So.
Jetzt ziehe ich also um. Meine neue Adresse ist dann http://claudiareimer.theaterblogs.de
Wir lesen uns dann dort!?
So.
Jetzt ziehe ich also um. Meine neue Adresse ist dann http://claudiareimer.theaterblogs.de
Wir lesen uns dann dort!?

Mal wieder!
Nicht, daß es mir nicht gefällt, innerhalb von 3-4 Proben schnell etwas zu arbeiten, aber irgendwie hätte ich auch gerne mal wieder etwas Zeit, um eine Rolle zu entwickeln!
Nun gut: nächsten Sonntag spiele ich dann also "Söhnlein Brilliant". Zum Glück nur 5 Seiten Text. Also total gut zu schaffen - dennoch...
GrinsendTraf am Dienstag zufällig einen Kollegen, der auch bei dem Projekt von M-A H. dabei war:
Er findet ja total unmöglich, daß die Kollegin M-A H verklagt. Schließlich sei ja wohl von Anfang an klar gewesen, daß das Projekt unbezahlt sein würde...ich versuchte, ihm klar zu machen, daß unsere Absprachen einfach andere waren. Er fand es nicht einzusehen...er arbeitet jetzt tatsächlich mit M-A H an einer Ein-Personen-Version des Stückes...
Oh Gott! Wie masochistisch können Schauspieler eigentlich so sein???
ÄrgerlichMeine schriftliche Zeugenaussage habe ich also abgegeben und nun kommt eine Antwort des Anwaltes von Herrn H.: wir Zeugen seien alle miteinander befreundet und (so der Subtext) unsere Aussagen somit abgesprochen.
Und?
Wer hat uns zu Freunden gemacht?
Wohl deutlich Herr Zahlnix.
Die hamburger Vorstellungen seien gar keine Vorstellungen, sondern öffentliche Generalproben gewesen (ach ja? Sie standen aber nicht als solche auf den Plakaten!)...
ach, es ist doch wirklich traurig, daß man sich fast ein Jahr später immer noch mit solchem Quatsch beschäftigen muß!
FiesSchon vor unserer Leseprobe haben wir eine Bewerbung für das Festival "150% made in Hamburg" fertig gemacht. Hoffen wir, daß es etwas wird (kommt natürlich darauf an, ob wir überzeugend genug darlegen konnten, daß wir einen neuen ästhetischen Ansatz haben!?)
Die Leseprobe am Freitag lief dann auch super! Wer hätte etwas anderes erwartet!?
Wir müssen nur noch herausfinden, welche Rechtsform für unsere Truppe die Beste ist und die Rechte beim Verlag ordern, Flyer machen, Termine für die Aufführungen planen, den Toneinspieler aufnehmen (und J. erklären, daß wir sie zu unserer Tonstudio-Frau erkoren haben!?), Requisiten und Kostüme besorgen...und wie war das eigentlich mit der Stadtteilförderung???
Alles klarAlso: mal wieder "Lenßen und Partner". Irgendwie ist es schon irrwitzig: der Arbeitsaufwand ist der von einem gut gefüllten Drehtag für eine Schauspielerin, zahlen tun sie ein Zehntel...und abgesehen davon, daß das Team echt toll ist und alle Rahmenbedingungen wie Hotel und Flug stimmen, bin ich genervt.
Ich habe mal damit angefangen, weil ich Material für mein Demo-Band brauchte. Und ich habe auch ganz schöne Szenen zusammen. Schon beim letzten Mal war's aber eher mau...wie es diesmal aussieht ahne ich natürlich auch noch nicht, aber: man hat keine Maske am Set. Und dazu geht's: rabbotti, rabbotti durch die Szenen. Kein Continuity. Keine Zeit, die Nase nach zu pudern oder mal Lippenstift zu kontrollieren. Das kann bedeuten, daß ich am Ende besser aussehe, als am Anfang. Über Anschlußfehler denken wir am Besten gar nicht nach.
Der entzückende Ton-Mensch verzweifelte, ob meines Kleides: der Futterstoff raschelte. Glücklicher Weise wird nicht nachsynchronisiert (wo kämen wir dahin: ich mit ner anderen Stimme!?), aber das Material nützt mir auch nichts, wenn alles verraschelt ist... es blaibt also spannend!
Wenn der Gott der Filmschaffenden gnädig zu mir ist, fällt meine nächste Tatort-Szene (am 20.08.) nicht dem Schnitt zum Opfer und mein Fernsehfilm wird bald gesendet. Dann habe ich eh so viel gutes Material zusammen, daß ich L&P nicht mehr brauche. "Hätt ich, wie wollt ich", sagte meine Großmutter immer...
Grinsend
Glücklich
Skeptisch
Skeptisch