Entr'acte Gedanken, Erlebnisse, Zitate, komischer Humor... und der Rest von mir.

Einträge "Dezember 2005":

Freitag, 30. Dezember 2005

Zwo, Eins...

... RISIKO!

Was hätt ich jetzt Lust auf eine Folge Darkwing Duck!


Currently playing: Queen - Now I'm here
Current mood: Jiperig

Passt.



www.kurthalsey.com
Current mood: Traurig

Donnerstag, 29. Dezember 2005

Fräulein Pasis Leidenschaft für...

Schneetag. So viel Schnee! Ich könnte mich ja nass machen, so schön find ich das. So eine bin ich nämlich. Wenn die Sonne so aus den Wolken schielt, dass man die einzelnden Strahlen sehen kann oder der Mond mal so ganz ästhetisch zwischen Wolken, ein zwei Sternen und vielleicht sogar noch nem dekorativen Ast hängt, bin ich hin und weg. Wenn aber 20 cm Neuschnee liegen, es immer noch schneit und nicht nur zugeschüttete Äste, sondern auch parkende Autos und dreckige Mülltonnen einfach nur wunderschön sind, wenn es immer noch schneit und der Nachthimmel rötlich hell statt samtblau ist, wenn die Flocken in jedem Laternenkegel tanzen und alles glitzert und wenn der Wind den Schnee in geisterhaften Nebelböen von den Dächern weht... dann reicht es mir nicht, vor die Tür zu treten und halb andächtig "Oh, ist das schön!" zu staunen, um dannach eine Spazierrunde zu stapfen, meinen Liebsten zu bewerfen bald auf einen heißem Kakao mit roten Bäckchen  zurückzukehren.
So eine Schöhnheit muss andächtig bestaunt und angemessen gewürdigt werden. Gerne stundenlang.

Der Schnee passt zur Stimmung. Also, nicht so traurig, dazu ist er zu schön. Aber er eignet sich großartig zum Nachdenken.   
Currently playing: Notre-Dame de Paris: Bohémienne
Current mood: verzaubert

Huuiiii

Mit den Zwillingen und U. rodeln gewesen. Eigentlich eher wandern, durch die verschneite Einöde, stundenlang, in Schuhen ohne Profil. Dass wir Schlitten dabei hatten und irgendwann auch je zweimal einen Berg runtergerutscht sind, war wohl eher Zufall. Aber schön.
Ich glaube, in diesem Jahr habe ich Rodeln gelernt. "Egal, ob es weh tut, mit einem Schlitten soll man umkippen, dir passiert schon nix -  und jetzt runter da!" So war ich früher nicht... gefällt mir aber.

Mittwoch, 28. Dezember 2005

2005, der Soundtrack zum Jahr.

Mein Jahresrückblick; die Idee ist wohl aus der Stern Neon geklaut. Oder inspiriert von, je nach dem...

Silvester
: Spandau Ballet: Gold
Im Playstation-KaraokeSpiel Singstar gesungen, kein Schwein kriegt die Strophen auch nur annähernd hin, aber im Refrain sind wir alle unschlagbar! Tolle Party mit fast allen, heile Welt, was für ein Anfang!  

Januar: The Wohlstandskinder: Sie betet nur
Dass das Konzert im Mau nicht mehr so stimmt, wie die letzten beiden, hätte ich nicht erwartet; dass es wohl für immer mein letztes ist, weil die Band sich noch vor Jahresende aufgelöst hat, auch nicht. Am Ende nichts?

Februar: Sweetbox: Everything's gonna be allright
Wir alle atmen auf, als M. endlich ins Krankenhaus kommt. Jetzt kriegt sie Hilfe, jetzt stirbt sie uns nicht einfach weg. So leicht war es dann doch nicht, die Angst ist immer noch da, die Verzweiflung geht auch in weißen Wänden und mit nem Schlauch in der Nase nicht weg. Aber vielleicht wird ja alles gut - irgendwann.  

Rocky Horror Picture Show: Time Warp
Zwei Geburtstage, eine Party. Aber was für eine, wir haben richtig Miete gezahlt und sechs Handvoll liebe Freunde eingeladen. Der Zwang sich zu verkleiden und unsere dämlichen Spiele mitzumachen, wurde durch S.'s Essen belohnt und so sind wir wohl bis auf weiteres in die Partyannalen im Freundeskreis eingegangen und zwar sehr oben.

März: Da  sogar mir "Hard to say I'm sorry" viel zu kitschig und zu lächerlich ist, fällt mir hierzu kein Lied ein:
Dass der Streit zwischen den beiden geliebten Menschen so endgültig und irreparabel ist und so viel kaputt machen würde, hätte ich nie geglaubt. Habe ich auch lange nicht, die Hoffnung stirbt zuletzt. Zur Zeit wird sie nur noch künstlich beatmet und diejenigen, die die Maschinen ausschalten wollen, sind dabei, zu gewinnen.

April: Keine Ahnung wer: Tage wie dieser
Ungewöhnliches, treffendes Abschiedslied für S. den Farbenfreund. Verarbeitet ist nichts, aktuell ist das Thema immer noch, läuft mir hinterher und ist vor mir da. Wär wohl auch schlimm, wenn nicht.   

Mai: Romeo und Julia Soundtrack - You and me Song
Ein Tag im Mai, ein Springbrunnen, unschätzbar wertvolle Worte und ein Glitzerding. Ein Jahr schon... Ein Jahr schön. Superglücklich.

Juni: Das Tequillalied, bzw. Those were the days
Viele Partys im Lieblingsclub und Abi 05! Wenn wir weggehen, sind wir nicht vor Sechs zu Hause, kurz vor Schluss wird dieses Leben noch mal richtig zur Routine und fühlt sich großartig an. Wunderbare Zeit unter dunklen Schatten, die aber vielleicht daran Anteil haben, dass wir zusammengehören und was ganz Besonderes sind. Spruchlos Glücklich!  

Juli: Sixpence None The Richer: Kiss me
Sommerlied. Sonne, Strand, City… Abiball und braun geworden. So lange Ferien hatte ich noch nie. Trotzdem hat das Gefühl oft gefehlt und genial war es leider wirklich nicht. Schöne Tag waren trotzdem dabei.

August: Romeo und Julia Soundrack: Talk Show Must
Wie immer in den August reingefeiert, Blog gefunden, Wohnung gefunden, zwei deprimierende Wochen durchlebt, die mich schon damals hätten stutzig machen sollen. Ansonsten verschwimmt der August mit den restlichen Sommermonaten.

Farin Urlaub - Alle dasselbe
Das FURT Konzert in Schwerin (Entr'acte berichtete). Ganz große Klasse und die CD hat meinen Sommer geprägt. Inklusive Erscheinugsdatum und persönlicher Aktualität der wichtigsten Songs. Das hat so makaber genau gesessen, dass es nicht nur mir kalt den Rücken runter gelaufen ist.

No Doubt: Don't speak
Beste Freundin und ferne Stadt. Beschissene Kombination.
Dabei hätte ich es kurz vorher beinahe geschafft, sie auch so zu verlieren. Gut, dass Freundschaft so wichtig ist, gut dass sie vergeben kann, gut dass es sie gibt. Und gut, dass wir jetzt ICQ haben.   

September: Wir sind Helden: Müssen nur wollen
Arbeitsmonat. Praxisluft geschnuppert (nix für mich) und Wohnung renoviert. Ein neues Leben gebaut, alles so aufregend, Student geowrden.

Oktober: Wir sind Helden: Von hier an blind
Das Unilied. Gott, war das alles verwirrend, am ersten Tag. Vorher noch Thailandurlaub - unglaubliche Erfahrungen, aber kein passendes Lieb gefunden. Ach ja, endgültiger Umzug, hallooo neues Leben!

November: Queen: Don't stop me now
Lied passt gar nicht. Studieren, richtiges WG-Leben, neue Katze, alles ist einfach so losgelaufen und einfach normal geworden, obwohl es doch so neu ist.  

Dezember: Liquido: Agree to stay
Schrecklicher Dezember. Aus verschobenen Hoffnungen ist ein Problem geworden, aus Unzufriedenheit Verzweiflung. Noch seh ich keinen Ausweg, bald ist mir alles egal und ich kämpfe nur noch um meinen alten Optimismus.  


Noch mehr Musik, die dazu gehört, aber oben nicht reinpasst (to be continued):

Wir sind Helden: Nur ein Wort
Das zu mögen macht einen nicht gerade einzigartig. Ich hab noch nicht mal einen eigenen Bezug zum Text, der erklärt, warum ich es so toll finde. Tu ich aber. Tanzflächenglück.

Yann Tiersen: Die fabelhafte Welt der Amélie
Och nö. Dazu sag ich nix. Schöne Musik. 

Mehr bunt!

Schade eigentlich, das Farben so standardisiert sind. Waschmaschinen sind weiß, Kühlschänke, Herde und Waschbecken auch, mein UraltPC ekelbeige und Fernseher und mein neues Klavier (Yeah, Baby!)  eben schwarz. Wer was andres will, bezahlt mehr.
Okay, das ist sicher billiger in der Produktion und bewahrt wahrscheinlich einen Großteil der Bevölkerung vor optischen Schrecklichkeiten in ihrer Wohnung (und damit den Rest vor noch mehr "Wohnen nach Wunsch"Sendungen) - aber ist das nicht eigentlich sehr schade? Ich will einen roten Kühlschrank, ich will dass mein Klavier in mein Zimmer passt und selbst wenn meine Mitbewohnerin sich durchsetzten und unsere Waschmaschine rosa wäre, würde das bestimmt besser aussehen als jetzt. Menno.

PS: Ich glaub, ich mochte die Wohlstandskinder seit auf meinem allerersten Konzert das Schlagzeug aufgebaut wurde und türkis war.
Currently playing: Talk Show Must aus "Romeo + Julia"

Montag, 26. Dezember 2005

Vorsätze (to be continued)

1.) Kochen - oft und gesund und lecker und endlich vom Anfängerstatus wegkommen

2.) Konflikte nur noch vermeiden, wenn das wirklich Sinn macht, nicht wenn's nur einfacher ist

3.) Bei Schlaflosigkeit nachts nie mehr auf die Uhr gucken - bringt eh nix

4.) Endlich ein größeres Waschbecken!

Sonntag, 25. Dezember 2005

zu Hause

- Ein Italiener.
- Und wer verliebt sich jetzt in den?
- Die Schwangere?
- Klar, die Schwangere.

... Pass mal auf. Die kriegt immer einen nach dem anderen, und er nicht.

Meine Eltern sind echt süß, wenn sie Rosamunde Pilcher gucken. Obwohl mich diese Programmwahl bunruhigt. Sind sie wirkliche schon so alt?
Currently playing: Rosamunde Pilcher im Hintergrund
Current mood: Langsam müde

Vorfreude umsonst

Gott, war Weihnachten blöd.
Baum aus Plaste, Essen naja, Schnee ja eh nicht und dass ich mich in meiner Familie nur langweile, weil ich nach meiner Mutter die Allerjüngste bin, dafür kann ja keiner was.
Trotzdem hätte ich viel lieber ein volles Haus mit Musik, tobenden Kindern und unterhaltsamen Cousins und Cousinen gehabt, vielleicht ein paar Schwager oder neue Freundinnen und eine warme Küche in dem man mit Tanten und Oma ganz frauenmäßig lecker Essen machen und die Emazipationssache mal unten den Tisch fallen lassen könnte.
Dann wäre mir auch egal gewesen, dass die Geschenke weder besonders nützlich, noch mit besonders viel Hinwendung ausgesucht worden sind.

Donnerstag, 22. Dezember 2005

De Ruhe nach dem Sturm

Stunden später: Worum ging's? Es hat sich nichts verändert, aber mir geht's gut, alles ist halb so schlimm und definitiv mehr als erträglich. Eigentlich ist diese Einstellung auch eine Form von Verrat... 



Currently playing: Cranberries - Zombie
Current mood: werd grad müde

Eigentlich

Eigentlich bin ich ja selber schuld. Wer mehr liebt, ist immer der Dumme. Und es ist ja auch nicht so, dass ich einen Moment lang versucht hätte, vernünftig zu sein...

Eigentlich wollte ich auch noch mehr schreiben, aber das ich nichts hinkriege, außer ein Jammern, das mir dann doch zu peinlich ist und zu übertrieben scheint, als das ich es in meinem Namen veröffentlicht wissen wollte, ist wohl ein gutes Zeichen. Eigentlich ist es gar nicht schlimm. Es geht vorbei, alles wird gut. Und eigentlich ist meine Reaktion nur die eines Kindes, das nicht genug Aufmerksamkeit bekommen kann.

Blöd, dass sich nichts ändert, nur weil man weiß, wo das Problem liegt. Und blöd, dass ich es nicht über  mich bringen kann, mich so auszudrücken, dass man mich auch versteht. Dafür ist es wohl zu banal.


Current mood: Bauchweh am Herz

Dienstag, 20. Dezember 2005

Die Katergabe des Zuhauseseins

Ich beneide den Kater. Als er herkam war er ein bisschen aufgeregt, hat überall ma dran gerochen, sich auf das Fressen gestürzt und dann mein Bett für sich erobert. Seidem wohnt er halt hier, alles ordnungsgemäß markiert, die Wohnung ist seins.  Sein neues Leben, paff, da isses.

Das würde ich auch gerne können. Ich hab hier nicht nur schon alles markiert, ich hab auch (Naja. Fast.) alles hier reingetragen, zusammengebaut, angemalt, eingerichtet. Und ich bin hier immer noch nicht zu Hause, das ganze Leben passt einfach noch nicht. Und weil es aber vorher so gut gepasst hat, fühlt es sich jetzt an, als passe es nicht mehr.
Es ist schön hier und gemütlich, manchmal ist es sogar warm,  und morgens wache ich auf und die Sonne scheint und alles ist okay und ich frage mich, was ich eigentlich für ein Problem habe. Aber ein Teil von mir würde wohl einfach gerne nach Hause und kann nicht und muss sich deswegen schlecht gelaunt in meinem Unterbewußtsein rumdrücken...
Current mood: blöd

Samstag, 17. Dezember 2005

Essayplansch

Kennt ihr diese warmen Sommertage, an denen man erst bis zur Erschöpfung arbeiten muss, dann anscheindend ewig in dem stickigen Bus die vielen, schwitzenden Menschen um euch rum ertragen müßt, dann noch weit geht, die Füße in den Latschen tun weh, ihr schwitzt selbst, die Sonne brennt, die Träger des Rucksacks scheuern auf den Schultern, die Haut klebt... Doch dann seid ihr da, am Meer und stürzt euch rein, nur Wasser und Himmel, alles ist kühl  und blau, endlich schwimmen und aaaaaaaaaaaaaaah...

So geht es mir, wenn ich nach der Recherche endlich anfangen kann, zu schreiben. 
Currently playing: Nix, schließlich arbeite ich ja

Freitag, 16. Dezember 2005

Schneelicht

Das Mädchen schaltete das Licht aus, als sie das Zimmer verlies und lies die Tür auf, damit der Kater ihr folgen konnte. Sie war schon halb in der Küche, als sie das seltsame Leuchten bemerkte, das durch die Fenster und offenen Türen die ganze Wohnung erfüllte. Ihre Augen wurden groß vor Staunen und die Hand verharrt auf dem Weg zum Lichtschalter. Man konnte nicht wirklich sehen, woher es kam, draußen war es eigentlich noch dunkel und dass in weniger als einer Stunde hinter der dichten Wolkendecke aufgehen würde, ließ sich nur erahnen. Doch das Leuchten erhellte alles, machte die Räume gleichzeitig unwirklich schön und heimelig vertraut.  Es wurde Weihnachten und sie war zu Hause. Warm strich die Katze um ihre Beine.
Das Mädchen lächelte. "Sieh mal, Biff", sagte sie, "das ist Schneelicht."

Current mood: zauberhaft

Donnerstag, 15. Dezember 2005

Flowerpower



Schenkt mir doch bitte nie mehr Blumen. Ist irgendwie unfair.
Current mood: Voller Reue.

Before Sunrise

Kam grad auf Tele 5.

Wow. Auch wenn sowieso schon jeder außer mir wußte, dass das ein schöner Film ist und auch wenn ich mal wieder alle Kriterien für sämtliche Mädchenkitschklischees erfülle, muss ich das einfach loswerden: Wow.

Unverhofftes Kleinod beim Durchzappen. Wunderschön. Mädchenkitsch. 

So will ich auch leben, so will ich reisen und fühlen, so reden, so denken... Naja, das  mir dem Denken passt schon ganz gut. Wow.
Currently playing: Disneymusik + Chat mit bester Freundin
in: Kultur

Montag, 12. Dezember 2005

Notre-Dame de Rostock

Die Marienkirche ist die größte und wichtigste von Rostocks vier Pfarrkrichen. Sie ist ein riesiger Haufen norddeutsche Backsteingothik, groß, klobig und irgendwie unübersichtlich. Als ich in der Grundschule war, hatten wir einmal die Aufgabe, die wichtigsten Gebäude der Stadt in ein Kreuzworträtsel einzutragen und zu skizzieren - war kein Problem. Die Petrikirche, damals noch ohne Turm, das Rathaus mit den sieben Türmchen, der Wasserturm, die hanseatischen Giebelhäuser... Nur die Marienkirche hat keiner von uns hinbekommen. Sie steht genau im Stadtzentrum, sie war mir schon immer vertraut und das Sinnbild für meine Stadt,  aber ich konnte mich einfach nicht daran erinnern, wie sie aussieht, wie man etwas zeichnet, das aussieht, wie sie.

Jetzt, Jahre später, habe ich ich viel gelernt, auch über meine Stadt. Die Kirche hatte ursprünglich aussehen sollen wie die gleichnamige (?) Kirche in Lübeck, allerdings blieb erst das Hauptschiff nicht stehen, das durch  ein Querschiff gestützt werden mußte, dann die beiden Glockentürme, weshalb man statt dessen diesen merkwürdigen Sockel darauf gesetzt hat.

Die Erklärung sind nur ein paar Sätze, eine kleine Annekdote gewesen, doch sie hat einer unerklärbaren Merkwürdigkeit einen Sinn gegeben, einen Grund, eine Geschichte. Seit ich das weiß, ist die Marienkirche kein unförmiger, klobiger Backsteinklotz mehr, sondern  viel übersichtlicher geworden, klarer und einfacher zu verstehen.

Ich habe das Gefühl, es geht mir in letzter Zeit mit vielen Dingen wie mit dieser Kirche.
Currently playing: Bohemian Rapsody
Current mood: Glücklich

Sonntag, 4. Dezember 2005

Böses Blog

... ich hab mein Tagebuch vernachläßigt. Eines Tages werd ich mich dafür hassen.

fingernagelkau

Der zweite Versuch. Heute red ich mit ihm... Ich hab Angst.

Aber diese natürlichen Drogen sind geil.
Currently playing: Atmen
Current mood: Kribelig

Those were the days...

Merkwürdig, eigentlich. Also ich bei C. die Fotos aus längst vergangenen Tagen gesehen habe, ist mir aufgefallen, dass ich mich ein bisschen mehr für den Menschen halte, der da zu sehen ist, als der, der ich jetzt bin.

Es gibt diese Erinnerungen, die sind ein bisschen wie aus einem anderem Leben. Man hat sie und man weiß auch, dass man das gemacht hat, aber zwischendurch ist so viel passiert, man weiß jetzt viel mehr, man denkt jetzt anders und man würde sie niiiiie wieder in diesen Typen verlieben. Ein ganz anderer Mensch, der Abstand ist viel größer, als die Jahre, die dazwischen liegen.

Und dann... Erinnerungen an eine Zeit, wo ich schon ich war, so wie heute - ein bisschen was dazu gelernt, eigentlich gar nicht so wenig, aber trotzdem schon ich, mit ein bisschen was dazu. Mehr ich, als der Mensch von heute. Studentin, Mitbewohnerin...

Als H. neulich sagte, dass man die Vergangenheit ruhen lassen sollte, fiel mir erst auf, dass sie wirklich Vergangenheit war. Dabei hatte dieses Und-das-Beste:-Es-hat-gerade-erst-angefangen!-Gefühl nie aufgehört...


 
Current mood: Hungrig

Samstag, 3. Dezember 2005

Schöner Wohnen

Wir haben einen Weihnachtsbaum! Er ist klein und aus Plaste, er hat vorher der verstorbenen Uroma einer Freundin gehört und es hängen ganz viele Kugeln dran und er sieht voll schön aus und macht gemütlich und weihnachtlich und... Und steht im Bad, weil das der einzige Raum ist, wo wir Platz dafür haben. 
Current mood: überarbeitet und müde

Donnerstag, 1. Dezember 2005

>>

Mal ganz ehrlich - wer hat schon mal ein Lied weiter gedrückt, um was cooleres in die Currently Playing Spalte eintragen? Also... ich mach so was nicht - würd mich nur mal interessieren.  
Currently playing: Die Ärzte - ein Mann
Current mood: Relaxt

Gar nicht geil

Okay, es ist erst Sonntag, aber das allerdämlichst of the week sind ja wohl die dämlichen T-Shirts, mit denen die armen Saturnmitarbeiter jetzt rumlaufen müssen. Das  "Bon Tag" vorne drauf fand ich ja schon mal eine Sekunde lang sehr nicht lustig, aber als so einer an mir vorbeigelaufen ist und auf seinem  gesehen habe, dass auf dem Rücken tatsächlich "Hasta la balda" steht (oder so ähnlich - habs schon wieder vergessen), hätte ich vor Lachen fast neben die Plasmabildschirme gemacht.

Ich finde ja, Produkte mit schlechter Werbung sollten grundsätlich boykottiert werden. Obwohl, konsequent gedacht, müßte ich dann anfangen zu rauchen. Und das ist ja auch doof.  
Currently playing: Die Ärzte - Das System (und eine Mitbewohnerin, die im Nebenzimmer brüllt, weil

Die Drei

Currently reading: Unter anderem die drei Musketiere.
Angefangen habe ich es wegen einer seltsamen Mischung belangsloser Umstände: Ich hatte es beim Aufräumen in der Hand, und es wieder ins Regal zu stellen hätte ja bedeutet, dass ich weiter aufräumen müßte, ich wurde auf einmal furchtbar nostalgisch, weil es doch der verstorbenen Oma gehört hatte und dann noch ein bisschen Neugier auf einen Klassiker, der ja angeblich ganz unterhaltsam gewesen sein soll.

Ist er! Hab schon mehrmals laut gelacht oder leise geschmunzelt und bin langsam wirklich mit Spannung dabei. Allerdings kann ich von den dreien gerade mal Aramis unterscheiden und bin mir immer noch nicht sicher, ob denn nun Arthos oder Porthos von Gerad Depardieu (??)  gespielt wurde. Und ich muss ständig an diese wunderbare (japanische?) Trickfilmserie aus Kindertagen denken, der ich es schließlich zu verdanken habe, dass ich schon immer mit dem Namen Marie Antoinette etwas verbinden konnte. Fernsehn bildet halt doch. Auch wenn es mich ein bisschen verwundert, warum gar nicht erwähnt wird, dass Mylady türkise Haare hat.

Bin übrigens im hinteren Drittel und die haben erst einmal "Einer für alle..." gesagt.

in: Kultur

Pasi forscht

Hypothese: Die wenigen, die aufblicken, wenn man den PC-Pool betritt, sind die einzigen darin, die an den Rechnern wirklich arbeiten und deshalb für jede Ablenkung dankbar sind und aufblicken.

und die hab ick mir ooch...

Ich weiß gar nicht mal warum, aber ich finde es grundsätlich unsympatisch, wenn jemand kaufen meint und "holen" sagt. 

Grinsekunde

Ich glaube ich habe heute zum ersten Mal jemanden auf einer öffentlichen Treppe stolpern und fallen sehen. Ganz ehrlich, sonst passiert das immer nur mir.  
Current mood: Nicht schadenfroh, sondern irgendwie erleichtert