben.

Und das kann er auch, denn es ist großartig. Es knistert kein Stück, zur Zeit, aber es menschelt. Und wie es menschelt.
Currently playing: Wir sind Helden: Zieh dir was an

Sonntag, 7. Mai 2006

Der winzig kleine Hund

Neulich beim Netto.
Ich hab gerade meine Sachen auf das Fahrrad geladen und sah ihn nur aus dem Augenwinkel, den älteren Herrn, der langsam näher kam. Ich hab ihn nicht weiter beachtet, bis er genau hinter mir stand und auf einmal sprach. "Na, du wirst doch vor diesem winzig kleinen Hündchen wohl keine Angst haben!", sagte er ermutigend und freundlich.
Angst?, denke ich und dreh mich um. Tatsache, er hat einen winzig kleinen Hund, unheimlich klein und sehr winzig an der Leine. Aber den hab ich doch gar nicht bemerkt gehabt und ich hab doch natürlich keine Angst vor so einem keinen- warum seh ich denn aus, als ob ich Angst hätte, ich hab doch nicht mal in seine Richtung geguckt...? 
"Nun komm aber, an dem wirst Du Dich doch vorbei trauen." sagt der Mann wieder. Ich drehe mich in die andere Richtung und muss fast laut auflachen. Ein riesiger schwarzer Labrador liegt gelassen an einem Baum und beobachtet ruhig und ein bisschen unbeiteiligt den Herren und sein Hündchen, das sich, offenbar beeindruckt, nicht weiterzugehen traut. Da hat der gar nicht mit mir gesprochen.

Ich hab ihn fröhlich angelacht. Solche Menschen machen mich glücklich.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Vorlseungskunst

Sommergefühle.