Entr'acte Gedanken, Erlebnisse, Zitate, komischer Humor... und der Rest von mir.

Einträge "August 2005":

Montag, 29. August 2005

nachts

Mit Tagebüchern muss man aufpassen. Eben war etwas nur ein flüchtiger Gedankenschnipsel, oder noch weniger, ein Gefühlsfagment, eine Variation,  da schreibt man es auf und schonist es eine Wahheit, eine Tatsache, die blau auf weiß jetzt zu deinem Leben gehört und mit der du klarkommen musst.   
Currently playing: meine "verliebt"-Playlist
Current mood: Schläfrig und nachdenklich

Sonntag, 28. August 2005

Der Beweis

Von wegen ich räum nie auf. Wenn mein Schreibtisch so mölig wäre, wie man mir gerne vorwirft, könnte die Unterlage, welche ja definitiv ganz unten liegt, unmöglich von oben bis unten vollgekritzelt sein, weil ich nie meine Notizzettel finde!

Currently playing: Coyote Ugly - macht Spaß

Stufen des Verfalls

Okay, nichts großartiges, aber dafür immer das Gleiche bei diesen Ärztepartys... Von dem normalen Ausgangszustand, also mit Freunden ankommen, quatschen, lachen und ein bisschen rumblödeln geht’s dann ziemlich schnell auf die Tanzfläche, die meist noch fast leer ist. Uns egal, schließlich sind wir viele und sämtlich mit ausreichend großem Ego ausgestattet, trotz Beobachtern ein bisschen sportzurocken. Aus rhythmischem und hoffentlichästhetischem Tanzen wird dann recht schnell energieverbrennendes Abgehen und Spaßhüpfen – nun, so weit, so gut.
Blöd nur, dass die Nummer mit einfachem, öffentlichkeitstauglichen Spaßtanzen nicht lange funktioniert und man sich schon nach wenigen Songs der Luftgitarre einfach nicht mehr erwehren kann, um schließlich dazu übergeht, zu versuchen, den Text pantomimisch darzustellen.

Naja, macht halt Spaß... Vielleicht ja auch irgendwelchen unbeteiligten Zuschauern. ^^ Und wenn ich daran denke, wie viel ich diesen Ärzteparties verdanke... uhhh... Die Tanzfläche im Interclub ist definitiv privathistorisch und ich gedenke, als Rentnerin an diesen Ort zurückzukehren und in Erinnerungen zu schwelgen. Also wehe, ihr reißt ihn mal ab!

Currently playing: Liquido - Amie
in: Kultur

Freitag, 26. August 2005

Sonnenblumen of Death, Schwerin

Was für ein Tag. Ich wurde geschlagen, gestoßen, getreten... Ziemlich verrpügelt halt. Das hat man eben davon, wenn man so weit wie möglich vorne stehen will. Was für ein Konzert!

Auch wenn ich das schleichende Gefühl zu bemerken beginne, aus dem Alter langsam rauszuwachsen (die, die älter waren als wir, waren mit ihren Kindern da...) - Herr Urlaub ist einfach immer noch der Größte und seine Songs sind einfach meine Musik – auch wenn ich sie kaum noch höre, weil ich es leider in den letzten Jahren übertrieben habe und sie mir aus den Ohren rauskommen.

Ja, Konzert!!! Bis in die dritte Reihe habe ich es geschafft... Und bin ansonsten in Reihe vier bis 15 ordentlich durchgerüttelt worden, hab mich heiser gejubelt, gesungen und geschrieen und jeden Song, jede Ansage und jedes sympathische Grinsen genossen, meine Freundin J. in der Menge verloren und andere Freunde getroffen – schön, wenn man so ein Erlebnis teilen kann.

Hinterher haben wir uns dann natürlich alle wiedergefunden und heiser unsere Begeisterung gekrächzt. Ja, das war klasse, das Racing Team ist wirklich so toll, wie immer alle sagen ja, ich fand’s auch schade, dass man die Sängerinnen so schlecht hören konnte...

Noch schnell ein T-Shirt gekauft und dann nach Hause. Im Auto, mit J., laut singend und zwei Mal verfahren.

Auch wenn ich auf keinen Fall wissen will, wie viel von dem Wasser auf meiner Haut Regen, eigener und vor allem fremder Schweiß (uah) waren und wenn mich dafür viel mehr interessiert, wann das letzte Mädchen kapiert, dass man sich lange Haare besser zusammenbindet und warum die Pogo-Jungs immer kratizige Strickjacken oder Pullis tragen müssen und auch wenn ich mich, gerade in mitten von betrunkenen Jugendlichen, die mir zum xten mal auf Füße und Rücken springen, langsam etwas alt fühle und immer stärker gegen die Frage, warum zum Teufel diese Bengel nicht rücksichtsvoller sein können und ob man nicht einfach hoch und runter statt hin und her springen kann (Gedanken also, die auf einem Rockkonzert absolut nichts zu suchen haben) wehren muss, das war das größte und ich will mehr!   

Und auch wenn man ständig ihre Arme und Ellenbogen beim Um-die-Freundin-legen in die Seite und ins Gesicht gestoßen bekommt – Jungen, die auf Konzerten ihre Mädchen vor der pogenden Masse beschützen wollen, sind einfach süß.

Farin: Seht ihr, es braucht gar nicht viel, um mich glücklich zu machen. Nur 3000 Leute, die jeden Scheiß mitmachen.
Es war uns eine Ehre, Herr U!

PS: Haha und wenn jetzt noch mal jemand sagt, dass ihm „Dusche“ einfach zu blöd ist – dieser Song wurde für die Bühne gemacht!!


Currently playing: Farin Urlaub - Augenblick
in: Kultur

Mittwoch, 24. August 2005

retroerinnern

Es geht immer darum, wie schrecklich es ist, zu alten Freunden den Kontakt zu verlieren. Ist es wohl auch. Aber gäbe es das nicht, hätte man ja auch nie die Möglichkeit, sie nach langer, langer Zeit mal wiederzutreffen und bis in die Nacht hinein zu reden. Das wäre doch auch schade. Um das Gefühl überhaupt und um die Grübeleien, wie sehr/wie wenig sich der andere verändert hat und wie das wohl bei einem selbst ist. Und wahrscheinlich kann nichts die Vergangenheit derart intensiv wiederbeleben, wie eine alte Freundin von damals.

Current mood: nachhaltig beeindruckt

Ein bisschen unangenehm, dass ich mir die nervige „Traumhochzeit des Jahres“, die mir meinen geliebten DienstagAbendFernsehabend von den Simpsons an gründlich versaut hatte, tatsächlich angesehen habe. Und dann sogar auch noch irgendwie schön gefunden hab. Gut, dass ich alleine war; das kommt jetzt also in die „Dunkle Geheimnisse“-Schublade.

Wieso sind die Charaktere in Filmen, von denen man weiß, dass sie sterben, eigentlich immer die sympathischsten? Er/sie wird in einer heiteren Alltagsszene vorgestellt und man denkt, Ach ja, das bist also du, der bald stirbt – na ja, mal gucken, was du bis dahin so treibst. Und knapp anderthalb Stunden später hat man es tatsächlich fast verdrängt und ist vollkommen entsetzt und tief bewegt ob seines tragischen Ablebens. Und wenn es die tausendste Wiederholung von „Romeo und Julia“ ist.

Currently playing: Farin Urlaub - Sonne
Current mood: Entspannt

Dienstag, 23. August 2005

Ein dicker Brief und eine Unterschrift...

Yeah! Nur noch einschreiben und dann bin ich Studentin! Der Abistreß hat sich doch gelohnt...
Und, hey, wir haben sie! Es ist eine kleine Muckelbuchte, aber wir haben sie und wir packen ein bisschen Farbe und Kreativität drauf und dann sind wir eine richtige, kleine WG... Mensch, im Prinzip habe ich mir gestern einen Traum erfüllt, den ich seit über zehn Jahren träume...

Also sehr happy, gerade - eigentlich. Einfacher wird's in Zukunft wohl nicht werden und ich hoffe, diese unruhgige Angst in meinem Untergrund werde ich auch noch mal irgendwann wieder los, trotz Miete und Ernst des Lebens...    

Sonntag, 21. August 2005

„Oh.... scheiße! Ähm... und jetzt?“

Ich bin sooo schlecht im Trösten. Wie geht das?
Eigentlich weiß ich ja, dass man am besten dadurch wieder aufgebaut wird, wenn jemand da ist und der Anteil nimmt – dass das schon das wichtigste ist. Eigentlich weiß ich auch, dass niemand erwarten kann, dass einem in einer doofen Situation jetzt was zu sagen einfällt, damit sie weniger doof ist, eben weil man den Menschen liebt, dem es grad nicht gut geht.
Eigentlich weiß ich das... Und kriege trotzdem den Mund nicht auf, nur weil mir nichts sinnvolles einfällt, außer Phrasen und dem Wissen um spätere heftige Selbstvorwürfe... Ich Trottel.

Current mood: kurz vor den Selbstvorwürfen :Y

West Side Story

Gott, was das schön! Okay, nicht jeder Ton hat gesessen und es war furchtbar kitschig, aber Musik plus Geschichte plus Gefühle... Woar, ich hatte mehr als einmal Gänsehaut und das Gefühl, nicht eine Sekunde länger auszuhalten, ohne aufzuspringen – hach!

Und als der Zug auf dem Rügendamm vorbeizog, musste ich an Chihiro denken... Ob ich da die Einzige war? (Das ist mal wieder so ein komischer Gedanke: Ich kann mir weder vorstellen, dass dadurch noch jemand an den Film erinnert wurde, noch dass ich die Einzige war, wo sich mir doch die Ähnlichkeit so aufgedrängt hat. Hat der Geschichte auf der Bühne ein ganz kleines bisschen geschadet, dass ich mich plötzlich lebhaft in eine andere versetzt fühlte.

Current mood: summend
in: Kultur

Freitag, 19. August 2005

Folge den Bonbonfarben

Klar jeder kann tragen, was ihm gefällt. Aber seit ein paar Wochen lande ich ständig in den Herrenabteilungen, wenn ich mich aus dem Augenwinkel an den Farben der Kleidungsstücke orientiere.

Currently playing: Srubs
Current mood: Grinsend



Aus unserer Tageszeitung.
Currently playing: "Kissing you" vom "Romeo + Julia" Soundtrack
Current mood: Grinsend

zu Hause

Schön, wenn mein Vater, nachdem ich Klavier gespielt habe, mein Lied als Ohrwurm vor sich her summt... 
Current mood: wohlfühlig

Donnerstag, 18. August 2005

Ist bunt und klebt.

Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Umwelt mit ständig vergessenen Sachen nerven. Wie viele Sprüche mit „Kopf“ und „angewachsen“ mir das schon eingebracht hat... tss! Heute bin ich natürlich klüger und habe meinen Timer zu meinem besten Freund gemacht und schreibe mir auch sonst alles auf. Zum Beispiel auf Stickies. Stickies sind ein virtuelle Haftnotizen, ein kleines Computerprogramm, das man sich auf winload.de runterladen kann und dann kann man sie schreiben und sie kleben auf dem Desktop rum. Außerdem kann man natürlich Farben und Layout ganz individuell einstellen und sie können auch Sachen, wie zu bestimmten Terminen auftauchen und Alarm geben oder täglich zu einer festen Uhrzeit erscheinen und halt das Erinnern für einen übernehmen, zum Beispiel an bestimmte Substanzen, die man besser regelmäßig zu sich nehmen sollte. Also ich find sie toll und habe, seit ich sie besitze, keine entnervten Freunde mehr verloren. (*höm*)

Schade nur, dass man sie nicht so schön energisch an die Wand patschen kann, wie die echten. Dafür fallen sie auch nicht permanent runter. 

Currently playing: Die Frau H. werd ich heut wohl nicht mehr los...
in: Kultur

Neue Rubrik: Tipps

So, bitteschön. Mein Beitrag zur Weltverbesserung. Jaaaah, ich weiß, das ist genau das, was der Welt noch gefehlt hat...

Aber ich selbst, ich liebe Tipps! (Und würde das viel lieber mit nur einem p schreiben. Egal.) Die wenigesten, die man so liest, nützen was, aber dafür ist jeder tausendste eben Gold wert – hm, das ist wie mit Flohmärkten... Hier kommen jetzt also meine hin, Sachen halt, über die ich mich gefreut habe, als ich sie gefunden hab und die ich jetzt gerne weiterempfehlen möchte.

in: Kultur

„Wer will nicht lieber aus Liebe als gar nicht zugrunde gehen?“

Kennt jemand „Kamikazefliege“ von Judith (jetzt hab ich nachgeguckt) Holofernes? Also nicht das Album, sondern das Lied, das auf dem Album drauf ist. Es ist ja sooo schön und mein liebstes auf der CD – aber was meint sie da eigentlich? Mit der Stimmung und der Message – Routine und Langeweile sind doof – komme ich noch mit, aber immer wenn ich das höre und denke „Da hat sie Recht, ich möchte auch ... !„ – Ja was denn eigentlich? Oder geht es am Ende wirklich um Fallschirmsprünge?

Lieber öfters mal nen Fuß in der Scheiße und den andren im Leeren...

... ich sage nur, nimm meine Hand, mir wird ganz flau und ich will’s trotzdem probieren

Currently playing: Judith H. - Ich will alles
in: Kultur

my beloved monster and me...




Hehe, hab ein Bild gefunden, bei dem ich spontan an uns beide denken musste. Weiß nur noch nicht, was er davon hält... *hüstel*

Dabei habe ich heute erst wieder gemerkt, wie schön es ist, jemanden zu haben, der alles, sogar Probleme und Ängste teilt. Und wie viel etwas Anteilnahme so ausmachen kann, wie warm so ein Pixelküsschen per Sms sein kann. Vielen Dank also dafür, mein Schatz, und dafür, dass es Dich gibt.
(Wobei ich ihm das vielleicht eher persönlich sagen sollte und nicht in einem anonymen Blog, von dem ich hoffe, dass er es niemals findet.)

Currently playing: Judith Holof... ähm - Außer dir
Current mood: *Herzchen mal*

die harte Realität

Mietvertrag, Jobsuche, Finanzierung, warten auf die Annahme von der Uni, drauf hoffen, drauf hoffen, dass er auch angenommen wird, Diskussionen mit den Eltern, ich habe immer noch keinen Job, Zukunftssorgen, Papas Grummeligkeit ertragen, hoffentlich nehmen sie uns auch an, hoffentlich kriegen wir die Wohnung, soviel Geld... Kopfschmerzen. 


Erwachsen werden ist ja so anstrengend.

Ehrlich, da würde ich lieber noch mal Abi machen. Inklusive Stangenklettern, den ätzenden Tussis in der Achten, Chemieunterricht plus der schrecklichen Angst davor, unangekündigten Leistungskontrollen und demütigenden mündlichen Prüfungen vor der ganzen Klasse.

Currently playing: der Fernseher - King of Queens

Mittwoch, 17. August 2005

Ein Gespräch in der Kinderbuchabteilung der Stadtbibliothek, auf einer gelben Couch

Damals, als er in dieses mysteriöse Mädchen verliebt war, an diesem besonderen Tag, der als einziger uns beiden gehört hat.

S. der Farbenfreund: Farben sind wie Menschen. Du könntest jeden Menschen mit einer Farbe beschreiben.
Ich: Welche Farbe hat sie?
S: Meine Lieblingsfarbe...

Das gehört zweifellos zu den schönsten Sachen, die ich je gehört habe.

Currently playing: Yann Tiersen - La valse d'Amélie
Current mood: melancholisch

eingebrannt

Merkwürdig, dass man manchmal gar nicht merkt, wie man so denkt. Seit ich mich mit K., meiner ersten, richtigen besten Freundin, zu der ich seit langem gar keinen Kontakt mehr hatte, vor kurzem getroffen und bis in die Nacht verquatscht hatte, merke ich erst, dass ich dauernd an sie denke. Ich dachte, sie wäre aus meinem Leben verschwunden, aber sie ist überall. Sie hat mir damals gezeigt, wie man sich das Handtuch so um die nassen Haare wickelt, dass es nicht mehr runterrutscht, mit ihr habe ich mir zum ersten Mal die Beine rasiert. Sie war nur wenig älter als ich, aber damals schon so reif, dass ich heute erst gemerkt habe, dass sie sich kaum verändern musste, um jetzt erwachsen zu sein... Auf einmal ist sie also wieder da, nicht in meinem Leben, sondern in meinem Kopf und war es die ganze Zeit – das habe ich eben erst gemerkt, als ich auch von alleine über sie nachgedacht habe.

Wie einen so eine erste Freundin wohl prägt... wie viele meiner Vorstellungen von Freundschaft, von Liebe und vom Leben sind wohl von ihr beeinflusst? Und umgekehrt?

Ähnlich ist es mit S. dem Farbenfreund. Er ist zu Ostern, kurz vor seinem 20. Geburtstag gestorben und wir hatten uns schon lange und weit voneinander entfernt. Ich weiß nicht mal genau, wann wir zum letzten Mal geredet haben und worüber. Aber seit ich, wann immer in an ihn denke, auch daran denken muss, dass er tot ist, merke ich, dass ich ständig an ihn denke. Dass sein unvergleichbarer Humor und Charme und seine Weisheit zu einem festen Teil meines Lebens und meiner Gedankenstruktur geworden sind... Wie viel man doch an nur einem Menschen verliert...  

„Guck mal, da bist du!“

Ein paar Stunden mit guten Freundinnen und Homevideos, beides noch aus Kindertagen. Natürlich haben wir viel gelacht. Aber ein bisschen wünschte ich fast, ich wäre als Kind etwas schüchterer und leiser gewesen. Zumindest, sobald eine Kamera in der Nähe war.

Ist lustig wenn, sonst bei diesem Thema verständlich genervte, Zwillinge sich auf dem Bildschirm selbst nicht mehr auseinanderhalten können. 

Currently playing: The Wohlstandskinder - Ein Tor war es nicht

Gestern war auch wieder so ein Tag, der so schön war, dass man die gute Stimmung und das Lachen und die Liebe mit Händen hätte greifen können. Hätte ich vielleicht tun sollen, solche Tage sind selten. (Früher dachte ich natürlich, dass sie nie aufhören.)

Schön, wenn sich geliebte Menschen so gut verstehen... Oh Gott, bin ich verliebt.

ärgerlich

Ich weiß genau, dass ich gestern mindestens zweimal gedacht habe, dass ich das so schnell wie möglich bloggen muss. Leider ist das alles, was ich noch weiß. 

Ganz blöde Idee...

..."Charlie und die Schokladenfabrik" hungrig zu sehen. *selbstquäl*

Ansonsten war der Film natürlich seeehr Tim Burton, also ganz wunderbar und irgendwie merkwürdig (ich frage mich immer noch, was daran nicht gestimmt hat...) und Johnny Depp war noch lange nicht zu bizarr und geschminkt und schlecht frisiert, um nicht einfach großartig zu sein. Natürlich nicht. Aber wem sage ich das?

in: Kultur

Montag, 15. August 2005

Das Leben, das Universum und der ganze Rest...

Das Beste, was mir statt "meine Einträge"  eingefallen ist. Auch wenn es verdammt uncool ist, mit sich mit fremden  Kulttiteln zu schmücken.  Seht's als Hommage...
Currently playing: Andy Williams - Killing me softly

Kassandra

Habe Christa Wolfs „Kassandra“ angefangen und bin begeistert. Also erst mal davon, dass es mir bis jetzt nicht zu kompliziert oder langweilig geworden ist, sondern mir gefällt. Und das tut es wirklich, schon ein paar Mal mich wiedergefunden und gefreut... Griechenland, Troja und Kassandra sind ja sowieso so meine Themen... (Und schon ist das Fernweh wieder da.)

Currently playing: America - The last Unicorn
in: Kultur

Kultur

Ich weiß nicht, warum ich das mache. Ich selbst lese mir Buch- und Filmtipps etc. kaum durch, außer ich hab das Werk schon selbst konsumiert oder habe das schon lange vor. Und jetzt schreib ich welche? Das ist wohl noch anmaßender, als anzunehmen, jemand würde das hier je lesen...

Aber ich habe ein Blog und möchte es ja gut behandeln und Filme und Bücher gehören eben natürlich zu mir dazu.

in: Kultur

schLechtschleibung

Warum behauptet mein Computer, „überlall“ wäre ein richtiges Wort?

Beautiful lonely

Immer diese Filmsequenzen, wo jemand einsam am Meer sitzt und drauf starrt. Beziehungsweise auf einem Berg/Leuchtturm/Hochhausdach...

Ich würd so was ja auch gerne machen, irgendwo fotogen rumsitzen und nachdenklich/poetisch/deprimiert in die Landschaft gucken. Einfach so. Aber hier stehen überall nur Häuser rum... Zum nächsten fotogenen Ort oder begehbaren Dach müsste ich ne halbe Stunde Autoweg einrechnen. Nimmt irgendjemand echt diesen Aufwand auf sich, um liebesbekümmert aufs Meer zu gucken? So lange, bis er sich blöd vorkommt und zurück fährt?

Die Pille ohne Wasser zu schlucken gehört also auch zu den Dingen, die man lernen kann. (Ist auf jeden Fall leichter, als sich jeden Tag zur richtigen Zeit dran zu erinnern.) 

 

Püppi



Das ist Lilith. Ich hatte mir schon ewig eine Schaufensterpuppe gewünscht und sie irgendwann auf einem Flohmarkt für richtig wenig Geld gefunden. Damals hatte ich noch richtig große Pläne mit ihr. Ich wollte ihr Ohrlöcher stechen, zur Faschingszeit Wimpern kaufen und Haare natürlich!

Aus all dem wurde leider nichts – dazu bin ich wohl doch zu geizig und zu faul. Außerdem hab ich die Herausforderung, ihr kleines Glatzenproblem immer wieder neu zu kaschieren, liebgewonnen. Genau wie sie.

Ich finde, ihr Gesicht ist nicht nur schön, sondern besitzt Charakter und Ausdruck – das ist viel mehr, als andere Schaufensterpuppen dieser Stadt von sich sagen können. Irgendwie sieht sie verträumt und sehnsüchtig aus... Sie passt also zu mir und auch wenn man sein Herz nicht an Gegenstände hängen soll: Ich mag Lilith!

Flattert

Mit Rock Fahrrad fahren ist doof. *etwas verlegen nach vorne beug und das Ding wieder über die Knie schieb*

Übrigens bin ich seit den Tagen des Indianerspielens die Angewohnheit nie wieder los geworden, mir mein Fahrrad als Pferd vorzustellen. Ich Spinnerin. Aber wäre es ein echtes Ross, hätte wohl schon jemand das störrische Vieh notgeschlachtet.

 

Currently playing: No Doubt - Sunday Morning

Schlechtes Gewissen...

Im Thalia gibt es diese grüne Couch, auf der man von beiden Seiten sitzen kann. Immer wenn wir da sitzen hab ich die Paranoia, dass auf der anderen Seite jemand zuhört – vorzugsweise der, um den es gerade geht. Bleibt die Frage, warum man sich für LästerVertauliches immer grade diesen Ort aussucht...   

 

Gartenkarma

Das ist doch pervers, da isst man jeden Tag Schwein und Huhn ohne Probleme und hat auf einmal ein schlechtes Gewissen, weil man kleine Erdbeerpflanzen rausreißen und in die blaue Tüte stecken muss. Aber die ekligen Würmer, die draufgehen mussten, die taten mir auch leid. Ehrlich.

Und ich hab Marienkäfer gerettet. Mindestens zwei.  

 

Erdbeerarbeit

Es gibt einfach nichts, was so gut riecht, wie echte Erdbeeren, wenn man mitten drin sitzt und sie erntet.

Aber sie umzupflanzen und ist ganz schön harte Arbeit. *ächz* Dabei... in so einem weicheiigen Abiturientenleben hat man ja den Luxus, die seltene harte Arbeit richtig genießen zu können. Sonne, Bewegung und Schweiß riecht richtig gut, wenn man weiß, dass man ihn sich erschuftet hat und in einer halben Stunde die Dusche wartet. Und man sich die Erde abwaschen und mit Herbal Essences und Nivea wieder in die Stadtmädchenwelt zurückkehren kann. 

 

Sonntag, 14. August 2005

Und jetzt ihr!

Diese ganze Blog Sache ist ja so aufregend! Was für ein Spaß... Jetzt habe ich also auch ein  Gästebuch und werd bestimmt einmal stündlich gucken, ob schon was drin steht. Es war also noch nie so einfach wie heute, mir eine Freude zu machen. :)

(Eigentlich wollte ich ja hier drin komplett auf Smileys und *Sternchenaktivitäten* verzichten...  Hätte nicht gedacht, dass das so schwer ist.)

Zisch Bum Krach

Ich glaube, ich mag keine Feuerwerke. Außer wenn ich grad eins sehe.

Obwohl... wenn ich mir noch mal eins ohne Arme um mich rum angucken muss, mag ich sie auch nicht mehr.

Du bist ja so toll! #1

Wenn meine Freundin S. nicht so kreative Geschenke basteln, gut malen und unglaublich kochen könnte, würden sie trotzdem alle mögen, weil sie so warmherzig und lebensfroh ist und ein unglaubliches Karma + Ausstrahlung hat. Aber gerade auf Partys wie heute ist es trotzdem toll, dass sie so wunderbar kocht... . Was für ein Mensch! Mit solch Anmut großartig sein und warmherzig und lebensfroh und ansteckend lachen. Warum können nicht einfach mehr Menschen wie sie und weniger wie [Hier Namen von ignorantem, weltzerstörerischen Blödmann einsetzen – bin zu müde, das selbst zu machen] sein? Schön also, dass es sie gibt... und ihre kleinen Feiern, mit den selbstgemalten Einlandungskarten und den ganzen leckeren Sachen.

Außerdem habe ich heute einen Apfel ins Gesicht geworfen bekommen und eine Wette um einen brennenden Holzklotz verloren. Und das Hansesailfeuerwerk gesehen. Von der anderen Flussseite aus, inklusive der beleuchteten Stadt, die sich auf dem Fluss gespiegelt hat. Ich wünschte, in solchen Momenten würde mir was besseres einfallen, um die Großartigkeit dieses Anblicks auszudrücken als: „Ist das schööööön!“.

Soo schlimm ist die Hansesail also gar nicht. So lange man auf der richtigen Seite des Flusses steht.


Asphalteinsichten

Ich bin ja nun noch nicht so lange Autofahrer und deshalb immer noch sehr empfänglich für all die neuen Sichtweisen auf Altbekanntes, die diese Tätigkeit so mit sich bringt. Heute hab ich wieder was dazugelernt: Ich hasse die Hansesail. Aus Autofahrersicht, versteht sich.
Current mood: Genervt

Samstag, 13. August 2005

M'aham I aham tonight!

Kann mir jemand sagen, wo ich die Noten zu "Walking in Memphis" her bekomme?

Currently playing: was wohl?

Freitag, 12. August 2005

Froscharbeit

Ich mag Videoabende und ich mag die Filme von Hayao Miyasaki. Mein absolutes Chihiro-Lieblingszitat: „Das ist Froscharbeit!“ Bis heute warte ich auf eine Gelegenheit, das selbst mal zu benutzen...

Beim Nachhausekommen das starke Verlangen gehabt, Klavier zu spielen. Ging leider nicht, bin nicht allein zu Haus... Verdammt. Ein Klavier und „immer spielen können, wann ich will“ sind ziemlich weit oben auf der Liste der Dinge, die ich irgendwann mal haben will. Noch über „so oft ich kann am Mittelmeer sein“.


Current mood: zu müde um zu schlafen

5 Minuten später:

Hab gerade Kakao und Cookies gebracht bekommen. So doof ist dieser Tag gar nicht.

Und eigentlich kann ich ja auch die Schriftart und -größe nehmen, die der Editor für mich ausgesucht hat...

Grau & stickig

Passiert nicht oft, aber heute ist ein Scheiß Tag. Alles ist grau (wie mein Blog) und ich brauch nen Job und menschliche Kontakte wären auch nicht schlecht. Dabei wollte ich doch heute nett zu mir sein... Werd wohl mal ne Duftkerze anzünden.

Und dieser Editor macht auch nicht das, was ich will.


Current mood: blööööööd

Ouvertüre

Da hat man sich so lange ein eigenes Blog gewünscht und dann traut man sich nicht, was reinzuschreiben, weil die ganze Welt es lesen könnte. So was. Dabei kann ich sowieso noch nicht so richtig daran glauben, dass sich wirklich jemand hierher verirren könnte.
Egal, dann war es eben ein Versuch. Vielleicht unterhält es ja jemanden... Hoffentlich niemanden, den ich kenne.

Currently playing: Das Phantom der Oper - irgendwo muss der Name ja herkommen