Entr'acte Gedanken, Erlebnisse, Zitate, komischer Humor... und der Rest von mir.

Einträge "Februar 2006":

Dienstag, 28. Februar 2006

Prespektive

Ich hab früher in meinem Tagebuch die leeren Seiten durchgeblättert und unbedingt wissen wollen, was da bald steht. Heute ist mir der Gedanke zum ersten Mal hier gekommen. Ohne Hintergedenken, ohne Junge mit dem ich gerne bald zusammen wäre. Einfach so. 

Der Tod und das Mädchen

Ich glaube, Gott will gar nicht, dass ich lerne. Das habe ich ja schon geargwöhnt, als ich einfach nichts behalten habe, was ich im Buch gelesen hab. Aber dann hat er mir das da unter die Nase gehalten. Mich stundenlang (?) beschäftigt und in sekundenschnelle abhängig gemacht. 

Teil eins findet ihr hier, genauso wie den Anfang vom zweiten Teil. Dannach könnt ihr entweder, wie ich, in Panik ausbrechen, fluchen, betteln, dass doch jetzt nicht Schluss sein kann und anschließend Google bemühen - oder ihr klickt gleich hier. Dann nehmt Ihr euch aber ein wunderschön erleichterndes Erfolgserlebnis. Andrerseits hab ich Euch das wohl gerade sowieso schon versaut.
(Aber ich habs ja schon vorher wieder gut gemacht und Euch auf diesen großartigen Comic hingewiesen ;)
Hach, ich liebe es, großartige Sachen zu finden! *freu*

Currently playing: Monk
Current mood: still smiling
in: Kultur

Sonntag, 26. Februar 2006

Die Singleferienwinterbluesdekadenz

Hach, ich wünschte, ich würde es schaffen, mein Zimmer in Ordnung zu halten. Und nicht schon wieder den ganzen Tag vergammelt zu haben. Und endlich meinen Hintern ins Bett zu kriegen, wo ich doch so müde bin. Und endlich kapieren, dass das Internet gegen alleine sein auch nicht hilft. Ich hätte lesen und zeichnen sollen heute. Und aufräumen. In Wirklichkeit hätte ich natürlich lernen sollen, aber wenn schon nicht lernen hätte ich zumindest den Tag nicht mit Bildschirmen und Süßigkeiten verbringen sollen.

Ich muss das ändern. Will jemand meinen Fernseher haben?


Currently playing: Donnie Brasco - ich hab noch nicht mal 4 Stunden Jhonny Depp durchgehalten
Current mood: müde

Samstag, 25. Februar 2006

Crush?

Scheine doch was draus gelernt zu haben. Vorher hätte ich mich bestimmt auf dieses Gefühl gestürzt, es mit offenen Armen willkommen geheißen und mich mit Eifer dran gemacht, ihn ein bisschen anzuschmachten, weil sich das so gut anfühlte. Jetzt, mag ich nicht. Ich hoffe, dass ich mich von ganz alleine wieder einkriege, denn das wäre das beste. Das hier wird entweder gar nix oder es geht nicht gut. Och nöö... Außerdem hab ich keine Lust auf schon wieder emotionale Abhängigkeit. Damit es mir gut geht möchte ich weiterhin mich benötigen, ein paar Freunde und gegebenenfalls etwas gute Musik. Nicht ihn. Nicht abhängigerweise. Nicht wieder.

Das heißt nicht, dass ich der Verliebensache abgeschworen hätte, so ein Blödsinn. Aber bitte nicht jetzt. Lieber nicht in den. Und auf keinen Fall so, bitte.

Überflüssig zu sagen: ich bin natürlich gar nicht verliebt, nicht ansatzweise. Weiß gar nicht, warum sich alle so aufregen hier. Ich muss leer werden.

Konfrontation

... Nach der Trinkgeldgeschichte hatten wir noch einen Unfall. Wir sind gegen ein Schild gefahren. Im - zum Glück menschenleeren - Kreisverkehr weggerutscht, ausgewichen und dann... Mit geschätzten 2 km/h, aber unaufhaltsam auf das Schild zu, machtlos mussten wir zusehen, wie es in Zeitlupe immer näher kam und - Ditsch.
Tja... Passiert ist niemandem was, nicht mal dem Schild. (Ich sehe kleine Kratzer im Auto nicht als "passiert" - meine Hefter sehen nach einer Woche Uni schlimmer aus.) Aber trotzdem. Gelangweilte Taxifahrer, die solche Szenen beobachten und den geschockten, aussteigenden jungen Mädchen ein fröhliches "Totalschaden" entgegenschmettern sind Arschlöcher. Und dass dann gerade eine Polizeistreife vorbei kam und vor uns geparkt hat, ohne uns jedoch weiter zu beachten, war dem Zustand der Fahrerin auch nicht weiter hilfreich.  Wir haben beschlossen, dass ja niemandem was passiert ist (inklusive Schild) und der Zustand unseres Lacks keinen Polizisten was angeht und sind verschwunden. Lachend, nur ein ganz bisschen hysterisch. Was für eine Nacht.

Stimmt so, Kleines

Es war voll in dem Kleinkunstclub, voll von Menschen, Kultur und Instrumenten. So eine Big Band braucht schließlich viel Platz. Die Kellnerin musste sich gekonnt samt Tablett durchschlängeln und hat deshalb immer gleich mit Abliefern der Getränke abgerechnet - etwas überraschend für M., da weder sie noch ihre Schwester U. das Geld zur Hand hatten, erst recht nicht passend und beim Suchen etwas hektisch und verlegen wurden. "Ähm, da fehlen noch zehn Cent. Ich hab hier bestimmt noch irgendwo - Gleich..." -"Ach lass mal", sagte die Kellnerin, grinste und verschwand in der Menge. M. wurde rot und ich rutschte vor Lachen fast vom Stuhl. So geschah es, dass M. von einer Kellnerin Trinkgeld bekam.

Freitag, 24. Februar 2006

Love it!

Hab ja schon überlegt ob ich dazu ne Rubrik einrichten soll. Aber das war mir zu doof, wird also nur ne kleine Eintragsserie. Wenn überhaupt.
Also. Ich liebe meinen Crackpot! Es ist ein Tischkalender mit interessanten Bildern jede Woche, die soooo cool aussehen! ^^ Und es war ganz billig, weil ich ihn Anfang Januar im Wohltat gekauft habe.
in: Kultur

Ganz gemein

Also bevor sie das hier rumerzählt: das stimmt gar nicht! Ich bin gar nicht verliebt! Ein ganz kleines bisschen verknallt vielleicht, aber nicht doll.
Auf jeden Fall bin ich aber gemein hinters Licht geführt worden. Wenn Euch vermeintliche Freunde eine Mail schicken, mit der sie diese Seite hier empfehlen - VORSICHT! Ich bin voll reingefallen, hab ein paar Namen in die Felder gefüllt - warum weiß ich auch nicht. Vielleicht wollte ich ja gucken, ob mir das Ergebnis gefällt und so mehr über meinen Zustand rausfinden - auf Auswerten geklickt und - kein Ergebnis bekommen. Statt dessen wurde meine Namen per Email verschickt - an meine hinterhältige Freundin. Wollte ich ja nur gesagt haben. Nicht, dass das noch jemandem passiert. Wär ja blöd. Gemein ist so was.

Außerdem bin ich gar nicht verliebt. Ich muss leer werden. Ich... mag ihn nur gerne. Und ich hab neulich ein bisschen gegrinst, als ich nach Hause gegangen bin. So! 

Donnerstag, 23. Februar 2006

Mehr vom Rad

Danke den Glückwünschern. Es hat geklappt, weder bin ich überfahren, noch erwischt worden. (Bürgersteige haben ja so viele Vorteile). Noch nicht mal mein Tacho wurde geklaut, obwohl ich ihn natülrich auf dem Fahrrad vergessen habe. Übrigens funktioniert er auch nicht. Aber ich hoffe mal, das kriege ich noch hin, irgendwie. Oder mein Nachbar. *grmbl* Hab ich schon von meinem Tacho erzählt? Ich liiiiebe ihn! Ich habe ihn in einem Restpostenmarkt gekauft, für nur 4 Euro - vielleicht ist ja das der Grund, warum er nicht funktioniert? Es ist ein "Kinderfahhradcomputer" und das ist der Grund, warum er so großartig aussieht. Er sieht aus wie ein Ei, fast haargenau wie die ersten Tamagotchis, damals, ist knallgelb und hat ein Palmen und Tulpenmotiv in bunt drauf. Bunte Palmen und Tulpen auf knallgelbem Grund. Ich würde zu gerne wissen, wer so etwas designt. Naja, zumindest weiß ich, wer es kauft - ich. Und ich liebe ihn... er ist genial. Jetzt muss er nur noch anzeigen, wie schnell ich fahre und vor allem, wie weit. Aber ich werde ihn behalten, auch wenn ich das nicht hinkriege, er ist einfach zu cool. Und wer weiß, wenn ich gut gelaunt bin, kann ich ja an der Ampel mit leiser Stimme hineinsprechen oder kleine Komandos geben. ("CD wechseln jetzt" oder "Anrufen Katja" oder... "Notiz an mich selbst: Eier und Toast mitbringen!") Hach, das wird toll...  

Ürbigens habe ich gestern tatsächlich zwei Typen dabei erwischt, wie sie meinen Korb vom Fahrrad getreten und es damit umgeworfen haben. Man, war denen das peinlich und man waren die dicht. Trottel. Aber zumindest sind sie nicht auf die Idee gekommen, mir mein kleines, gelbes Ei zu klauen, das ich ja auf dem Rad vergessen hatte.
Wie reagiert man in der Situation? Ich hab gefragt, warum sie das gemacht haben und gesagt, wenn ich das Rad von dem Typen irgendwo sehe, werde ich es umtreten. Sollte man - zumindest aus pädagogischen Gründen ein bisschen ausflippen und rumschreien? Oder aus Prinzip? Oder darf man das halt nur machen, falls einem grad so ist? Und es ist okay, dass mir mal wieder nicht so war? Verdammt, mir ist nie so. Ich kann nicht nur meinem Freund keine Szene machen, noch nicht mal ein paar besoffenen, reuigen Ideoten, die eine Beule in meinen Fahrradkorb getreten haben...
Currently playing: Loro

Mittwoch, 22. Februar 2006

Von Schmieröl und Riemchenschuhen

Das Wort Einstellungen kenne ich ja eigentlich nur von den "Optionen..."Menüs diverser Programme, Werkzeug nur als kleines Symbol, auf das man drauf klicken kann, meißtens ein niedlich verpixelter Schraubenschlüssel. Heute musste ich so ein Ding zwecks realer Einstellungen mal wirklich in die Hände nehmen - ich habe mein Fahrrad repariert. Ich bin darin kein bisschen gut, eher hilflos - was mich wahnsinnig ärgert. Aber mein Fahhrad meint es gut mit mir, es geht ständig kaputt, um mich immer wieder herauszufordern und mir die Möglichkeit zu geben, mich reperaturtechnisch weiterzuentwickeltn. Auf dass ich das endlich mal hinkriege und mich damit ausreichend auskenne und nicht mehr so furchtbar mädchenhaft auf irgend jemanden mit Y-Chromosomen angewiesen bin.
Ich habe mich heute also endlich aufgerappelt, mit Mp3Player und ganz vielen Schraubschlüsseln bewaffnet habe ich mich nach unten begeben, geschraubt, gedreht und geflucht und jetzt ist es vollbracht. *auf die Brust schlag* Pasi hat Fahrrad heil gemacht. Ha!
Interessanterweise ist mir dabei aufgefallen, dass dieses Fahrradreparien, das Öl an den Fingern und die Schraubenschlüssel richtig zu dem Mädchengefühl beitragen, ziemlich viel sogar. Dieses Gefühl, wenn man sich ein Band ins Haar pflicht und fühlt, wie es bei jeder Bewegung sanft die Schultern berührt, wenn man sich die Wimpern tuscht, oder wenn der Rocksaum mit jedem Schritt gegen die Strumpfhose schlägt, wenn man sich die Schnur meiner geliebten Ballerinas um die Wade schlinge. Und überraschenderweise auch mit dem Werkzeugkoffer. Das Mädchengefühl...

Seufz. Tja, das war der Text, den ich eigentlich schreiben wollte. So ist er mir eingefallen, als ich mit besten Absichten die Treppe runtergegangen bin, das Gefühl genießend unheimlich emanzipiert zu sein und mein Leben im Griff zu haben. Die Wahrheit ist dann aber, dass ich es nicht geschafft habe, mein Licht zu reparieren. Als ich mich endlich durch diverse tückische, verrostetete Schrauben zur Glühlampe vorgearbeitet und diese ausgewechselt hatte, ging sie immer noch nicht und ich war mit meinem Latein am Ende. Dann kam sogar noch mein Nachbar und hat mir seine Hilfe angeboten, hat den Draht gekürzt und alles, aber das Licht geht immer noch nicht wieder. Was das Klischee ja vielleicht letzten Endes doch wieder entmachtet. Tja... das mit dem Mädchengefühl stimmt aber doch. Wenn es wohl auch intensiver wäre, wenn ich mein Rad wirklich repariert hätte. Und ob ich das mit dem Tacho wirklich hingekriegt habe, werde ich merken, wenn ich jetzt gleich losfahre. Auf dem Gehweg, damit ich keinen Ärger mit der Polizei kriege. Mein Licht geht nämlich nicht...
Currently playing: die Werbepause von King of Queens

Dienstag, 21. Februar 2006

Wir sind die coolsten...

Ich glaube, ich kenne keinen Ort, der so gemütlich ist, wie L.s Auto. Es ist klein und blau, es ist vollgestopft mit Mädchenkitsch wie Kuscheltieren, Stoffblumen, Glücksbringern und Mitbringseln, außerdem Süßigkeiten, die Verpackungen von augegegessenen Süßigkeiten, und L.s Kram: Handtaschen, Schuhen, irgendwo liegt immer ihr Handy, über das ich die Gewalt habe, solange sie fährt. Was ein aufregender Job ist, L.s Handy hat sehr viel zu tun. "Hallo Engelchen!" begrüßt mich ihr Freund, als ich mal wieder rangehe. "Hallo, Engelchen. L. fährt gerade" sage ich und wir lachen über das Gesicht, das er sicherlich gerade macht. Wir lachen viel, in ihrem Wagen, das ist es ja. Man fühlt sich großartig, sobald man einsteigt, die gute Stimmung ist da einfach schon drin. Es schmeckt nach Wir sind jung und haben eine großartige Zeit, es schmeckt auch ein bisschen nach Gefahr, denn L. fährt mit Herzblut, außerdem läuft immer großartige Musik, der Barfuss Soundtrack oder eine von ihren selbst zusammengestellten CDs. Wir singen falsch oder reden tiefgründig. Oder reden Unsinn und oberflächlichen Klatsch, üben uns in der Kunst, Dialoge im Stil der Gilmore Girls entstehen zu lassen oder ich lehne mich einfach zurück und sehe die Stadt vorbeifliegen und höre L. zu, wie sie leidenschaftlich über andere Autofahrer schimpft und hemmungslos auf die Hupe steigt. Hach, ich mag ihr Auto.

Mein Baby war beim Friseur

Was macht man denn wenn eine gute Freundin, mit der man sich Kater und Dach teilt, mit einer neuen Frisur ankommt, superglücklich ist und - naja - schrecklich aussieht? Also ich mag unseren Haussegen. Ich bin also eine Lügnerin. Aber eine gute. Sie ist immer noch glücklich.

Ich selbst war heute auch beim Frisör, sehe aber aus wie vorher. Nur kürzer, gepflegter, weniger kaputt, die blöden Spitzen. Wie immer also. Nur ganz schön kurz. Ich bin nicht gerne da. Meinen Stammfiseur suche ich ja noch, einen wo ich mich wohlfühle. Muss man, um als Friseurin eingestellt zu werden,  eigentlich so wirken, als ob man sich für nichts interessiert, was man nicht sehen und stylen kann und als ob man jeden, der seine natürliche Farbe trägt verachtet, oder mache ich irgendwas falsch?
Ich hab heute übrigens versucht, über das Klischee der schwulen Friseure nachzudenken, bin aber kläglich gescheitert. Ich hab nämlich noch nie einen gesehen. Also, einen Friseur, egal ob schwul oder nicht. Nur im Fernsehen, in den Salons hier scheinen nur Frauen zu arbeiten.

Montag, 20. Februar 2006

Wow, Kate und Leoplod wollte ich schon immer gucken. Eben hat sie mit ihrem Exfreund telefoniert. Darüb, dass er ihr Exfreund ist, aber ganz zivilisiert. Macht man das so? Redet man so mit seinem Ex? Gibt es echt Menschen, die das so machen?
Ich mach irgendwas falsch...
Currently playing: Kate und Leopold

De-late

Hab ihn (Wahrscheinlich ist es gar nicht gut, für meine Entwicklung in Über-alles-hinweg-kommen, seinen Namen auch noch kursiv zu schreiben) heute aus meiner ICQ Liste gelöscht. Nachdem ich nach einer Woche mitbekommen habe, dass er mich gelöscht hat. War gar nicht so schwer.
Ich kann das irgendwie nicht. Generell nicht. Auch in meinem elektronischem Adressbuch steht noch alle Einträge von Leuten, die ich vor Jahren im Urlaub kennengelernt und nie geschrieben habe und die ich nie wiedersehen werde. Sogar die Adresse von S. dem Farbenfreund habe ich noch eingespeichert, dabei jährt sich bald sein Todestag. Da fällt mir ein, dass ich noch mal das Grab besuchen wollte... Wenn ich nur wüßte, wo es ist.  
Current mood: nur ein bisschen traurig

Home sweet home

Muss... was schreiben... *ächz*, muss - schreiben.
Was ist nur mit mir los? Meine To-Do-Liste wird Tag für Tag länger, weil ich sie einfach nicht abarbeite - ich hab weder Lust, endlich mein Fahrrad reparieren. noch meinen großartigen Kinder-Fahrradcomputer, (der aussieht wie ein knallgelbes Tamagotchi-Ei mit einem bunten Palmen-und-Tulpen Motiv drauf - herrlich) anzubauen, noch endlich Grammatik zu lernen, noch zum Frisör zu gehen, noch... Statt dessen komm ich einfach nicht von meinem PC-Baby weg, der jetzt nämlich ganz neu und mega schnell ist... und mich stundenlang magisch in seinen Bann zieht. Sagte ich schon, dass ich meine Flat liebe? 

Freitag, 17. Februar 2006

Risiken und Nebenwirkungen der empirischen Sozialforschung

Als Kind wußte ich gar nicht, womit ich es da zu tun habe. Ich habe mich nur gewundert, dass mir das Atmen ab ud zu irgendwie schwer gefallen war. Hab mich gefragt, ob ich vielleicht Asthma hätte, hab das aber nicht geglaubt, weil das bei dem Jungen in Stepfen Kings ES doch ganz anders beschrieben war. Bei mir war es eher so, als würde ich ganz bewußt Atmen müssen, als dränge sich das Atmen in den Vordergrund.

Irgendwann ist es wohl weggegangen und ich habe später Artikel gelesen, über Kinder, die nicht in die Schule gehen wollen und davor regelrechte Panikanfälle kriegen, ohne zu wissen, dass es mir genauso gegangen ist. War ja nicht schlimm. Jetzt sind sie wieder da, Bauchschmerzen, punktgenaue Kopfschmerzen und das Atmen, das sich in den Vordergrund drängt - halloooo Uni! Hat mal wer ne Papiertüte?

Heute ist natürlich Klausurtermin und eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich das schreibe.  Eigentlich bin ich selbstbewußt, kriege das schon hin, gelte weder als blöd, noch als - nagut, nur ein bisschen als faul. Ich bin eine von denen, um die sich keiner Sorgen macht. Tja, zumindest war das im Abi noch so... 

Donnerstag, 16. Februar 2006

Die Spätschäden der Langweiler

So ein guter Mensch, wie alle immer tun, bin ich wohl doch nicht. Ein Telefongespräch mit der einzigartigen, weltallerbesten M. (nicht zu verwechseln mit der selbstzerstörerischen M. von vorhin - der große Nachteil des Vornamenabkürzens) hat eine weitere moralsche Frage aufgeworfen. Wie ist das, mit diesen langweiligen Menschen mit schlechtem Humor? Eigentlich wundert es mich, dass diese Frage erst jetzt kommt, denn von dieser Sorte Mensch gibt es ja ziemlich viele. Wie ist das also?

Schlechter Humor hat mit schlechtem Charakter nichts zu tun. Und eigentlich sollte nur schlechter Charakter von der Gesellschaft - das heißt also auch von mir, sanktioniert werden. Aber sie sind sooo ätzend! Darf man einen Menschen deswegen nicht mögen? Darf man öffentlich dazu stehen, dass man einen Menschen deswegen nicht mag?
Ich hatte es auch schwer, als wir alle klein waren, damals (Hm, kann das sein, dass das heute jeder von sich behauptet?), und gerade deswegen versuche ich ja immer, allen Menschen eine faire Chance zu geben, immer nett und höflich zu sein und auf keinen Fall eins Mädchen das so ist, wie die, die damals alle terrorisiert haben.
Andrerseits mußte ich auch deswegen mit den Langweilern rumhängen, und habe wegen Jahrelanger Zwangsnutzfreundschaft genau deswegen genau die hassen gelernt. Humorlosigkeit, oder, noch schlechter, schlechter Humor sind für mich ein echtes Ausscheidungskriterium geworden. Anders gehts nicht, auch wenn mir das schlecht und falsch vorkommt.

...

Was zur Hölle ist heute eigentlich mit mir los?

and here she goes again

Ich bin so sauer! Und niemand da, an dem ich es auslassen kann! Ich kann doch nicht die Katze anschrein, oder meine beste Freundin anrufen, um ihr zu sagen, was mich alles aufregt! (Das heißt, ich könnte schon, sie ist großartig...) Mein PC nervt, ich habe schon eine ganze Liste, die ich mit meinem technikbegabten Vater, der mir morgen zeigen will, wie ich mit dieser Kiste umgehen, ohne sie gelcih kaputt zu kriegen, mal durchgehen muss. Und sie wird immer länger.
Und dann ist da M., die arme M., die sich von ihrer Magersucht immer noch nicht erholt hat und von einer richtigen Heilung wohl auch noch meilenweit entfernt ist. M., die sich für blöd hält, die wohl keine ihrer Prüfungen bestehen wird, die einfach nicht lernt. Ich bin heute extra aus Wismar zurückgefahren, um heute mit ihr zusammen zu lernen, Dinge durchzugehen, ihr Dinge zu erklären. In Zug kam die SMS. Sie hätte es ganz vergessen, die schaffe das eh nicht, sie versuche es heute nochmal alleine, mir viel Glück. Scheiß drauf, dann hat sie mich versetzt. Scheiß drauf, dann muss sie sich eben doch entscheiden, zwischen mir und dem aka. Lieblingsmensch, ich dachte, das könne ich ihr erspahren. Okay, scheiß drauf. Aber morgen wird sie durchfallen und dann wird sie in ihrem Glauben, sie sei zu blöd für alles noch bestärkt werden, und wahrscheinlich auch in dem, sie sei es nicht wert, irgendwas zu essen, oder das Einzige, was sie noch hinkriegt, sei, sich selbst das Essen zu verweigern, oder was immer sonst in ihr vorgeht.
Zu sehen, wie ein großartiger Mensch sich einfach so wegwirft, macht so unbeschreiblich wütend.

Ich habe in diesem Semester gelernt, dass ein depressiver Mensch immer einen braucht, der ihn mit hochzieht, ohne so einen funktioniert Depression anscheinend nicht. Dann habe ich vielleicht sowieso immer alles falsch gemacht. Und dass sie gesund werden wollen muss und ihre Probleme alleine hinkriegen muss, nicht ich, das habe ich eigentlich auch schon vorher gewußt. Es tut nur so weh, ich verliere sie, erst an die Jungs - damit kann ich leben - und irgendwann ganz bestimmt unauslöschlich an ihre Krankheit. Und ich kann nichts tun... ich kann einfach nichts tun...
 
Lernen kann ich jetzt auch nicht mehr. Nicht, dass das was neues wäre...
Current mood: Traurig

Bockig - gleich kommen die Hörner raus

Ich komme mir soo undankbar vor. Nachdem der alte fast auseinander gefallen ist, habe ich zum Geburtstag einen neuen PC bekommen. Einen großartigen Neuen, was für ein Gerät. Und nachdem ich aus Wismar zurückgekehrt bin, habe ich ihn das erste Mal laufen und... will meinen alten zurück. Nicht die langsame Klapperkiste mit zugeknalltem Speicherplatz, aber mein altes Windows 98 mit meinen alten Einstellungen, meinen knalligen Farbschemen, die ich hier nicht nur neu einrichten muss, sondern noch nicht mal speichern kann und meinen ganzen Miniprogrammen, meiner speziell eingerichteten Startleiste, meinen... Der Internetbrowser läßt hier irgendetwas aus irgendwelchen Sicherheitsgründen nicht zu und deshalb zeigt er den Hintergrund von jeder, JEDER Website weiß an. Hallo?! Ich bin designabhängig, sowas geht nicht! Und wie kann es denn sein, dass man hier keine Farbschemen speichern kann?! Och, verdammt... 
Current mood: maulend

Mittwoch, 15. Februar 2006

Schoßspitze

Ich hoffe, ich bin wenigstens ein bisschen fotogen, so wie ich hier sitze. Auf K's Bett, der graue Raschelrock um mich herum ausgebreitet und K's Notebook vor mir auf der Bümchenbettwäsche, umgeben von Büchern, Scripten, Handy, Notizbuch... Es ist nämlich unheimlich unbequem. Ich verstehe Euch Leute, die ihr nun ja alle auf tragbare PC s schwört, nicht. Die sind ja echt hübsch und alles. Lifestyle. Und im Stadtpark unter Bäumen zu surfen hat was, auf jeden Fall. Aber sonst...  Mein Rücken tut weh, die Tastatur macht nicht, was ich will und wenn mal ein Teil kaputt geht, geht gleich alles kaputt. Warum also Laptos? Nur noch?

Menscheling

Wow, ich habe es heute in meiner Gast-WG zu einem Höchstmaß an Kommuniatkation geschafft! Auf dem WG zum Bad habe ich stummen Mitbewohner #2, der wie immer unbeweglich am FlurPC saß, ein fröhliches Guten Morgen zugeworfen... Und er hat mir tatsächlich zugenickt! Jeah! Es menschelte gewaltig, hier in Wismar... Heute brauch in nur noch sechs Umarmungen...

Montag, 13. Februar 2006

Schlechtes Gewissen im Vorraus

Darf man auf ein Date eingehen, wenn man weiß, dass nicht mehr draus wird? Oder ist das gemein? Ich hab nämlich nicht das Gefühl, dass ich so arm dran bin, dass gemeinsein gerechtfertigt wäre... Klar, das ist das Sex and the City-Zeitalter. Ich darf alles, ich weiß... Aber ob das so klug war? 
Currently playing: Sex and the City

Miss Liberty

Trotz gerade beendeter anderthalbjähriger Beziehung habe ich das ganze tragische Ausmaß des Singleseins und -fühlens nie vergessen. Gut für mich, da ist es jetzt nicht so traumatisch, in diese Rolle wieder rein zu finden.
Besonders blöd fand ich immer diesen "Genieße deine Freiheit" Mist. Ich wollte keine Freiheit, ich wollte Liebe, verdammt noch mal, oder Verliebtsein, für den Anfang. Das ging aber nicht, weil ich eben nur Freiheit hatte, und niemanden im Visier, der auch nur einigermaßen anschmachtgeeignet war. Was die ganze Freiheitsache extrem langweilig und unattraktiv gemacht hat. Deswegen habe ich sie auch nie vermisst, als sie dann weg war. Ich habe nichts verpasst und das "Tut mir leid, aber ich habe einen Freund" war immer eher ein "You made my day, cause I could say that" oder oft auch ein "Gott sei Dank, den bin ich los."
Hm. Jetzt ist sie wieder da, die Freiheit. Und diesmal hat sie was mitgebracht. Ich habe mal gezählt und bin auf sage und schreibe 4 gute Gründe gekommen, warum Freiheit Spaß machen könnte. Vier gute Gründe, mindestens, allesamt mit verschiedenen Vornahmen und Haarfarben. Und dabei bin ich doch eigentlich immer noch damit beschäftigt, leer zu werden und hab gar nicht - na gut, nur ein ganz kleines bisschen, gesucht. Wer bin ich und was hab ich mit Phae gemacht?
Was wirklich Großes ist nicht dabei, gerade. Keine emotionale Anbhängigkeit in Sicht. Ist auch okay, davon habe ich ja auch immer noch genug. Es geht eher um breites Grinsen, bei der Erinnerung an einen bestimmten Abend, eine gewisse Vorfreude, ein paar Emailflirts, ein bisschen lächeldnes Beobachten in Vorlesungen und das Gefühl, in einem Club ein bisschen beobachtet geworden zu sein. Und Eindruck gemacht zu haben. Und um ein Date, das sich schon deswegen gelohnt hat, weil die beste Mitbewohnerin der Welt jemandem unauffällig unter die Nase gerieben hat, dass Phae gerade nicht da ist, weil sie ein Date hat.
Sieht aus, als kriege ich gerade ein bisschen von dem zurück, was ich in letzter Zeit alles so gegeben habe. Danke Freiheit!

Phae im wahren Leben

Ich bin zu Besuch, zur Zeit. Bei einer Freundin in einer richtigen WG, nicht so eine familäre Zwei-Freundinnen-Wohngemeinschaft, wie bei uns. Hier kennt man sich kaum, es hängt ein ausfürhlicher Reinigunsplan an einem von zwei Kühlschränken, in der Küche stehen vier Wasserkocher (okay, zwei davon auf dem Schrank) und jeder hat eigene Fächer in Kühl- und Küchenschrank. Und deswegen auch einen eigenen Vorrat an Mehl, Zucker, Salz... Die Mitbewohner sind ansonsten alle mänlich, studieren irgendwas männliches (Informatik. E-Technik... irgendwie so was), ignorieren mich vollkommen und aus ihren Zimmern kommen permanent bläuliches Flackern und komische Geräusche. Hat ganz schön gedauert, bis ich die vermeintlichen Druckergeräusche als Musikgeschmack von stummer Mitbewohner #2 identifizieren konnte.
Sämtliche Energiekosten sind in der lächerlich geringen Miete enthalten (*neid*), weswegen natürlich Computer und Licht ständig laufen. Und manchmal eben nächtelang auch der Wasserhahn. Und eben hat der Freund meiner Freundin, der ein Stockwerk weiter oben in einer ähnlichen WG wohnt, seinen Einkaufszettel für heute in Word geschrieben und ausgedruckt. Was für eine Welt.

Sie haben... gaaaaaaaanz viele Einträge, ehrlich!

Ist das eigentlich normal, dass mein Gästebuch seit einiger Zeit jeden Eintrag doppelt zählt? Ist ja nett von ihm, aber so einsam bin ich dann doch nicht... 

Sonntag, 12. Februar 2006

Kikkis kleiner Lieferservice

Ich hab gar nicht gewußt, wie viele Filme der Hayao schon gemacht hat. Von diesem hier hatte ich noch nie was gehört, als ich die Dvd bekommen habe. Dabei ist er so schön.
Es geht um eine kleine Hexe, die mit 13 Jahren, so will es die Tradition, ihr zu Hause verlassen und in einer fremden Stadt selbstständig werden muss. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach...
Eigentlich passiert in dem Film nicht viel, aber das ist nicht schlimm -  im Gegenteil. Er verzaubert einfach, zeichnet wunderschöne Bilder von einem in Japan geträumten Europa und erzählt so vor sich hin, ohne langweilig zu werden.
in: Kultur

Happy happy

Geburtstag, dieses Jahr auf der Tanzfläche. So viele sind da, alle strahlen und fallen mir der Reihe nach um den Hals. Davon war ich richtig high, das hat den ganzen Abend lang angehalten... Später hat mir V. erzählt, dass man acht Umarmungen am Tag braucht, um glücklich zu sein, hat sie gelesen. Acht! Wie soll ich denn das schaffen? Ob man das umrechnen kann? In  zwanzigmal Katze knuddeln oder hundert mal angelächelt werden?  

Donnerstag, 9. Februar 2006

How it goes on

Sieht aus, als hätte ich eine kleine Schreibblockade... Kann aber auch daran liegen, dass ich seit der Trennung wieder Kontakt mit einem alten Exfreund (Hört sich ja reizend an.) habe, woran aber nur der Zufall und kein bisschen ich Schuld ist - ganz ehrlich - und ich nun nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Hier. Mal wieder die Frage: wieviel will ich erzählen, wie viel darf ich, was wenn er (oder er) Entr'acte finden... ?
Naja, trotz gemeinsamen Kinobesuchs gestern gibts eigentlich gar nichts zu erzählen, ich hab ja auch schließlich nicht vor, mich nach hinten zu entwickeln und außerdem bin ich immer noch schwer beschäftigt mit leer werden. Das ist nämlich gar nicht so leicht, geht aber voran. Ich bin mir fast sicher, dass ich Lücken bemerke, Zeiten in denen ich gar nicht an ihn denken muss, noch nicht mal im Hinterkopf. Aber beweis mal so was...   
Currently playing: ich ess tatsächlich grad Geleeostereier *schäm*

Mittwoch, 8. Februar 2006

##

Im Internet läuft auch nur noch Schrott. 

Dienstag, 7. Februar 2006

Everytime I see you...

Warum sind es gerade die Weggehabende, die diese blogintensiven Gedanken produzieren und das en masse? Ob das nur daran liegt, dass man sie dann nicht aufschreiben kann? Oder hat das was zu tun mit den bunten Lichtern, der Leuchtreklame, den Bars, Umsonstpostkarten und damit, wie diese kleinen Africolaflaschen sich in der Hand anfühlen? Da fällt mir ein, dass ich schon immer eine klaun wollte: als Kerzenständer. 
Currently playing: Simpsons
Current mood: Sehr satt

late

Ins Bett gehen ist viel anstrengender, als noch eine Stunde einfach am PC sitzen zu bleiben. Oder zwei. Oh, es wird hell. Schon wieder. 
Current mood: ausgeschlafen

Sonntag, 5. Februar 2006

Ein Chor in Schweden

Für Filme wie diesen haben wir das LiWu in Rostock, wo man Sachen sehen kann, die nicht aus Amerika kommen. Andere Länder, andere Themen, unbequemere Sitze, gerne auch mal extra reingestellte Plastikstühle und das großartige kulturelle, leicht alternative Feeling gibt's gratis dazu. Plus den festen Vorsatz, viel öfter hinzugehen. Um sich dann doch wieder im CineStar wiederzufinden.
Aber gesterm waren wir mal wieder da, zu dem dänisch/schwedischen Film Wie im Himmel  (der Titel ist auch schon das größte Minus, verprochen).  Ich mag  ja Filme aus der Ecke - seit "Dänische  Delikatessen", spätestens. Und dieser war wunderschön, zum Lachen und zum Weinen... Hat mich oft an "Italienisch für Anfänger" erinnert. Es geht um einen weltbekannten Dirigenten, der sich aus körperlichen Gründen aus dem Geschäft zurückzieht und in das hinterwäldlerische Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, wo es einen kleinen Laienchor gibt, der natürlich auf seine Leitung hofft.  Natürlich  verändert sich alles, das Dorf und der Künstler, natürlich gibt's Probleme, natürlich Liebe. Warum erzählt man sich von Filmen denn immer die Handlung, als ob die wirklich was aussagen würde? Die Geschichten sind ja doch immer die selben, es kommt nur darauf an, wie sie erzählt werden. Diese hier ist ganz wunderbar erzählt... angucken. (Am besten im LiWu. Dann wird das nicht doch noch zugemacht.)

Currently playing: Sarah McLachlan - When Somebody loved me
in: Kultur

Your nomal day

Ich (bin zu blöd für Computer und muss diesen Text deswegen jetzt zum zweiten Mal eingreben. *grmpf*) liebe meine Flatrate. Endlich kann ich mir Zeit nehmen, die ganzen Schönheiten des Internets ausgiebig zu würdigen; all die Galerien, Blogs, Kunstprojetkte... Hach. Manche Leute sind soo kreativ. Ich auch, manchmal, aber vom Programmieren versteh ich nix. Zum Glück für Leute wie mich gibt es ja Seiten, wo man mitmachen darf. Edblogs, zum Beispiel. Oder Your normal day
. Dot com. Die Idee ist einfach, Fotos von jeder Stunde eines Tages in deinem Leben. Hinschicken. Angucken. Oder beides. Ein stinknormaler Tag. Von Menschen auf der ganzen Welt. Mein Gott, ich liebe das Internet.
Currently playing: Snyder's of Hanover Honey Mustard & Onion Pretzel Pieces - soooooo lecker
Current mood: :)
in: Kultur

Samstag, 4. Februar 2006

Clubnacht. Und wieder was gelernt.

Bananensaft macht glücklich.

Zu the Prodigy kann man gut meditieren. (Mein Lieblingsclub spielt the Prodigy o_O)

Ich habe eine Grenze gefunden, ich lass mir nicht alles kaputt machen, was mir seinetwegen wertvoll geworden ist. Das Foto von Klimt, das wir nachgestellt haben -   okay, das ist Geschichte. Klavierspielen schmeckt jetzt bittersüß - schön, dann soll's so sein. Aber "Ein Kompliment" von den Sportis, das immer so gut gepasst hat, das finde ich immer noch toll, auch wenns jetzt nicht mehr passt, so! "Ein Kompliment" behalte ich, da ist Schluss, das Lied ist großartig und wird kein bisschen bittersüß! *hüpf*
Currently playing: Nix, aber ich stink nach Rauch

Phae auf dem Weg zur Weisheit

Ne Menge Leute halten ihre Jugend fälschlicherweise für Schönheit. Und die dann fälschlicherweise für Charisma. Und noch mehr Leute fallen darauf rein.

Current mood: müde

Freitag, 3. Februar 2006

Nachwuchsblog

Hey, ich hab ein Fotoblog! Ich hab ja immer gedacht, dass ich so was nicht brauche und, was so anfällt auch hier reinstellen kann... Aber dann hab ich das Schneestaubbild gefunden und das hat hier nicht reingepasst. Hm, aber insgesamt nur 5MB Speicher. Was mach ich, wenn die voll sind? Dann fliegt
Argusaugen raus, so. Entr'acte ist wichtiger.
Nachdem das also geklärt ist: fröhliches Bildergucken - so lange sie noch da sind. ;)

Donnerstag, 2. Februar 2006

Wusch

Da war er wieder. Ist in der Fußgängerzone einfach vor uns aufgetaucht und hautnah an uns vorbeigezogen. Die Augen auf dem Boden. Also seine. Ha.

Mittwoch, 1. Februar 2006

Obst um Acht

19.30: Aus Mittagskomaschlaf im Kuschelsessel aufgewacht

19.37: Verschlafen in der Gegend herumgeblinzelt und sich gefragt, wo zur Hölle der Nachmittag geblieben ist

19.41: Mitbewohnerin L. (im Nebenzimmer) per ICQ von meinem Traum erzählt, in dem ich Obst aus der Mensa geklaut und einen Purzelbaum gemacht habe, um zu gucken, ob mich jemand verfolgt.
L's Deutung: Ich will auf mich aufmerksam machen

19.42: L.s Traumdeutung war blöd, meine war besser: Ich habe Hunger. Auf Weintrauben. Alles macht 20 Uhr zu.

19.44: L. und Phae stürzen hektisch aus dem Haus und sprinten lachend zum Supermarkt.

20.22: Phae sitzt weintraubenmampfend am PC und bloggt ihr fruchtbar spannendes Leben. Morgen mehr davon. Ich geh jetzt und treff meinen Chor.
Currently playing: L. pustet die Katze an, um sie von ihrem Laptop runterzukriegen