Einträge "Dezember 2005":
Freitag, 30. Dezember 2005
Zwo, Eins...
Was hätt ich jetzt Lust auf eine Folge Darkwing Duck!
Current mood: Jiperig
Passt.

TraurigDonnerstag, 29. Dezember 2005
Fräulein Pasis Leidenschaft für...
So eine Schöhnheit muss andächtig bestaunt und angemessen gewürdigt werden. Gerne stundenlang.
Der Schnee passt zur Stimmung. Also, nicht so traurig, dazu ist er zu schön. Aber er eignet sich großartig zum Nachdenken.
Current mood: verzaubert
Huuiiii
Ich glaube, in diesem Jahr habe ich Rodeln gelernt. "Egal, ob es weh tut, mit einem Schlitten soll man umkippen, dir passiert schon nix - und jetzt runter da!" So war ich früher nicht... gefällt mir aber.
Mittwoch, 28. Dezember 2005
2005, der Soundtrack zum Jahr.
Silvester: Spandau Ballet: Gold
Im Playstation-KaraokeSpiel Singstar gesungen, kein Schwein kriegt die Strophen auch nur annähernd hin, aber im Refrain sind wir alle unschlagbar! Tolle Party mit fast allen, heile Welt, was für ein Anfang!
Januar: The Wohlstandskinder: Sie betet nur
Dass das Konzert im Mau nicht mehr so stimmt, wie die letzten beiden, hätte ich nicht erwartet; dass es wohl für immer mein letztes ist, weil die Band sich noch vor Jahresende aufgelöst hat, auch nicht. Am Ende nichts?
Februar: Sweetbox: Everything's gonna be allright
Wir alle atmen auf, als M. endlich ins Krankenhaus kommt. Jetzt kriegt sie Hilfe, jetzt stirbt sie uns nicht einfach weg. So leicht war es dann doch nicht, die Angst ist immer noch da, die Verzweiflung geht auch in weißen Wänden und mit nem Schlauch in der Nase nicht weg. Aber vielleicht wird ja alles gut - irgendwann.
Rocky Horror Picture Show: Time Warp
Zwei Geburtstage, eine Party. Aber was für eine, wir haben richtig Miete gezahlt und sechs Handvoll liebe Freunde eingeladen. Der Zwang sich zu verkleiden und unsere dämlichen Spiele mitzumachen, wurde durch S.'s Essen belohnt und so sind wir wohl bis auf weiteres in die Partyannalen im Freundeskreis eingegangen und zwar sehr oben.
März: Da sogar mir "Hard to say I'm sorry" viel zu kitschig und zu lächerlich ist, fällt mir hierzu kein Lied ein:
Dass der Streit zwischen den beiden geliebten Menschen so endgültig und irreparabel ist und so viel kaputt machen würde, hätte ich nie geglaubt. Habe ich auch lange nicht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Zur Zeit wird sie nur noch künstlich beatmet und diejenigen, die die Maschinen ausschalten wollen, sind dabei, zu gewinnen.
April: Keine Ahnung wer: Tage wie dieser
Ungewöhnliches, treffendes Abschiedslied für S. den Farbenfreund. Verarbeitet ist nichts, aktuell ist das Thema immer noch, läuft mir hinterher und ist vor mir da. Wär wohl auch schlimm, wenn nicht.
Mai: Romeo und Julia Soundtrack - You and me Song
Ein Tag im Mai, ein Springbrunnen, unschätzbar wertvolle Worte und ein Glitzerding. Ein Jahr schon... Ein Jahr schön. Superglücklich.
Juni: Das Tequillalied, bzw. Those were the days
Viele Partys im Lieblingsclub und Abi 05! Wenn wir weggehen, sind wir nicht vor Sechs zu Hause, kurz vor Schluss wird dieses Leben noch mal richtig zur Routine und fühlt sich großartig an. Wunderbare Zeit unter dunklen Schatten, die aber vielleicht daran Anteil haben, dass wir zusammengehören und was ganz Besonderes sind. Spruchlos Glücklich!
Juli: Sixpence None The Richer: Kiss me
Sommerlied. Sonne, Strand, City… Abiball und braun geworden. So lange Ferien hatte ich noch nie. Trotzdem hat das Gefühl oft gefehlt und genial war es leider wirklich nicht. Schöne Tag waren trotzdem dabei.
August: Romeo und Julia Soundrack: Talk Show Must
Wie immer in den August reingefeiert, Blog gefunden, Wohnung gefunden, zwei deprimierende Wochen durchlebt, die mich schon damals hätten stutzig machen sollen. Ansonsten verschwimmt der August mit den restlichen Sommermonaten.
Farin Urlaub - Alle dasselbe
Das FURT Konzert in Schwerin (Entr'acte berichtete). Ganz große Klasse und die CD hat meinen Sommer geprägt. Inklusive Erscheinugsdatum und persönlicher Aktualität der wichtigsten Songs. Das hat so makaber genau gesessen, dass es nicht nur mir kalt den Rücken runter gelaufen ist.
No Doubt: Don't speak
Beste Freundin und ferne Stadt. Beschissene Kombination.
Dabei hätte ich es kurz vorher beinahe geschafft, sie auch so zu verlieren. Gut, dass Freundschaft so wichtig ist, gut dass sie vergeben kann, gut dass es sie gibt. Und gut, dass wir jetzt ICQ haben.
September: Wir sind Helden: Müssen nur wollen
Arbeitsmonat. Praxisluft geschnuppert (nix für mich) und Wohnung renoviert. Ein neues Leben gebaut, alles so aufregend, Student geowrden.
Oktober: Wir sind Helden: Von hier an blind
Das Unilied. Gott, war das alles verwirrend, am ersten Tag. Vorher noch Thailandurlaub - unglaubliche Erfahrungen, aber kein passendes Lieb gefunden. Ach ja, endgültiger Umzug, hallooo neues Leben!
November: Queen: Don't stop me now
Lied passt gar nicht. Studieren, richtiges WG-Leben, neue Katze, alles ist einfach so losgelaufen und einfach normal geworden, obwohl es doch so neu ist.
Dezember: Liquido: Agree to stay
Schrecklicher Dezember. Aus verschobenen Hoffnungen ist ein Problem geworden, aus Unzufriedenheit Verzweiflung. Noch seh ich keinen Ausweg, bald ist mir alles egal und ich kämpfe nur noch um meinen alten Optimismus.
Noch mehr Musik, die dazu gehört, aber oben nicht reinpasst (to be continued):
Wir sind Helden: Nur ein Wort
Das zu mögen macht einen nicht gerade einzigartig. Ich hab noch nicht mal einen eigenen Bezug zum Text, der erklärt, warum ich es so toll finde. Tu ich aber. Tanzflächenglück.
Yann Tiersen: Die fabelhafte Welt der Amélie
Och nö. Dazu sag ich nix. Schöne Musik.
Mehr bunt!
Okay, das ist sicher billiger in der Produktion und bewahrt wahrscheinlich einen Großteil der Bevölkerung vor optischen Schrecklichkeiten in ihrer Wohnung (und damit den Rest vor noch mehr "Wohnen nach Wunsch"Sendungen) - aber ist das nicht eigentlich sehr schade? Ich will einen roten Kühlschrank, ich will dass mein Klavier in mein Zimmer passt und selbst wenn meine Mitbewohnerin sich durchsetzten und unsere Waschmaschine rosa wäre, würde das bestimmt besser aussehen als jetzt. Menno.
PS: Ich glaub, ich mochte die Wohlstandskinder seit auf meinem allerersten Konzert das Schlagzeug aufgebaut wurde und türkis war.
Montag, 26. Dezember 2005
Vorsätze (to be continued)
2.) Konflikte nur noch vermeiden, wenn das wirklich Sinn macht, nicht wenn's nur einfacher ist
3.) Bei Schlaflosigkeit nachts nie mehr auf die Uhr gucken - bringt eh nix
4.) Endlich ein größeres Waschbecken!
Sonntag, 25. Dezember 2005
zu Hause
- Und wer verliebt sich jetzt in den?
- Die Schwangere?
- Klar, die Schwangere.
... Pass mal auf. Die kriegt immer einen nach dem anderen, und er nicht.
Meine Eltern sind echt süß, wenn sie Rosamunde Pilcher gucken. Obwohl mich diese Programmwahl bunruhigt. Sind sie wirkliche schon so alt?
Current mood: Langsam müde
Vorfreude umsonst
Baum aus Plaste, Essen naja, Schnee ja eh nicht und dass ich mich in meiner Familie nur langweile, weil ich nach meiner Mutter die Allerjüngste bin, dafür kann ja keiner was.
Trotzdem hätte ich viel lieber ein volles Haus mit Musik, tobenden Kindern und unterhaltsamen Cousins und Cousinen gehabt, vielleicht ein paar Schwager oder neue Freundinnen und eine warme Küche in dem man mit Tanten und Oma ganz frauenmäßig lecker Essen machen und die Emazipationssache mal unten den Tisch fallen lassen könnte.
Dann wäre mir auch egal gewesen, dass die Geschenke weder besonders nützlich, noch mit besonders viel Hinwendung ausgesucht worden sind.
Donnerstag, 22. Dezember 2005
De Ruhe nach dem Sturm
Current mood: werd grad müde
Eigentlich
Eigentlich wollte ich auch noch mehr schreiben, aber das ich nichts hinkriege, außer ein Jammern, das mir dann doch zu peinlich ist und zu übertrieben scheint, als das ich es in meinem Namen veröffentlicht wissen wollte, ist wohl ein gutes Zeichen. Eigentlich ist es gar nicht schlimm. Es geht vorbei, alles wird gut. Und eigentlich ist meine Reaktion nur die eines Kindes, das nicht genug Aufmerksamkeit bekommen kann.
Blöd, dass sich nichts ändert, nur weil man weiß, wo das Problem liegt. Und blöd, dass ich es nicht über mich bringen kann, mich so auszudrücken, dass man mich auch versteht. Dafür ist es wohl zu banal.
Dienstag, 20. Dezember 2005
Die Katergabe des Zuhauseseins
Das würde ich auch gerne können. Ich hab hier nicht nur schon alles markiert, ich hab auch (Naja. Fast.) alles hier reingetragen, zusammengebaut, angemalt, eingerichtet. Und ich bin hier immer noch nicht zu Hause, das ganze Leben passt einfach noch nicht. Und weil es aber vorher so gut gepasst hat, fühlt es sich jetzt an, als passe es nicht mehr.
Es ist schön hier und gemütlich, manchmal ist es sogar warm, und morgens wache ich auf und die Sonne scheint und alles ist okay und ich frage mich, was ich eigentlich für ein Problem habe. Aber ein Teil von mir würde wohl einfach gerne nach Hause und kann nicht und muss sich deswegen schlecht gelaunt in meinem Unterbewußtsein rumdrücken...
Samstag, 17. Dezember 2005
Essayplansch
So geht es mir, wenn ich nach der Recherche endlich anfangen kann, zu schreiben.
Freitag, 16. Dezember 2005
Schneelicht
Das Mädchen lächelte. "Sieh mal, Biff", sagte sie, "das ist Schneelicht."
Donnerstag, 15. Dezember 2005
Flowerpower

Schenkt mir doch bitte nie mehr Blumen. Ist irgendwie unfair.
Before Sunrise
Wow. Auch wenn sowieso schon jeder außer mir wußte, dass das ein schöner Film ist und auch wenn ich mal wieder alle Kriterien für sämtliche Mädchenkitschklischees erfülle, muss ich das einfach loswerden: Wow.
Unverhofftes Kleinod beim Durchzappen. Wunderschön. Mädchenkitsch.
So will ich auch leben, so will ich reisen und fühlen, so reden, so denken... Naja, das mir dem Denken passt schon ganz gut. Wow.
Montag, 12. Dezember 2005
Notre-Dame de Rostock
Jetzt, Jahre später, habe ich ich viel gelernt, auch über meine Stadt. Die Kirche hatte ursprünglich aussehen sollen wie die gleichnamige (?) Kirche in Lübeck, allerdings blieb erst das Hauptschiff nicht stehen, das durch ein Querschiff gestützt werden mußte, dann die beiden Glockentürme, weshalb man statt dessen diesen merkwürdigen Sockel darauf gesetzt hat.
Die Erklärung sind nur ein paar Sätze, eine kleine Annekdote gewesen, doch sie hat einer unerklärbaren Merkwürdigkeit einen Sinn gegeben, einen Grund, eine Geschichte. Seit ich das weiß, ist die Marienkirche kein unförmiger, klobiger Backsteinklotz mehr, sondern viel übersichtlicher geworden, klarer und einfacher zu verstehen.
Ich habe das Gefühl, es geht mir in letzter Zeit mit vielen Dingen wie mit dieser Kirche.
Current mood:
GlücklichSonntag, 4. Dezember 2005
Böses Blog
fingernagelkau
Aber diese natürlichen Drogen sind geil.
Current mood: Kribelig
Those were the days...
Es gibt diese Erinnerungen, die sind ein bisschen wie aus einem anderem Leben. Man hat sie und man weiß auch, dass man das gemacht hat, aber zwischendurch ist so viel passiert, man weiß jetzt viel mehr, man denkt jetzt anders und man würde sie niiiiie wieder in diesen Typen verlieben. Ein ganz anderer Mensch, der Abstand ist viel größer, als die Jahre, die dazwischen liegen.
Und dann... Erinnerungen an eine Zeit, wo ich schon ich war, so wie heute - ein bisschen was dazu gelernt, eigentlich gar nicht so wenig, aber trotzdem schon ich, mit ein bisschen was dazu. Mehr ich, als der Mensch von heute. Studentin, Mitbewohnerin...
Als H. neulich sagte, dass man die Vergangenheit ruhen lassen sollte, fiel mir erst auf, dass sie wirklich Vergangenheit war. Dabei hatte dieses Und-das-Beste:-Es-hat-gerade-erst-angefangen!-Gefühl nie aufgehört...
Samstag, 3. Dezember 2005
Schöner Wohnen
Donnerstag, 1. Dezember 2005
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Current mood: Relaxt
Gar nicht geil
Ich finde ja, Produkte mit schlechter Werbung sollten grundsätlich boykottiert werden. Obwohl, konsequent gedacht, müßte ich dann anfangen zu rauchen. Und das ist ja auch doof.
Die Drei
Currently reading: Unter anderem die drei Musketiere.
Angefangen
habe ich es wegen einer seltsamen Mischung belangsloser Umstände: Ich
hatte es beim Aufräumen in der Hand, und es wieder ins Regal zu stellen
hätte ja bedeutet, dass ich weiter aufräumen müßte, ich wurde auf
einmal furchtbar nostalgisch, weil es doch der verstorbenen Oma gehört
hatte und dann noch ein bisschen Neugier auf einen Klassiker, der ja
angeblich ganz unterhaltsam gewesen sein soll.
Ist
er! Hab schon mehrmals laut gelacht oder leise geschmunzelt
und bin langsam wirklich mit Spannung dabei. Allerdings kann ich von
den dreien gerade mal Aramis unterscheiden und bin mir immer noch nicht
sicher, ob denn nun Arthos oder Porthos von Gerad Depardieu
(??) gespielt wurde. Und ich muss ständig an diese
wunderbare (japanische?) Trickfilmserie aus Kindertagen
denken, der ich es schließlich zu verdanken habe, dass ich
schon immer mit dem Namen Marie Antoinette etwas verbinden
konnte. Fernsehn bildet halt doch. Auch wenn es mich ein
bisschen verwundert, warum gar nicht erwähnt wird, dass Mylady
türkise Haare hat.
Bin übrigens im hinteren Drittel und die haben erst einmal "Einer für alle..." gesagt.
)